Messstation

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Messstation zur Umweltüberwachung des Landes Schleswig-Holstein
CTBTO Messstation zur Überwachung des Kernwaffenteststopp-Vertrags auf dem Schauinsland
Lufthygienisches Überwachungssystem in Halle (Saale).

Als Messstation (früher Meßstation) wird eine Gruppierung von Instrumenten bezeichnet, die laufend Messungen von ausgewählten Parametern des Wassers, der Luft, des Bodens, von Gebäuden oder von Satellitensignalen durchführen. Meistens arbeitet sie automatisch, manche sind zeitweilig mit Fachpersonal besetzt.

Die Stationen können – je nach Verwendungszweck und Umweltbedingungen – an der Erdoberfläche oder knapp darunter, auf Gebäuden, schwimmenden Einheiten oder auf Masten installiert sein. Es gibt auch Messstation im All, sie werden als Forschungssatelliten oder Raumsonden bezeichnet.

Die Energieversorgung erfolgt meist über das Stromnetz oder mit Sonnenkollektoren. Manche, insbesondere ältere Messinstrumente arbeiten auch fotografisch (z. B. für die Registrierung der Sonnenscheindauer) oder haben einen Antrieb mit Federwerk. Die Datenübertragung erfolgt meist automatisch über Festnetztelefon, GSM oder DSL in regelmäßigen Abständen oder beim Überschreiten von Warnschwellen. Bei alten Systemen werden die analogen Aufzeichnungen manuell eingesammelt und nachträglich bearbeitet oder digitalisiert.

Wichtige Arten von Messstationen sind:

Besondere Meßstationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marnet-Messnetz
  2. ODL-Messnetz des Bundesamt für Strahlenschutz
  3. Radionuclid Monitoring ctbto.org; radionuclide data processing and analysis abgerufen am 27. März 2011
  4. Messnetz der CTBTO zur Überwachung des Kernwaffenteststopp-Vertrags
  5. Projekt Hessdalen, Offizielle Homepage
  6. The WW II RESEARCH LABS
  7. Messstation am Hafelekar
  8. FINO 1-3