Michael Brettner

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Michael Brettner (* 16. Dezember 1975 in Trier) ist ein deutscher Gitarrist, Sounddesigner, Komponist und Produzent. Als gefragter Live- und Studio-Gitarrist reicht sein breites stilistisches Spektrum von Countrymusik über Schlager, Funk, Soul, Pop, Rock und Metal bis hin zum Blues. Er ist bekannt für virtuose Spieltechnik, seine ungewöhnlichen Rocksounds und seine Vorliebe für Schottenröcke als Bühnengarderobe.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von 15 Jahren begann Brettner Gitarre zu spielen und zeigte dabei überdurchschnittliches Talent. Er hat bisher etwa 1000 Konzerte gespielt und stand mit bekannten Künstlern wie dem Luxemburger Symphonieorchester, Peter Maffay, Michael Holm, Jørn Lande, Jacob Hansonis, diVan[1], Meike Anlauff[2], Schmier (Destruction), Dominik Krämer (Heavytones), den Samstag Nacht All Stars, Stefan Rademacher (Billy Cobham, George Duke), den orthopädischen Strümpfen oder Rainer Kind (Chuck Berry) auf der Bühne. Im Jahr 2000 wurde Brettner von der Los Angeles Music Academy (L.A.M.A.) zum besten Nachwuchsgitarristen Europas gewählt. Dieser Preis wurde bislang ein einziges Mal in der Sparte "Gitarrist" vergeben, obgleich die Los Angeles Music Academy offiziell keinen derartigen Lehrstuhl unterhält.[3]

Brettner war Endorser für Gitarren (Siggi Braun, British Custom Guitars, Dean Guitars) und Verstärker (Diezel Amps, Kulik Design) und arbeitete für Firmen wie Hughes & Kettner oder AMT auf Musikmessen in Frankfurt und Moskau. Als Sounddesigner entwickelte er für die Firma Hughes & Kettner moderne Heavy Metal Sounds. Zudem arbeitet er als Musikdozent unter anderem an der Popfarm in Bonn[4] und an der Karl-Berg-Musikschule der Stadt Trier, Arbeitsgruppe Jazz und Rock School Trier.[5]

Aktuell spielt er in der Live-Band von Matthias Reim[6], in der Micky Brühl Band und in der Berliner Formation Üebermutter zusammen mit Frontfrau Luci van Org von Lucilectric.[7]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszugsweise einige Produktionen, an denen Brettner mitgewirkt hat:

  • 1997 – Monastery (CD Monastery)
  • 2004 – Final Chapter (CD The Wizard Queen)
  • 2005Mayque (CD Reifezeit)
  • 2008 – Dorian Opera (No Secrets)
  • 2008 – Üebermutter (CD Unheil)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000 – 1. Preis beim internationalen Nachwuchswettbewerb „Best European Young Musician“ der Los Angeles Music Academy (L.A.M.A.) in der Sparte "Gitarrist"

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fernsehbericht aus dem Jahr 1998
  2. Interview mit Michael Brettner auf hunderttausend.de@1@2Vorlage:Toter Link/www.hunderttausend.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. FACULTY. In: LA Music Academy. 3. Oktober 2014 (lamusicacademy.org [abgerufen am 29. August 2017]).
  4. Webseite der Popfarm Bonn (Memento des Originals vom 25. Juni 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.popfarm.de
  5. Karl-Berg-Musikschule der Stadt Trier (Memento des Originals vom 17. Juni 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jazz-und-rock-school-trier.de
  6. Interview mit Michael Brettner auf Reimgeklickt.de
  7. Üebermutter auf laut.de