Michael Anderson (Regisseur)

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Michael Joseph Anderson (* 30. Januar 1920 in London) ist ein britischer Filmregisseur.[1]

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Anderson arbeitete zunächst als Schauspieler, dann als Produktionsassistent und schließlich als Regisseur. Bis zur Mitte der 1950er Jahre blieben seine Arbeiten eher unbedeutend. 1954 erreichte er ein breiteres Publikum mit dem Kriegsdrama Mai 1943 – Die Zerstörung der Talsperren. Seinen internationalen Durchbruch hatte er 1956 mit In 80 Tagen um die Welt nach Jules Verne. Der mit einem großen Staraufgebot inszenierte Film war für acht Oscars nominiert und erhielt fünf Auszeichnungen (darunter als bester Film), den Regie-Oscar erhielt jedoch George Stevens für Giganten.

Weitere bekannte Filme, die unter Andersons Regie entstanden, waren Geheimaktion Crossbow mit George Peppard und Sophia Loren aus dem Jahr 1965, In den Schuhen des Fischers von 1968 mit Anthony Quinn, der Science-Fiction-Film Flucht ins 23. Jahrhundert mit Michael York (1976) und die Filmbiografie Die junge Katharina (1991) mit Julia Ormond in der Titelrolle. Seine letzte Arbeit war 1999 die deutsch-britisch-luxemburgische Koproduktion Die neuen Abenteuer des Pinocchio.

Andersons Sohn Michael Anderson Jr. ist ein britischer Schauspieler in Film und Fernsehen.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. Biographische Daten von Michael Anderson in Larry Langman: Destination Hollywood: The Influence of Europeans on American Filmmaking. McFarland, 2000, S. 160.