Miami Dolphins

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Miami Dolphins
Gegründet 1966
Spielen in Miami Gardens, Florida
Helm der Miami Dolphins
Logo der Miami Dolphins
Helm Logo
Liga

American Football League (1966–1969)

  • Eastern Division (1966–1969)

National Football League (1970–heute)

Aktuelle Uniformen
AFCE-Uniform-MIA.PNG
Teamfarben Aqua, Weiß
Maskottchen T. D.
Personal
Besitzer Stephen M. Ross (95 %)
H. Wayne Huizenga (5 %)
General-Manager Chris Grier
Head Coach Adam Gase
Teamgeschichte
  • Miami Dolphins (1966–heute)
Spitznamen
The Fins/Phins
Erfolge
NFL-Gewinner (2)
Conference-Sieger (5)
  • AFC: 1971, 1972, 1973, 1982, 1984
Division-Sieger (13)
  • AFC East: 1971, 1972, 1973, 1974, 1979, 1981, 1983, 1984, 1985, 1992, 1994, 2000, 2008
Play-off-Teilnahmen (22)
  • NFL: 1970, 1971, 1972, 1973, 1974, 1978, 1979, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1990, 1992, 1994, 1995, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2008
Stadien
  • Miami Orange Bowl (1966–1986)
  • Dolphin Stadium (1987–heute)
    • a.k.a. Joe Robbie Stadium (1987–1996)
    • a.k.a. Pro Player Stadium (1997–2004)
    • a.k.a. Dolphins Stadium (2005)
    • a.k.a. Dolphin Stadium (2006–2009)
    • a.k.a. Landshark Stadium (2009–2010)
    • a.k.a. Sun Life Stadium (seit Januar 2010)


Die Miami Dolphins sind ein American-Football-Team der National Football League (NFL) aus Miami, Florida und spielen dort in der American Football Conference (AFC), in der Eastern Division. Sie sind benannt nach den Delfinen, die die Küstengewässer von Florida bewohnen.

Teamgeschichte[Bearbeiten]

Die Dolphins wurden 1965 als Erweiterungsteam der American Football League (AFL) von Joe Robbie und Danny Thomas gegründet. Im Jahr 1966 nahmen sie den Spielbetrieb auf. Die ersten vier Jahre waren nicht sehr erfolgreich und endeten alle mit einer negativen Saisonbilanz.

Durch die Ligafusion im Jahre 1970 kam das Team in die NFL und spielt seitdem in der American Football Conference in der Eastern Division. Gleichzeitig übernahm Don Shula das Traineramt und machte das Team zu einem der erfolgreichsten Teams der frühen 1970er. Unter seiner 26-jährigen Führung endeten nur zwei Spielzeiten mit einem negativen Ergebnis.

Bereits 1971 gewann das Team im bisher längsten Spiel der NFL-Geschichte (82 Minuten 40 Sekunden) die AFC-Meisterschaft gegen die Kansas City Chiefs und erreichte damit den Super Bowl VI, den es allerdings gegen die Dallas Cowboys verlor. Aber schon nach der Saison 1972 schafften es die Dolphins, ohne eine einzige Niederlage, erneut in den Super Bowl einzuziehen. Sie gewannen den Super Bowl VII am 14. Januar 1973 gegen die Washington Redskins. Damit war den Dolphins als erstem, und bisher einzigem, Team der NFL eine ausschließlich aus Siegen bestehende Perfect Season gelungen. Zu dieser Zeit spielten die späteren Mitglieder der Pro Football Hall of Fame Quarterback Bob Griese und Runningback Larry Csonka bei den Dolphins.

Nachdem sie in der Folgesaison mit dem Sieg im Super Bowl VIII ihren Erfolg wiederholen konnten, brauchten sie fast zehn Jahre, um wieder das Finale der AFC zu erreichen, das sie 1982 gegen die New York Jets gewannen. Im Super Bowl XVI verloren sie gegen die Redskins.

Im nächsten Jahr, 1983, übernahm Rookie-Quarterback Dan Marino das Team. Er führte die Dolphins bereits ein Jahr später wieder in den Super Bowl. Die Dolphins verloren jedoch im Super Bowl XIX gegen die San Francisco 49ers mit 38:16. Mit Dan Marino erreichten die Dolphins, trotz seiner 17-jährigen Karriere als Starting-Quarterback mit zahlreichen NFL-Rekorden, keinen weiteren Super Bowl. Nachdem die Dolphins in der Saison 2007 nur einen Sieg erzielen konnten und damit die schlechteste Bilanz aller Teams stellten, konnten sie im folgenden Jahr überraschend die AFC East gewinnen und in die Play-offs einziehen. Dort verloren sie allerdings schon in der Wild-Card-Runde zu Hause gegen die Baltimore Ravens mit 9-27, wobei Quarterback Chad Pennington vier Interceptions warf.

Teambesitzer[Bearbeiten]

Der 1990 verstorbene Gründer der Miami Dolphins, Joe Robbie, hielt zu Lebzeiten sämtliche Besitzrechte. Der 1937 geborene Geschäftsmann Wayne Huizenga hatte 1990 15 % der Dolphins gekauft, seit 1994 war er neuer Alleineigentümer. Insgesamt bezahlte er für seine Anteile 168 Millionen US-Dollar. Anfang 2008 verkaufte er 50 % des Klubs und des Stadions für 550 Millionen Dollar an den Immobilienhändler Stephen M. Ross. Darüber hinaus erwarb Ross eine Option auf weitere 45 %.[1] Seit Januar 2009 hält Ross 95 % der Anteile an den Miami Dolphins und dem Stadion.[2] Huizenga behielt 5 % der Anteile und seit 2009 sind Gloria Estefan, Emilio Estefan, Fergie, Jennifer Lopez, Marc Anthony, Venus Williams und Serena Williams Mitbesitzer im Rahmen eines unbekannten Minderheitsanteils.[3]

Super Bowls[Bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten]

Dolphins in der Pro Football Hall of Fame[Bearbeiten]

Pro Football Hall of Fame Mitglieder
Trikotnummer Name Position Für Miami Aktiv Jahr der Aufnahme
42 Paul Warfield1 WR 1970–1974 1983
39 Larry Csonka1 FB 1968–1974, 1979 1987
62 Jim Langer1 C 1970–1979 1987
12 Bob Griese1 QB 1968–1980 1990
66 Larry Little1 G 1969–1980 1993
Don Shula1 Trainer 1970–1990 1997
57 Dwight Stephenson1 C 1980–1987 1998
85 Nick Buoniconti1 LB 1969–1976 2001
13 Dan Marino1 QB 1983–1999 2005
34 Thurman Thomas RB 2000 2007
88 Cris Carter WR 2002 2013
Bill Parcells Funktionär 2008–2009 2013
55 Junior Seau LB 2003–2005 2015
1 Person ist zusätzlich mit einem Portrait im Sun Life Stadium geehrt.

Nicht mehr vergebene Trikotnummern[Bearbeiten]

Retired Numbers der Miami Dolphins
Nr. Spieler Position Zeitraum
12 Bob Griese QB 1968–1980
13 Dan Marino QB 1983–1999
39 Larry Csonka FB 1968–1974, 1979

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Kader der Miami Dolphins

Quarterbacks

Runningbacks

Wide Receiver

Tight Ends

Offensive Linemen

Defensive Linemen

Linebacker

Defensive Backs

Special Teams

Reserve/Verletzt

Practice Squad

Rookies in kursiver Schrift
Roster Stand: 7. September 2015
Depth ChartTransaktionen

53 Aktive, 3 Inaktive, 10 Practice Squad

Trainer (Head Coaches)[Bearbeiten]

Dave Wannstedt war von 2000 bis 2004 Headcoach der Dolphins.
Tony Sparano war von 2008 bis 2011 Headcoach der Dolphins.
# Reihenfolge der Trainer
Spiele Spiele als Trainer
S Siege
N Niederlagen
UE Unentschieden
Gewonnen% Siegquote
Ausschließlich bei den Dolphins als Head Coach aktiv
# Name Zeitraum Regular Season Play-offs Erfolge/Auszeichnungen Referenz
Spiele S N UE Gewonnen% Spiele S N
Miami Dolphins
1 George Wilson 1966–1969 56 15 39 2 .278 [4]
2 Don Shula 1970–1995 392 257 133 2 .659 31 17 14 UPI NFL Trainer des Jahres (1970, 1972)
Super Bowl VII, VIII
[5]
3 Jimmy Johnson 1996–1999 64 36 28 0 .563 5 2 2 [6]
4 Dave Wannstedt 2000–2004 73 42 31 0 .575 3 1 2 [7]
5 Jim Bates 2004 7 3 4 0 .429 [8]
6 Nick Saban 2005–2006 32 15 17 0 .469 [9]
7 Cam Cameron 2007 16 1 15 0 .063 [10]
8 Tony Sparano1 2008–2011 61 29 32 0 .475 1 0 1 [11]
9 Todd Bowles 2011 3 2 1 0 .667 [12][13]
10 Joe Philbin 2012–2015 52 24 28 0 .461 [14][15]
11 Dan Campbell (Interimscoach) 2015 12 5 7 0 .417 [16][17]
12 Adam Gase 2016–heute 0 0 0 0 .000 [18][19]
1 Nach 13 Spielen in der Saison 2011 und einer Quote von 4–9, wurde Sparano als Head Coach gefeuert und durch den Assistent Head Coach Todd Bowles als Interims Trainer ersetzt.

Cheerleader[Bearbeiten]

Mitglieder des Miami Dolphins Cheerleading Teams 2009

Die Cheerleader des Teams sind heute bekannt als Miami Dolphins Cheerleaders. Von der Gründung der Miami Dolphins 1966 bis zum Jahr 1977 bestand die Cheerleadergruppe der „Dolphin Dolls“ aus 125 Mädchen und Frauen im Alter von acht bis 18 Jahren. Diese Amateurgruppe wurde 1978 durch die „Dolphin Starbrites“ abgelöst, deren ca. 30 Mitglieder erstmals professionelle Cheerleader des Teams waren. Nach einem Wettbewerb zur Namensgebung der Cheerleadingformation wurde sie 1983 neu umbenannt in „Miami Dolphins Cheerleaders“. Neben der Teilnahme an Heimspielen der Miami Dolphins und diversen lokalen Auftritten in Miami-Dade County werden während des gesamten Jahres internationale Auftritte, Fotoshootings sowie Besuche bei U.S. Militäreinheiten in Übersee und verschiedenen Hilfsorganisationen absolviert.[20]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Miami Dolphins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Miami Dolphins für halbe Milliarde Dollar verkauft
  2. Stephen M. Ross miamidolphins.com
  3. Staff directory miamidolphins.com
  4. Statistiken von George Wilson. Abgerufen am 23. September 2015.
  5. Statistiken von Don Shula. Abgerufen am 23. September 2015.
  6. Statistiken von Jimmy Johnson. Abgerufen am 23. September 2015.
  7. Statistiken von Dave Wannstedt. Abgerufen am 23. September 2015.
  8. Statistiken von Jim Bates. Abgerufen am 23. September 2015.
  9. Statistiken von Nick Saban. Abgerufen am 23. September 2015.
  10. Statistiken von Cam Cameron. Abgerufen am 23. September 2015.
  11. Statistiken von Tony Sparano. Abgerufen am 23. September 2015.
  12. Statistiken von Todd Bowles. Abgerufen am 23. September 2015.
  13. Dolphins end Sparano’s stay; Bowles becomes interim coach nfl.com. Abgerufen am 13. Dezember 2011.
  14. Statistiken von Joe Philbin. Abgerufen am 23. September 2015.
  15. Joe Philbin Named Dolphins Head Coach miamidolphins.com. Abgerufen am 21. Januar 2012.
  16. Statistiken von Dan Campbell. Abgerufen am 2. Februar 2016.
  17. Dolphins name Campbell interim head coach (englisch) miamidolphins.com, Abgerufen am 6. Oktober 2015
  18. Statistiken von Adam Gase. Abgerufen am 2. Februar 2016.
  19. dolphins hire adam gase (englisch) nfl.com, Abgerufen am 9. Januar 2016
  20. Geschichte der Miami Dolphins Cheerleaders