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Mettmach

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Marktgemeinde
Mettmach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Mettmach
Mettmach (Österreich)
Mettmach (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Oberösterreich Oberösterreich
Politischer Bezirk: Ried
Kfz-Kennzeichen: RI
Fläche: 29,56 km²
Koordinaten: 48° 10′ N, 13° 21′ OKoordinaten: 48° 10′ 25″ N, 13° 20′ 42″ O
Höhe: 464 m ü. A.
Einwohner: 2.444 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 83 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4931
Vorwahl: 07755
Gemeindekennziffer: 4 12 15
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Marktplatz 1
4931 Mettmach
Website: mettmach.at
Politik
Bürgermeister: Erich Gaisbauer (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(25 Mitglieder)
12
9
4
12 
Insgesamt 25 Sitze
Lage von Mettmach im Bezirk Ried
Lage der Gemeinde Mettmach im Bezirk Ried (anklickbare Karte)AndrichsfurtAntiesenhofenAurolzmünsterEberschwangEitzingGeiersberg (Oberösterreich)GeinbergGurtenHohenzellKirchdorf am InnKirchheim im InnkreisLambrechtenLohnsburg am KobernaußerwaldMehrnbachMettmachMörschwangMühlheim am InnNeuhofen im InnkreisObernberg am InnOrt im InnkreisPattighamPeterskirchenPrametReichersbergRied im InnkreisSchildornSenftenbachSt. Georgen bei Obernberg am InnSt. Marienkirchen am HausruckSt. Martin im InnkreisTaiskirchen im InnkreisTumeltshamUtzenaichWaldzellWeilbachWippenhamOberösterreich
Lage der Gemeinde Mettmach im Bezirk Ried (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Luftaufnahme von Mettmach
Luftaufnahme von Mettmach
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Mettmach ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Ried im Innviertel mit 2444 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Ried im Innkreis.

Mettmach liegt auf 464 m Höhe am Rande des Kobernaußerwaldes. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 10,8 km, von West nach Ost 5,9 km. Die Gesamtfläche beträgt 29,5 km². 23,7 % der Fläche sind bewaldet, 67,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.[1]

Durch das Gemeindegebiet verläuft auch die Mettmacher Ache, die in weiterer Folge in die Waldzeller Ache (Ach) mündet.

Gemeindegliederung

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Das Gemeindegebiet umfasst 31 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2025[2]):

  • Aichet (43)
  • Aigen (2)
  • Arnberg (124) samt Tiefenthal
  • Atzing (12)
  • Berstenham (9)
  • Bockenbach (24)
  • Duttenberg (30)
  • Gledt (60)
  • Grading (14)
  • Großenreith (52)
  • Großweiffendorf (261)
  • Gügling (37)
  • Hub (58)
  • Jagleck (32)
  • Karlberg (4)
  • Katzenberg (14)
  • Kleinreith (100) samt Ried
  • Kleinweiffendorf (80)
  • Kriegledt (13)
  • Lehen (37) samt Pfanthal
  • Mairing (22)
  • Mettmach (597)
  • Mitterdorf (225)
  • Nagsdorf (67)
  • Neulendt (27)
  • Neundling (116)
  • Nösting (83) samt Wimpling
  • Oberdorf (126)
  • Scherwolling (8)
  • Staxroith (13)
  • Warmanstadl (154) samt Kornschlag

Die Gemeinde besteht aus 4 Katastralgemeinden (Fläche Stand 31. Dezember 2023[3]):

  • Großweiffendorf (1.456,95 ha)
  • Hub (239,93 ha)
  • Mettmach (619,78 ha)
  • Neundling (638,91 ha)

Nachbargemeinden

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Zwei der fünf Nachbargemeinden liegen im Bezirk Braunau (BR).

Kirchheim im Innkreis Mehrnbach
Aspach (BR) Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Lohnsburg am Kobernaußerwald
St. Johann am Walde (BR)

Die erste urkundliche Erwähnung von Mettmach findet sich in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Konrad II. an einen Grafen Pilgrim im Mattiggau, damals wurden die Edelsitze Hub, Neundling, Weiffendorf, Mairing und Katzenberg im Ortsgebiet erwähnt. 1150 taucht der Name eines gewissen „Chuno de Metemenha“ auf, ein erster Hinweis auf den heutigen Namen des Ortes. Im 12. Jahrhundert wird auch eine Taverne im Ort erbaut, was den Ort wohl nicht als einfaches Dorf, sondern als Hofmark kennzeichnet.

