Michael Dell

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Michael Dell (2011)

Michael Saul Dell (* 23. Februar 1965 in Houston, Texas) ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Gründer des weltweit drittgrößten PC-Herstellers Dell Inc.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Dell ist der Sohn eines Kieferorthopäden und wuchs in liberal-jüdischen, gutbürgerlichen Verhältnissen auf. Nach seinem Schulabschluss schrieb er sich 1983 an der University of Texas at Austin ein, mit dem Wunsch, Arzt zu werden. Statt sich auf das Studium zu konzentrieren, widmete er sich jedoch dem Handel mit IBM-PCs.

Das Unternehmen Dell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1984 brach er sein Studium ab, um ein Unternehmen im texanischen Austin zu gründen. Mit einem Kollegen seiner Universität bezog er einige insgesamt 300 m² große Büroräume und stellte seine ersten Mitarbeiter ein. Ein Jahr später begann Dell mit der Produktion von Hardware.

1988 wandelte er sein Unternehmen in eine Aktiengesellschaft um. Er selbst übernahm den Posten des CEO und des Chairmans.

Am 16. Juli 2004 wechselte Michael Dell auf der Hauptversammlung von der Geschäftsführung in den Aufsichtsrat und übernahm dessen Vorsitz. Sein bisheriges Amt als CEO gab er an Kevin Rollins ab. 2006 nahmen die Börsenaufsicht und Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf wegen des Verdachts auf Bilanz-Unregelmäßigkeiten.[1]

Am 31. Januar 2007 übernahm Michael Dell wieder den Posten als CEO.[2]

Dells Beteiligungsfirma MS Capital LP erwarb 2010 das Archiv von Magnum Photos mit etwa 185.000 Bildern.[3]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Dell ist seit 1989 mit Susan Lynn Leiberman verheiratet, einer Modedesignerin, welche die Modemarke Phi gegründet hat. Sie haben vier Kinder.

Vermögen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Dell ist Multi-Milliardär. Auf der Forbes-Liste 2016 wird sein Vermögen mit ca. 19,8 Milliarden US-Dollar angegeben. Damit belegt er auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt Platz 35.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: CEO of the Year von der Zeitschrift Financial World
  • Top CEO in American Business von der Zeitschrift Worth
  • 1998: Entrepreneur of the Year von der Zeitschrift Inc.
  • 1998: CEO of the Year von der Zeitschrift Industry Week[4]
  • 2008: Aufnahme in die American Academy of Arts and Sciences

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Direct from Dell. Strategies That Revolutionized an Industry. HarperCollins, New York 1999, ISBN 0-88730-915-1
  • Dell, Michael und Fredman, Catherine: Direkt von Dell. Die Erfolgsstrategie eines Branchenrevolutionärs. Hrsg. von Frank Baeseler, Piper, München 2003, 272 S., Kartoniert, ISBN 978-3-492-23768-0

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Dell Chief Is Replaced by Founder“, The New York Times, 1. Februar 2007
  2. „Michael is back. Führungswechsel bei Dell“, n-tv, 1. Februar 2007
  3. http://www.zvm-journalisten.ch/aktuelles/magnum/
  4. „Michael S. Dell“, answers.com

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Michael Dell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien