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Mia Manganello

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Mia Manganello
Mia Manganello (2019)
Nation Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 27. Oktober 1989
Geburtsort Fort Walton Beach, Florida, USA
Größe 170 cm
Karriere
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze 2018 Pyeongchang Teamverfolgung
 Einzelstreckenweltmeisterschaften
Bronze 2023 Heerenveen Teamverfolgung
Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 9. November 2007
 Weltcupsiege 1
 Gesamt-WC Massenstart 2. (2024/25)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Teamwettbewerb 0 0 8
 Massenstart 1 1 8
letzte Änderung: 24. November 2025

Mia Manganello (* 27. Oktober 1989 in Fort Walton Beach, Florida, zwischenzeitlich Mia Kilburg) ist eine US-amerikanische Eisschnellläuferin und Radrennfahrerin.

Manganello begann im Alter von acht Jahren mit Inlineskating und wechselte im Alter von 13 Jahren zum Eisschnelllauf.[1] Sie wurde von 2007 bis 2009 fünfmal US-amerikanische Juniorenmeisterin und startete bei den Juniorenweltmeisterschaften 2006 in Erfurt erstmals international. Dort lief sie auf den 25. Platz im Mini-Mehrkampf und auf den vierten Rang in der Teamverfolgung. In der Saison 2006/07 errang sie bei den Juniorenweltmeisterschaften 2007 in Innsbruck den 16. Platz im Mini-Mehrkampf und bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2007 in Salt Lake City den fünften Platz in der Teamverfolgung. In den folgenden Jahren belegte sie bei den Juniorenweltmeisterschaften 2008 in Changchun den neunten Platz im Mini-Mehrkampf sowie den siebten Rang in der Teamverfolgung und bei den Juniorenweltmeisterschaften 2009 in Zakopane den 48. Platz über 1500 m sowie den zehnten Rang in der Teamverfolgung. Zudem nahm sie im November 2007 in Salt Lake City erstmals am Eisschnelllauf-Weltcup teil, wobei der 28. Platz über 1500 m ihr bestes Ergebnis war und errang im November 2008 in Erfurt mit dem dritten Platz in der Teamverfolgung ihre erste Podestplatzierung in dieser Rennserie. Nachdem sie in der Saison 2009/10 die Qualifikation für die Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gescheitert war, beendete sie erstmals ihre Karriere im Eisschnelllauf und nahm ab 2010 an Radrennen teil. Dabei nahm sie meist an nationalen Rennen teil.

Nach fünfjähriger Pause startete Manganello in der Saison 2015/16 wieder im Eisschnelllauf und lief in der Saison 2016/17 wieder im Weltcup, wobei sie mit vier Top-Zehn-Platzierungen den fünften Platz im Massenstart-Weltcup errang. Außerdem kam sie bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2017 in Gangwon auf den 14. Platz über 1500 m, jeweils auf den 13. Platz über 3000 m sowie im Massenstart, auf den 11. Platz über 5000 m und auf den sechsten Platz in der Teamverfolgung. In der Saison 2017/18 wurde sie Zehnte im Massenstart-Weltcup und belegte bei ihrer ersten Teilnahme an Olympischen Winterspielen in Pyeongchang den 22. Platz über 1500 m sowie den 15. Rang im Massenstart. Zudem holte sie dort die Bronzemedaille in der Teamverfolgung. Im Jahr 2019 wurde sie bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften in Inzell Achte im Massenstart und Siebte in der Teamverfolgung. In der Saison 2019/20 kam sie auf den sechsten Platz im Massenstart-Weltcup und erreichte in Nagano mit dem dritten Platz im Massenstart ihre erste Podestplatzierung im Weltcupeinzel. Bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften 2020 in Milwaukee gewann sie Bronze über 1000 m und jeweils Gold über 3000 m, im Massenstart sowie in der Teamverfolgung. Beim Saisonhöhepunkt, den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2020 in Salt Lake City, belegte sie den 16. Platz über 3000 m, den siebten Rang im Massenstart und den sechsten Platz in der Teamverfolgung. In der Saison 2021/22 erreichte sie den neunten Platz im Massenstart-Weltcup und beim Weltcup in Stavanger den dritten Platz in der Teamverfolgung. Bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking belegte sie den 20. Platz über 1500 m, den 19. Rang über 3000 m und verpasste in der Teamverfolgung als Vierte um 0,73 Sekunden eine Medaille. Im März 2022 errang sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft in Hamar den 12. Platz im Kleinen Vierkampf.

Nachdem Plätzen fünf und sechs im Massenstart zu Beginn der Saison 2022/23, kam Manganello in Calgary auf den zweiten Platz im Massenstart sowie auf den dritten Rang in der Teamverfolgung. Bei der letzten Weltcupstation der Saison in Tomaszów Mazowiecki wurde sie in der Teamverfolgung sowie im Massenstart jeweils Dritte und beendete die Saison auf dem vierten Platz im Massenstart-Weltcup. Beim Saisonhöhepunkt, den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2023 in Heerenveen, gewann sie die Bronzemedaille in der Teamverfolgung. Zudem belegte sie dort den 17. Platz über 1500 m, den 14. Platz über 3000 m und den vierten Platz im Massenstart. In der Saison 2023/24 wurde dreimal Dritte im Massenstart und errang damit den vierten Platz im Massenstart-Weltcup. Zudem lief sie in Salt Lake City auf den dritten Platz in der Teamverfolgung und bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2024 in Calgary auf den 14. Platz über 3000 m, auf den 12. Rang über 1500 m, auf den achten Platz im Massenstart sowie auf den vierten Rang in der Teamverfolgung. Bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften 2024 in Salt Lake City wurde sie Siebte über 1000 m sowie Fünfte im Massenstart und holte Bronze über 3000 m sowie Silber über 1500 m. Zu Beginn der Saison 2024/25 errang sie bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften 2025 in Hachinohe jeweils den achten Platz über die Distanzen 1000 m sowie 1500 m und gewann im Massenstart die Silbermedaille. Im Weltcup kam in der Teamverfolgung dreimal sowie im Massenstart zweimal auf den dritten Platz und erreichte damit den zweiten Platz im Massenstart-Weltcup. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2025 in Hamar belegte sie den 22. Platz über 1500 m, den 18. Rang über 3000 m und jeweils den fünften Platz im Massenstart sowie in der Teamverfolgung. Zu Beginn der Saison 2025/26 holte sie in Salt Lake City im Massenstart ihren ersten Weltcupsieg.

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen

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Olympische Spiele

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  • 2018 Pyeongchang: 3. Platz Teamverfolgung, 15. Platz Massenstart, 22. Platz 1500 m
  • 2022 Peking: 4. Platz Massenstart, 19. Platz 3000 m, 20. Platz 1500 m

Mehrkampf-Weltmeisterschaften

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Einzelstrecken-Weltmeisterschaften

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  • 2007 Salt Lake City: 5. Platz Teamverfolgung
  • 2017 Gangwon: 6. Platz Teamverfolgung, 11. Platz 5000 m, 13. Platz 3000 m, 13. Platz Massenstart, 14. Platz 1500 m
  • 2019 Inzell: 7. Platz Teamverfolgung, 8. Platz Massenstart
  • 2020 Salt Lake City: 6. Platz Teamverfolgung, 7. Platz Massenstart, 16. Platz 3000 m
  • 2023 Heerenveen: 3. Platz Teamverfolgung, 4. Platz Massenstart, 14. Platz 3000 m, 17. Platz 1500 m
  • 2024 Calgary: 4. Platz Teamverfolgung, 8. Platz Massenstart, 12. Platz 1500 m, 14. Platz 3000 m
  • 2025 Hamar: 5. Platz Teamverfolgung, 5. Platz Massenstart, 18. Platz 3000 m, 22. Platz 1500 m

Vier-Kontinente-Meisterschaften

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  • 2020 Milwaukee: 1. Platz Massenstart, 1. Platz Teamverfolgung, 1. Platz 3000 m, 3. Platz 1000 m
  • 2024 Salt Lake City: 2. Platz 1500 m, 3. Platz 3000 m, 5. Platz Massenstart, 7. Platz 1000 m
  • 2025 Hachinohe: 2. Platz Massenstart, 8. Platz 1000 m, 8. Platz 1500 m

Weltcupsiege im Einzel

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Nr. Datum Ort Disziplin
1. 16. November 2025 Vereinigte Staaten Salt Lake City Massenstart

Persönliche Bestleistungen

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Disziplin Zeit Datum Ort
500 m 39,69 s 5. Februar 2021 Salt Lake City
1000 m 1:15,03 min 21. Januar 2024 Salt Lake City
1500 m 1:54,85 min 5. März 2021 Salt Lake City
3000 m 4:01,98 min 6. Januar 2017 Salt Lake City
5000 m 7:08,52 min 7. März 2021 Salt Lake City

Einzelnachweise

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  1. Mia Manganello auf teamusa.com