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war Mettmach bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals „Innbaiern“) zu Österreich.[4] Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört Mettmach seit 1814 endgültig zu Österreich ob der Enns. 1849 wird Mettmach zu einer politischen Gemeinde, die sich aus den Steuergemeinden Mettmach, Hub, Neundling und Weiffendorf begründet, 1876 wird die Gemeinde zu einer eigenen Pfarre.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Im Jahr 1960 wurden auf den Fluren der Gemeinde Unter- und Oberkiefer eines Gomphotheriums gefunden.

1983 wurde Mettmach zur Marktgemeinde erhoben und bekam ein Gemeindewappen verliehen.

Einwohnerentwicklung

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Mettmach: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
  
2.101
1880
  
2.048
1890
  
2.138
1900
  
2.108
1910
  
2.131
1923
  
2.187
1934
  
2.200
1939
  
2.077
1951
  
2.339
1961
  
2.233
1971
  
2.363
1981
  
2.473
1991
  
2.573
2001
  
2.557
2011
  
2.435
2021
  
2.390
2025
  
2.444
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

Von 1991 bis 2021 sank die Einwohnerzahl, da die Abwanderung zunahm und die Geburtenrate zurückging.[5] 2025 lebten mit 2.444 Menschen wieder mehr in Mettmach.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Pfarrkirche Mettmach
Filialkirche Arnberg
Eiben in Großweiffendorf
Marterl in Mettmach
  • Innviertler Symphonie Orchester – ISO. Das Innviertler Symphonie Orchester ist aus bis zu 140 jungen Musikern aus verschiedenen Ländern zusammengesetzt. Veranstaltungen sind das Neujahrskonzert und ein Sommerkonzert jeweils in Mettmach und Ried im Innkreis.
  • Marktmusikkapelle Mettmach – MMKM: Die Marktmusikkapelle der Gemeinde Mettmach ist bereits seit Jahrzehnten ein wichtiger kultureller Bestandteil. Rund 50 Musiker gestalten diverse Festivitäten, unter anderem ein Frühjahrskonzert, und finden beim Publikum großen Anklang.
  • A-cappella-Chor

Naturdenkmäler

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  • UTTC Mettmach – Landesligist Tischtennis
  • UFC Mettmach
  • ÖTB Turnverein Mettmach-Neundling 1908
  • UNION Mettmach – Stockschützen
  • Plattenwerferverein – Mettmach
  • Durch das Gemeindegebiet von Mettmach verläuft der Römer-Radweg Inn – Attersee.[7]
  • 2013 wurde ein neues Wanderwegenetz, der sog. Bewegungsarena Mettmach angelegt. Auf einer Länge von rund 80 km kann man das Gemeindegebiet von Mettmach erkunden.[8]
  • Im Winter wird – von Großweiffendorf ausgehend – eine Langlaufloipe im klassischen Stil mit einer Länge von rund 13 km gespurt.

Regelmäßige Veranstaltungen

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  • Passionsspiele Mettmach: Bekannt ist der Ort überregional vor allem durch die Passionsspiele Mettmach – dem einzigen Passionsspielort in Oberösterreich. Gegründet wurde diese Theatergemeinschaft 1947 von den Kriegsheimkehrern Georg Vorhauer, Ernst Stranzinger und Josef Hager. Zu Beginn spielte man diverse Stücke u. a. Bauern Jedermann und Franzl. 1950 wurden auf Anraten des hiesigen Pfarrers die ersten Passionsspiele in Mettmach aufgeführt. Seit dieser Zeit werden abwechselnd Volksstücke und die Passionsspiele aufgeführt. Gespielt wird in einer Theaterhalle (umgebauter Getreidespeicher), in der 600 Personen Platz finden.[9]
  • Kultur in Mettmach – KIMM: Großer Beliebtheit erfreuen sich die Veranstaltungen des neuen Kulturvereins in Mettmach, welcher regelmäßig anspruchsvolle Kabaretts nach Mettmach bringt.

