Merlscheid (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Merlscheid führt kein Wappen
Merlscheid (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Merlscheid hervorgehoben
50.1269444444446.35375Koordinaten: 50° 8′ N, 6° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Arzfeld
Höhe: 375 m ü. NHN
Fläche: 3,52 km²
Einwohner: 37 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54597
Vorwahl: 06556
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 270
Adresse der Verbandsverwaltung: Luxemburger Straße 6
54687 Arzfeld
Webpräsenz: www.merlscheid.de
Ortsbürgermeister: Peter Schier
Lage der Ortsgemeinde Merlscheid im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Merlscheid ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Arzfeld an.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Der Ort liegt in der westlichen Eifel an der Mündung des Merlbaches in die Prüm. Der Ort liegt in Hanglage in einer Höhe von 360 bis 390 Metern.

Geschichte[Bearbeiten]

Auf der gegenüberliegenden Seite der Prüm wurden Siedlungsreste aus römischer Zeit gefunden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1459 als „Merhelscheit".

Merlscheid gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Kondominium Pronsfeld, das unter der gemeinsamen Landeshoheit des Kurfürstentums Trier und des Herzogtums Luxemburg stand.[2]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Merlscheid, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 20
1835 37
1871 52
1905 49
1939 59
1950 53
Jahr Einwohner
1961 57
1970 63
1987 52
1997 37
2005 38
2012 37

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Merlscheid besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Zu einem Hof von 1857 gehören ein Backhaus und eine Schmiede, die vermutlich bereits im 17 Jahrhundert erbaut wurden. Das Innere der Feldschmiede stammt aus der Zeit des Ersten Weltkriegs und ist komplett erhalten.

Auf dem Gemeindegebiet finden sich drei Schaftkreuze aus den Jahren 1774, 1777 und 1808.

Ein sehenswertes Naturdenkmal ist eine etwa 350 Jahre alte fast vollständig hohle Eiche, die immer noch Blätter trägt.

Siehe auch:

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Gemeinde lebte in der Vergangenheit überwiegend von der Landwirtschaft. Von ehemals acht Vollerwerbslandwirten sind allerdings nur noch zwei übrig geblieben. Die aktuellen Probleme zwingen die Landwirte zur Spezialisierung oder zum Umstellen auf Nebenerwerb.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Merlscheid (Eifel) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn, Hermann Behrend, 1898, S. 586
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen