Michael Craig Russell

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Michael Russell Tennisspieler
Michael Russell
Michael Craig Russell 2014 bei den US Open
Spitzname: Mussell, Wheels, Iron Mike
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 1. Mai 1978
Größe: 173 cm
Gewicht: 70 kg
1. Profisaison: 1998
Rücktritt: 2015
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Nicklas Kroon
Peter Lundgren
Preisgeld: 2.452.569 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 77:150
Höchste Platzierung: 60 (13. August 2007)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 26:53
Höchste Platzierung: 164 (11. Juni 2012)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Michael Craig Russell (* 1. Mai 1978 in Detroit, Michigan) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russell begann im Alter von fünf Jahren Tennis zu spielen. Er wurde von Beginn seiner Karriere bis 2012 von seinem Vater George trainiert. 1998 wurde Russell Profi. Im selben Jahr stand der Amerikaner bei den US Open erstmals im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers. In der ersten Runde unterlag er seinem Landsmann Todd Martin.

2001 erreichte Russell mit Siegen über Nicolas Mahut, Sergi Bruguera und Xavier Malisse das Achtelfinale der French Open. Dort führte er gegen den Titelverteidiger und späteren Sieger Gustavo Kuerten mit 6:3, 6:4 und 5:3, ehe er nach der Vergabe eines Matchballes doch noch in fünf Sätzen mit 6:3, 6:4, 6:7 (7:9), 3:6 und 1:6 unterlag. Das stellte sein bestes Abschneiden bei einem Grand-Slam-Turnier dar und außerdem das einzige Mal, dass er über die zweite Runde hinauskam. Russell war der erste Spieler, der viermal hintereinander über die Qualifikation das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers erreichte (Wimbledon 2000, US Open 2000, Australian Open 2001, French Open 2001). Im Laufe seiner Karriere gewann er 15 Einzeltitel auf der Challenger Tour sowie zwei weitere im Doppel. Sein einziges Finale auf der ATP World Tour erreichte er 2012 im Doppel von Atlanta.

Nach den US Open 2015 beendete er seine Karriere.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP World Tour Finals
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500 Series
ATP International Series
ATP World Tour 250 Series
ATP Challenger Tour (17)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 6. Februar 2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Amarillo Hartplatz (i) ItalienItalien Stefano Pescosolido 7:5, 6:2
2. 18. Juli 2004 KanadaKanada Granby Hartplatz ItalienItalien Davide Sanguinetti 6:3, 6:2
3. 4. Dezember 2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Orlando Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Todd Widom 6:4, 6:2
4. 20. August 2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bronx Hartplatz ChileChile Paul Capdeville 6:0, 6:2
5. 3. Dezember 2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Maui Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Warburg 6:1, 6:0
6. 7. Januar 2007 NeukaledonienNeukaledonien Nouméa Hartplatz FrankreichFrankreich David Guez 6:0, 6:1
7. 28. Januar 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Waikoloa Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Baker 6:1, 7:5
8. 17. Februar 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joplin Hartplatz (i) KanadaKanada Frédéric Niemeyer 6:4, 6:1
9. 10. Mai 2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Savannah Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alex Kuznetsov 6:4, 7:66
10. 31. Mai 2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carson Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Yani 6:1, 6:1
11. 21. November 2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Champaign Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Taylor Dent 7:5, 6:4
12. 31. Januar 2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Honolulu Hartplatz SlowenienSlowenien Grega Žemlja 6:0, 6:3
13. 11. November 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Knoxville Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Reynolds 6:3, 6:2
14. 7. Juli 2013 EcuadorEcuador Manta Hartplatz AustralienAustralien Greg Jones 4:6, 6:0, 7:5
15. 3. November 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charlottesville Hartplatz (i) KanadaKanada Peter Polansky 7:5, 2:6, 7:65

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 20. Mai 2000 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Edinburgh Sand SpanienSpanien Tommy Robredo DeutschlandDeutschland Lars Burgsmüller
TschechienTschechien Ota Fukárek
6:0, 6:2
2. 6. Mai 2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tunica Resorts Sand (i) Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Dušan Vemić ArgentinienArgentinien Juan Pablo Brzezicki
ArgentinienArgentinien Juan Pablo Guzmán
7:64, 6:3

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 22. Juli 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta Hartplatz BelgienBelgien Xavier Malisse AustralienAustralien Matthew Ebden
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Harrison
3:6, 6:3, [6:10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Michael Russell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Florian Braukmann: US Open: Zwei Tour-Veteranen beenden Karriere. In: insideout-tennis.de. 9. September 2015; abgerufen am 24. November 2017.