Michael Czerny

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Michael Czerny SJ (* 1946 in Tschechoslowakei) ist ein römisch-katholischer Ordensgeistlicher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Czerny trat 1963 der Ordensgemeinschaft der Jesuiten bei und empfing 1973 das Sakrament der Priesterweihe. 1978 wurde Czerny an der University of Chicago im Fach Geisteswissenschaften promoviert.

1979 gründete Michael Czerny in Toronto das Zentrum für Glaube und Soziale Gerechtigkeit, dessen Direktor er bis 1989 war. Anschließend wurde er Vizerektor der Universidad Centroamericana “José Simeón Cañas” in San Salvador und Direktor des angegliederten Instituts für Menschenrechte. Von 1992 bis 2002 war Czerny an der Generalkurie der Jesuiten in Rom als Sekretär für Soziale Gerechtigkeit tätig. Danach gründete er das African Jesuit AIDS Network, dessen Direktor er wurde. Seit 2005 lehrte Michael Czerny am Hekima College der Katholischen Universität von Ostafrika in Nairobi. Zudem war er seit 2010 Konsultor des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden.

Am 14. Dezember 2016 ernannte ihn Papst Franziskus mit Wirkung zum 1. Januar 2017 zum Untersekretär des Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nomina di Sotto-Segretari del Dicastero per il Servizio dello Sviluppo Umano Integrale. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 14. Dezember 2016, abgerufen am 14. Dezember 2016 (italienisch).