Mesmart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Mesmart (Messungen der Schifffahrtsemissionen in der maritimen Troposphäre) ist ein Forschungsprojekt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Universität Bremen und dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie.

Mit dem Projekt werden u. a. Emissionen durch die Schifffahrt mit verschiedenen Methoden gemessen und überwacht, um die Einhaltung der Abgasvorschriften zu überwachen, aber auch Aussagen über die räumliche und saisonale Verteilung der Abgasemissionen zu erhalten. Die Ergebnisse werden mit Satellitenmessungen und passiven Probennahmen verglichen, um neben der Überwachung langfristige Daten zur Überprüfung der SECA-Zonen (Sulphur Emission Control Area) der Nord- und Ostsee zu erhalten. Erfasst werden SO2, NO2, NO, CO2 und O3

Die Messungen erfolgen „vor Ort“ mit einem Spurengas-Monitor in angesaugter Umgebungsluft durch Einsatz an Bord des Forschungsschiffes Celtic Explorer und an den Küstenstationen in Neuwerk und Wedel. SO2 und NO2 wird außerdem durch optische Fernerkundung mit der differentiellen optischen Absorptions-Spektroskopie (DOAS) gemessen.

Ziele des Projektes sind die Analyse der derzeitigen Verschmutzungssituation, die Bestimmung des Anteils durch Schiffsemissionen und der Vergleich mit Modellabschätzungen. Daraus lassen sich die Langzeitwirkungen abschätzen und so absehen, wie effektiv die gültigen und zukünftigen Regulierungsvorschriften sind, wie die Einhaltung der Vorschriften effektiv überwacht werden kann und welche Messmethoden hierfür einsetzbar sind.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]