Metabolismusrate

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Metabolismusrate oder Stoffwechselrate ist eine Größe, welche in der Zoologie Verwendung findet. Sie gibt den Energieumsatz pro Zeiteinheit, bezogen auf einen Organismus, an. Sie lässt sich kalorimetrisch mit der Energieabgabe eines Lebewesens bestimmen, womit man jedoch nur den Teil des Energieumsatzes bestimmen kann, welcher als Wärme frei wird. Bei aeroben Lebewesen lässt sich die Metabolismusrate durch das oxikalorische Äquivalent (die Veratmung von einem Liter Sauerstoff liefert ca. 20 kJ[1]) bestimmen, indem man entweder die Menge des verbrauchten Sauerstoffs oder des entstandenen Kohlenstoffdioxids misst.

Spezifische Metabolismusrate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spezifische Metabolismusrate, auch als Stoffwechsel­intensität bezeichnet, gibt den Energieumsatz pro Zeiteinheit und Masseneinheit (Körpergewicht) an. Mit zunehmender Masse eines Lebewesens nimmt sie exponentiell ab. Jedoch ist sie auch von weiteren Faktoren, wie der Körperform, dem Gefäßsystem und dem Organisationsniveau des Organismus, abhängig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wehner, Gehring, Kühn: Zoologie, 24. Auflage 2007
  • Norbert Henze: Stochastik für Einsteiger: Eine Einführung in die faszinierende Welt des Zufalls, 8. Auflage 2010

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wehner, Gehring, Kühn: Zoologie, 24. Auflage 2007, S. 318