Metaxas-Linie

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Die Metaxas-Linie (griechisch: Γραμμή Μεταξά) war der Verteidigungswall der griechischen Armee im Zweiten Weltkrieg entlang der griechisch-bulgarischen Grenze in Ostmakedonien und Thrakien. Sie trägt ihren Namen nach Ioannis Metaxas, einem griechischen General und Politiker, der zwischen 1936 und 1941 Griechenland als Diktator regierte.

Im Verlauf des deutschen Angriffs auf Griechenland, der am 6. April 1941 begann, gelang es der deutschen 5. Gebirgs-Division unter Generalmajor Julius Ringel trotz starken Widerstandes, die Metaxas-Linie an einigen Stellen zu durchbrechen und die restlichen an der Linie verschanzten griechischen Truppen zu umzingeln und zur Kapitulation zu zwingen. Auf deutscher Seite kämpfte auch die 72. Infanterie-Division mit unterstellter Sturmgeschützabteilung 191 im Umfeld des Bunkerberges Ochiron.[1]

Mit der anschließenden Besetzung Griechenlands ging der Balkanfeldzug zu Ende.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wolfgang Fleischer: Die deutschen Sturmgeschütze 1935-1945, Podzun-Pallas, ISBN 3-7909-0588-7