Michael Eissenhauer

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Michael Eissenhauer in der Gemäldegalerie

Michael Eissenhauer (* 1956 in Stuttgart) ist ein deutscher Kunsthistoriker und Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abitur im Jahre 1975 absolvierte Michael Eissenhauer bis 1977 eine Ausbildung zum Möbelschreiner und studierte danach bis 1985 Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Deutsche Literaturwissenschaft in Tübingen und Hamburg. Sowohl den Magister (1983) als auch die Promotion (1985) erlangte er an der Universität Hamburg. Nach einem wissenschaftlichen Volontariat am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg (1987–1989) und seiner Tätigkeit als Wissenschaftler am Deutschen Historischen Museum in Berlin (1989–1990) war er von 1991 bis 1995 Kurator am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.[1]

Von 1995 bis 2001 war er Direktor der Kunstsammlungen der Veste Coburg, anschließend bis 2008 Direktor der mhk Museumslandschaft Hessen Kassel (vormals Staatliche Museen Kassel),[1][2] die unter seiner Leitung neu strukturiert und umfangreich erweitert wurden.[3]

Michael Eissenhauer war von 2002 bis 2007 Mitglied im Vorstand von ICOM Deutschland und von 2003 bis 2010 Präsident des Deutschen Museumsbundes. Seit 2009 ist er Mitglied im Kunst- und Ausstellungsausschuss des Auswärtigen Amtes,[4] im Kuratorium des Kulturfonds Frankfurt RheinMain,[5] sowie in der Programmkommission des Martin-Gropius-Baus.[4]

Der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz berief Michael Eissenhauer im Dezember 2007 als Nachfolger von Peter-Klaus Schuster zum Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin. Er wurde am 31. Oktober 2008 in dieses Amt eingeführt.[3][6] Zum 1. August 2016 wird er zusätzlich das Amt des Direktors der Gemäldegalerie und der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin übernehmen.[7]

Seit dem Wintersemester 2012/2013 lehrt Michael Eissenhauer am Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) der Humboldt-Universität zu Berlin.[8] Von dieser wurde er im Jahr 2016 zum Honorarprofessor ernannt.[9]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Hamburger Wohnstiftungen des 19. Jahrhunderts : "Ein Denkmal, welches theilnehmende Liebe gestiftet hat ..." (= Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Hamburg. Nr. 9). Christians, Hamburg 1987, ISBN 3-7672-1010-X.
  • Das Humboldt-Forum im Schloss: Konzept und Ansatz. In: Museumskunde. Kulturelles Erbe und Transformation - Fünf Perspektiven. Band 75, Nr. 2 2010, ISSN 0027-4178, S. 20–24.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Angaben lt. Lebenslauf (Kulturstiftung des Bundes)
  2. siehe Museen in Kassel
  3. a b Neuer Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin und neuer Direktor der Nationalgalerie gewählt (Memento vom 22. Oktober 2013 im Internet Archive) (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 18. Dezember 2007)
  4. a b Interview mit Michael Eissenhauer “Das goldene Zeitalter. Die Ära Velázquez”
  5. Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain: Gremien
  6. Das Fremde gehört in die Mitte. In: Der Tagesspiegel, 22. Dezember 2007; Wechsel im Amt des Generaldirektors der Staatlichen Museen zu Berlin und des Direktors der Nationalgalerie
  7. Personalien im Stiftungsrat: ... Michael Eissenhauer übernimmt zusätzlich die Gemäldegalerie (Pressemitteilung vom 25. Juni 2015)
  8. Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2012/13
  9. Honorarprofessur für Michael Eissenhauer (11.02.2016)