Metanie

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Metanie (altgriechisch μετάνοια metánoia ‚Sinnesänderung, Reue, Buße‘) bezeichnet eine Niederwerfung in der Tradition der orthodoxen Kirchen. Vollzogen wird eine Metanie üblicherweise bei der Rezitation des Jesusgebets. Es gibt zwei Arten von Metanien. Bei der großen Metanie legt sich der Beter ausgestreckt auf den Boden. Bei der kleinen Metanie verneigt sich der Beter und berührt mit den Händen den Boden.

Ähnliche Formen Niederwerfung sind auch in der römisch-katholischen Kirche gebräuchlich. Die Prostratio ist in verschiedenen Liturgien, etwa der Karfreitagsliturgie, dem Empfang des Weihesakraments, dem Ablegen der Profess oder dem Empfang der Jungfrauenweihe üblich. Verschiedene Ordensriten kennen unterschiedliche Formen der Venia, die Zisterzienser pflegen zusätzlich eine Verneigung ähnlich der kleinen Metanie.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]