Metroidvania

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Metroidvania ist ein Kofferwort aus den Videospielen Metroid und Castlevania. Deren Game-Design zeichnet sich durch eine zusammenhängende Umgebung aus, durch die der Spieler ohne klare Zielvorgabe navigiert.

Die Level sind begrenzt durch zunächst unüberwindbare Hürden. Mithilfe von neuer Ausrüstung, neuen Fähigkeiten und Fortbewegungsmethoden, die im Spielverlauf erworben werden, lassen sich die Hürden letztendlich meistern. Das Spiel fördert damit aktiv das „Backtracking“ im Sinne einer Rückkehr zu bekannten Orten, an denen sich zuvor unerreichbare Schätze befinden, oder die eine Abkürzung ermöglichen. Es handelt sich bei Metroidvanias jedoch nicht vorrangig um Erkundungsspiele, es steht vielmehr der Action-Anteil im Vordergrund. Genretypisch sind auch Kämpfe gegen Endgegner.

Während die namensgebenden Vorbilder 2D-Platformer waren, so wird der Begriff heutzutage auch für 3D-Spiele mit Aspekten eines Platformers wie Batman: Arkham Asylum oder Darksiders verwendet.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Felix Schütz: Metroidvania im Report: Unser Special zu den legendären Action-Adventures., PC Games