Merina

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Die drei Millionen Merina bilden den größten Foko Madagaskars. Sie sprechen eine Malayo-Polynesische Sprache und leben im zentralen Hochland um die Hauptstadt Antananarivo im Gebiet des Imerina.

Ihre Vorfahren, die Malaien, wanderten vom Malaiischen Archipel um die Zeitenwende ein. Bis heute sind die indonesischen Merkmale der Merina sichtbar. Mit etwa 26 % stellen die Merina die größte Gruppe der madagassischen Bevölkerung dar.

Wie die meisten Stämme auf Madagaskar praktizieren die Merina einen Synkretismus aus Christentum und Animismus.

Im späten 18. Jahrhundert übernahmen Merina-Könige die Herrschaft über weite Teile der Insel, die 1896 durch die Invasion der Franzosen beendet wurde.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rebecca L. Green: Merina. The Rosen Publishing Group, New York, 1997, ISBN 0-823-91991-9 (The heritage library of African peoples). Google Bücher: [1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]