Metroidvania

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Metroidvania ist ein Kofferwort aus den Videospielen Metroid und Castlevania. Deren Game-Design zeichnete sich durch eine zusammenhängende Umgebung aus durch die der Spieler ohne klare Zielvorgabe navigiert. Die Level sind begrenzt durch zunächst unüberwindbare Hürden. Durch neue Ausrüstung, Fähigkeiten, Fortbewegungsmethoden, die im Spielverlauf erworben werden, lassen sich die Hürden letztendlich meistern. Das Spiel fördert damit aktiv das Backtracking im Sinne einer Rückkehr zu bekannten Orten an denen sich zuvor unerreichbare Schätze befanden oder die eine Abkürzung ermöglichen. Es handelt sich bei Metroidvanias jedoch nicht vorrangig um Erkundungsspiele, sondern der Action-Anteil steht im Vordergrund. Genretypisch sind auch Kämpfe gegen einen Endgegner. Während die namensgebenden Vorbilder 2D-Platformer waren, so wird der Begriff heutzutage auch für 3D-Spiele mit Aspekten eines Platformers wie Batman: Arkham Asylum oder Darksiders verwendet.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Felix Schütz: Metroidvania im Report: Unser Special zu den legendären Action-Adventures., PC Games