Wirtschaft und Infrastruktur

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Öffentliche Einrichtungen

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  • Zu den erwähnenswerten öffentlichen Einrichtungen zählt die Bücherei Mettmach. Hier ist es möglich, gegen eine geringe Gebühr Bücher zu entlehnen.
  • Das sogenannte Eltern-Kind-Zentrum, kurz EKIZ, sorgt für Freizeit-Angebote, die auf Kinder zugeschnitten sind. Für Eltern werden des Öfteren Abende mit Vorträgen und Erziehungs-Tipps veranstaltet.
  • In Großweiffendorf und Mettmach befinden sich öffentliche Kinderspielplätze.
  • 1964 wurde ein Freibad im Ortsteil Mitterdorf eröffnet und 1997 generalsaniert.
  • Altstoffsammelzentrum
  • Die Gemeinde betreibt einen Kindergarten mit vier Gruppen, davon sind zwei Familiengruppen (Kinder von 3–6 Jahren) und zwei alterserweiterte Gruppen
  • Volksschule Mettmach (Vierklassig)
  • Neue Mittelschule Mettmach
  • Polytechnische Schule, die auch von Schülern aus den angrenzenden Gemeinden besucht wird
  • Die Landesmusikschule Ried im Innkreis betreibt in Mettmach eine Zweigstelle (Musikschule Mettmach)

Gesundheit und Soziales

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  • Der Ort verfügt über einen Gemeindearzt und einen Zahnarzt
  • Vier Freiwillige Feuerwehren sind in der Gemeinde vertreten: Mettmach – Großweiffendorf – Arnberg – Neundling
  • Das betreubare Wohnen in Mettmach umfasst neun Wohneinheiten und bietet für hilfsbedürftige Personen Platz
  • Seit 1997 gibt es in Mettmach eine Ortsstelle des Roten Kreuzes. Diese führt den Rettungs- und Krankentransportdienst durch und organisiert die Aktion Essen auf Rädern
  • Ein Kinderheim der Pro Juventute wurde 1974 in Großweiffendorf gegründet. Im Haus Sonne findet eine große Anzahl von Kindern und Jugendlichen ein neues Zuhause
Die Wikipedia wünscht sich an dieser Stelle ein Bild vom hier behandelten Ort.

Motiv: Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
BW

Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:

  • 2003: 11 ÖVP, 9 SPÖ und 5 FPÖ.
  • 2009: 12 ÖVP, 8 SPÖ und 5 FPÖ.
  • 2015: 10 ÖVP, 8 FPÖ und 7 SPÖ.
  • 2021: 12 ÖVP, 9 FPÖ und 4 SPÖ.[10][11]
  • 2003–2015 Johann Katzlberger (ÖVP)
  • seit 2015 Erich Gaisbauer (ÖVP)

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens:

Geviert von Gold und Grün; 1 ein blauer, schräglinker Wellenbalken, 2 ein silbernes, aus dem Schildrand hervorbrechendes Rüsseltier (Gomphotherium), 3 und 4 zwei farbgewechselte, abgewendete, durch ein zusammengeknotetes Band verbundene Theatermasken, die rechte heiter, die linke ernst.

Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb-Blau.

Während das erste Feld die für die Gemeinde namengebende Mettmacher Ache zeigt und im zweiten Feld der Kopf eines Gomphotherium an die Urgeschichte erinnert, bringen die beiden unteren, farbengewechselten Felder zwei Theatermasken als Sinnbild für die seit Jahrzehnten bekannten Mettmacher Festspiele.[12]

Persönlichkeiten

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Söhne und Töchter der Gemeinde

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Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten

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  • Marktgemeinde Mettmach (Hrsg.): Mettmach – Leben mit Kultur. Heimatbuch der Marktgemeinde, 2011, ISBN 978-3-902684-20-2.
Wikivoyage: Mettmach – Reiseführer
Commons: Mettmach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Land Oberösterreich – Geografische Daten der Gemeinde Mettmach.
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  3. Regionalinformation 31.12.2023.zip, bev.gv.at (1.119 kB, 0003450398_100_Verwaltungseinheiten_KG_2023.csv); abgerufen am 20. Jänner 2025
  4. oe1.orf.at: Das fünfte Viertel. Das Innviertel | SO | 23 08 2020 | 10:05. Abgerufen am 28. Dezember 2025.
  5. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Mettmach, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 11. April 2019.
  6. Naturdenkmäler in OOE (PDF; 104 MB).
  7. Römerradweg – Innviertelrunde (Memento des Originals vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.roemerradweg.info.
  8. Wanderwege im Innviertel – Mettmach (Memento des Originals vom 30. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.innviertel-tourismus.at
  9. Theater Mettmach
  10. Wahlen Oberösterreich 2021. In: orf.at. Abgerufen am 15. März 2024.
  11. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2021 in Mettmach. (PDF) Land Oberösterreich, 26. September 2021, abgerufen am 13. April 2025.
  12. Geschichte der Gemeinde Mettmach. Wappen, Bürgermeister und Vereine. Land Oberösterreich, abgerufen am 11. April 2019.
  13. Landesbibliothek Oberösterreich – Gemeinde Aspach
  14. Marktgemeinde Aspach – Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt