Michael Bregel

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Michael Georg Bregel (* 30. November 1971 in München) ist ein deutscher Journalist, Autor und Übersetzer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem Rundfunkvolontariat bei Radio Mainwelle in Bayreuth studierte er zunächst Geschichte in Bayreuth, dann Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und schloss als Diplom-Politologe ab. Von 1999 bis 2004 war Bregel Redakteur der Berliner Morgenpost. Seit 2004 ist er als selbstständiger Autor, Übersetzer und Redakteur tätig und beschäftigt sich dabei neben literarischen und journalistischen Arbeiten vorwiegend mit Comics.

Bregel hat seit 1994 Lyrik, Prosa, Übersetzungen, Grafik und Fotografien in diversen Zeitungen, Zeitschriften, Anthologien und im Internet veröffentlicht, darunter mehrere hundert Glossen in Berliner Morgenpost, Die Welt, Welt am Sonntag und im Rundfunk. Als Herausgeber und Autor war Bregel an den Anthologien „Mund voll Sand - Eine Anthologie der Gruppe 94“ (1996) und „Kein gelber Schal - Die neue Anthologie der Gruppe 94“ (1997) beteiligt. Als literarische Einzelveröffentlichungen erschienen 1997 der Lyrikband „PulsAdernBunt“ (edition ..,-, Berlin) und 2001 die Erzählung „Die Farben Grau“ (XIM Virgines, Düsseldorf). 2006 erschien die vom Schweizer Roloff gezeichnete Graphic Novel „Basileia - Das Vermächtnis des Mönchs“ (Brunnen Verlag, Basel), für die Bregel das Szenario und gemeinsam mit dem Schriftsteller Titus Müller die Dialoge schrieb.

Als Comic-Übersetzer bearbeitet Bregel Disney-Geschichten für das Micky-Maus-Magazin, Die tollsten Geschichten von Donald Duck und das Lustige Taschenbuch, aber auch Stories für zahlreiche andere Hefte, Alben und Bücher für unter anderem Ehapa, Egmont und Panini, für Letztere zum Beispiel Superhelden-Comics wie Batman oder Spider-Man sowie italienische Produktionen von Milo Manara und anderen. Als Übersetzer und Vorwort-Autor betreut er die Hägar-Gesamtausgabe (Egmont Comic Collection) mit inzwischen 28 Bänden. Für Bulls Press übersetzt und lettert er seit 2008 verschiedene Comicstrips und Cartoons, neben Hägar der Schreckliche unter anderem auch Baby Blues (Sammelbände bei Lappan), Bizarro und Spectickles. Außerdem hat Bregel diverse Essays zu Comicthemen und Interviews mit anderen Comicschaffenden in Zeitschriften und Büchern veröffentlicht.

2016 war Bregel einer der Kuratoren der weltweit beachteten Ausstellung „SuperQueeroes - Unsere LGBTI*-Comic-Held_innen“ im Schwulen Museum* Berlin.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bregel erhielt mehrere Preise für Journalismus (Journalistenpreise der Konrad-Adenauer-Stiftung 2001 und 2004) und Lyrik (u.a. „Salamander“-Literaturpreis der Universität Regensburg 1999, Förderpreis Lyrischer Oktober 1995). Er ist Mitglied des VS Berlin und der Gruppe 94. Die von Bregel zusammengestellte und herausgegebene Anthologie „Die Ducks - Eine Familienchronik“ war 2011 für den Sondermann Comic-Preis der Frankfurter Buchmesse nominiert, 2012 die von ihm übersetzte und geletterte Comicstrip-Serie Baby Blues für den Max und Morix-Preis des Internationalen Comicsalons Erlangen.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist verheiratet mit der Übersetzerin und Journalistin Isabel Klink.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]