Meyreuil

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Meyreuil
Wappen von Meyreuil
Meyreuil (Frankreich)
Meyreuil
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Bouches-du-Rhône
Arrondissement Aix-en-Provence
Kanton Trets
Gemeindeverband Métropole d’Aix-Marseille-Provence
Koordinaten 43° 29′ N, 5° 30′ OKoordinaten: 43° 29′ N, 5° 30′ O
Höhe 138–346 m
Fläche 20,13 km2
Einwohner 5.417 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 269 Einw./km2
Postleitzahl 13590
INSEE-Code
Website www.ville-meyreuil.fr

Blick auf die Montagne Sainte-Victoire

Meyreuil ist eine französische Gemeinde mit 5417 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Bouches-du-Rhône in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meyreuil liegt in den Hügeln des Montaiguet, sechs Kilometer südöstlich von Aix-en-Provence. Weitere Nachbarorte sind Gardanne, Châteauneuf-le-Rouge, Fuveau und Bouc-Bel-Air.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des Ortes soll sich vom römischen Feldherren Gaius Marius ableiten, der in der Schlacht von Aquae Sextiae (Aix-en-Provence) die Kimbern und Teutonen vernichtete. Der Ort ist allerdings erstmals im Jahre 1038 als Miroil belegt.[1]

Im 14. Jahrhundert errichteten die Einwohner zum Schutz ihres Dorfes eine Burg. Karl der Lahme, König von Neapel und Graf der Provence, vermachte die Herrschaft um 1308 den Dominikanerinnen von Aix-en-Provence. Während der Französischen Revolution wurde die Burg zerstört.

Der nahegelegene Weiler Canet de Meyreuil bestand 1902 nur aus drei Häusern und einem Laden.[2]

Das Kraftwerk Provence ging 1958 in Betrieb.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Romanische Kapelle Saint-Marc aus dem 11. Jahrhundert
  • Kirche Saint-Marc aus dem Jahr 1689
  • Haus des kulturellen Erbes und der Traditionen
  • Brücke Pont des Trois Sautet über den Arc, von Cézanne gemalt

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008
Einwohner 2.042 2.441 2.492 2.845 3.766 4.407 5.084

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Meyreuil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Albert Dauzat, Charles Rostaing: Dictionnaire étymologique des noms de lieu en France, Librairie Guénégaud, Paris 1979, S. 451
  2. http://www.ville-meyreuil.fr/fr/tourisme/histoire