Meschulasch

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Meschulasch (hebräisch ‏משלש‎) oder Muthallath (arabisch ‏المثلث‎, DMG al-muṯallaṯ; beides bedeutet ‚Dreieck‘) bezeichnete ursprünglich ein von dem Städtedreieck Tira, Taibe und Qalansuwa gebildetes Siedlungsgebiet im Zentralbezirk von Israel, inzwischen den gesamten dichtbevölkerten Umkreis von Umm al-Fahm.

Neben Galil und Negev ist das Meschulasch eines der Gebiete mit hohem arabischem Bevölkerungsanteil in Israel.[1]

Einer der Vorschläge des von Avigdor Lieberman 2004 lancierten sogenannten Lieberman-Plans war der Einbeziehung des Meschulasch in einen zukünftigen palästinensischen Staat im Austausch für israelische Siedlungsgebiete im Westjordanland. Dieser Plan wird von den israelischen Arabern überwiegend abgelehnt.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Angelika Timm: Toleranz in der politischen Kultur […] − Das Beispiel Israel. Leibniz Online 1 (2005) Nr. 1 S. 6
  2. Artikel von Fadi Eyadat in Haaretz in vom 12. März 2007