Michael Fink (Fußballspieler)

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Michael Fink
Mfink.jpg
Michael Fink im Borussen-Trikot 2011
Personalia
Geburtstag 1. Februar 1982
Geburtsort WaiblingenDeutschland
Größe 183 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
VfR Waiblingen
0000–1992 SV Fellbach
1992–2001 VfB Stuttgart
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2001–2004 VfB Stuttgart II 93 (7)
2004–2005 Arminia Bielefeld II 11 (1)
2004–2006 Arminia Bielefeld 44 (4)
2006–2009 Eintracht Frankfurt 87 (8)
2009–2011 Beşiktaş JK 35 (2)
2011 → Borussia M'gladbach (Leihe) 6 (0)
2011–2012 Samsunspor 31 (1)
2012–2015 FC Erzgebirge Aue 73 (3)
2015–2017 SV Waldhof Mannheim 68 (4)
2017– FC Hanau 93 10 (1)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2015–2017 SV Waldhof Mannheim (Co-Trainer)
2017–2018 SV Waldhof Mannheim (Interimstrainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 1. Januar 2018

Michael Fink (* 1. Februar 1982 in Waiblingen) ist ein deutscher Fußballspieler. Fink spielt nach seiner Profi-Karriere aktuell beim FC Hanau 93 in der hessischen Verbandsliga. Seit Februar 2018 leitet Fink die neu gegründete Scoutingabteilung des SC Teutonia Watzenborn-Steinberg in der Hessenliga.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1992 spielte Michael Fink für den VfB Stuttgart und durchlief zunächst erfolgreich die Jugendmannschaften. Mit der B-Jugend des VfB gewann er die Deutsche Meisterschaft 1999. In der A-Jugend wurde er u. a. zusammen mit Kevin Kurányi Junioren-Pokalsieger 2001. Später spielte er in der 2. Mannschaft des VfB in der Regionalliga Süd. In der Saison 2004/05 holte ihn Arminia Bielefeld in die Bundesliga. Während er in der ersten Saison nur elf Spiele in der 1. Liga absolvierte, wirkte er in der darauffolgenden Spielzeit bei 33 Partien mit und schoss vier Tore. Auch im DFB-Pokal erzielte er einen Treffer.

Zu Beginn der Saison 2006/07 wechselte Michael Fink zu Eintracht Frankfurt. Dort spielte er regelmäßig im defensiven Mittelfeld. Im DFB-Pokal-Viertelfinale schoss er nach elf Minuten das erste Tor der Frankfurter gegen Kickers Offenbach (Endstand 3:0). Bei Eintracht Frankfurt war er zusammen mit Ioannis Amanatidis der Spieler mit den meisten Saisoneinsätzen (32 Spiele, 3 Tore). Er erzielte das Tor des Monats Januar 2008[1] durch einen Fallrückzieher im Freundschaftsspiel gegen den SC Paderborn 07.

Zur Saison 2009/10 wechselte Michael Fink zu Beşiktaş Istanbul. Der Mittelfeldspieler erzielte das erste Tor der Saison 2009/10 in der Turkcell Süper Lig im Spiel gegen den Stadtrivalen Istanbul Büyükşehir Belediyespor.

Im Winter 2010/11 wechselte er leihweise zurück nach Deutschland und unterschrieb bei Borussia Mönchengladbach,[2] kehrte jedoch nach Abschluss der Saison nach Istanbul zurück.[3] Wegen der Ausländerregelung in der türkischen Liga wurde er dort jedoch aussortiert und gehörte zur Saison 2011/12 nicht mehr dem Profi-Kader an.[4] Im Juli 2011 wechselte Fink von Beşiktaş für ein Jahr zum Ligakonkurrenten Samsunspor.[5]

Nachdem er ab Juli 2012 vereinslos war, wurde Fink im Dezember 2012 vom deutschen Zweitligisten FC Erzgebirge Aue verpflichtet. Er bekam einen Vertrag bis 2014.[6]

Von 2015 bis 2017 war Fink als spielender Co-Trainer,[7] in der Saison 2016/17 zusätzlich als Mannschaftskapitän,[8] beim SV Waldhof Mannheim aktiv. Zur Saison 2017/18 beendete er seine Profi-Karriere, wechselte als Spieler zum FC Hanau 93 in die hessische Verbandsliga[9] und verlängerte seinen Vertrag als Co-Trainer beim SV Waldhof Mannheim bis 2019.[10] Am 16. Oktober 2017 beurlaubte der SV Waldhof Mannheim seinen Cheftrainer und Sportlichen Leiter Gerd Dais mit sofortiger Wirkung, nachdem die Mannschaft nach 13 Spielen nur 21 von 39 möglichen Punkten erreicht hatte.[11] Die Mannschaft wurde seither interimsweise von Michael Fink betreut. Die Regionalliga Südwest GbR verweigerte Fink jedoch eine Ausnahmegenehmigung, bis zum Ende der Saison 2017/2018 weiterhin als Chef-Trainer zu fungieren und nebenbei die nötige Trainerlizenz zu erwerben, daher verpflichtete der SV Waldhof Mannheim am 4. Januar 2018 Bernhard Trares als neuen Chef-Trainer.[12] Die Zusammenarbeit zwischen Michael Fink und dem SV Waldhof Mannheim wurde am gleichen Tag auf Finks Wunsch beendet.[13]

Ab Februar 2018 wurde Fink vom SC Teutonia Watzenborn-Steinberg mit dem Aufbau und der Leitung einer neu gegründeten Scoutingabteilung des Vereins in der Hessenliga betraut.[14]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sportschau:Tor des Monats Januar 2008
  2. Gladbach leiht Fink aus, kicker.de vom 28. Januar 2011 (abgerufen am 26. Mai 2011)
  3. Drei Abgänge bei Borussia (Memento vom 19. November 2012 im Internet Archive)
  4. Besiktas und die wiederholten Probleme mit der Ausländerregelung (Memento vom 28. September 2011 im Internet Archive)
  5. Michael Fink, Steckbrief auf kicker.de (abgerufen am 18. September 2011)
  6. Die "Veilchen" ziehen Fink an Land. kicker.de (5. Dezember 2012)
  7. Michael Fink wird spielender Co-Trainer. In: Pressemitteilung. SV Waldhof Mannheim, 6. Juni 2015, abgerufen am 16. Juli 2017.
  8. Michael Fink neuer SVW Kapitän. In: Pressemitteilung. SV Waldhof Mannheim, 2. August 2016, abgerufen am 16. Juli 2017.
  9. SV Waldhof - Fink wechselt zu Hanau 93. morgenweb.de (7. Juni 2017)
  10. Michael Fink bleibt bis 2019 Co-Trainer. In: Pressemitteilung. SV Waldhof Mannheim, 19. April 2017, abgerufen am 16. Juli 2017.
  11. SV Waldhof Mannheim: SV Waldhof beurlaubt Gerd Dais - Michael Fink übernimmt. In: Pressemitteilung. SV Waldhof Mannheim, 16. Oktober 2016, abgerufen am 7. Januar 2018.
  12. SV Waldhof Mannheim: Bernhard Trares wird neuer Trainer beim SV Waldhof Mannheim 07. In: Pressemitteilung. SV Waldhof Mannheim, 4. Januar 2018, abgerufen am 7. Januar 2018.
  13. SV Waldhof Mannheim: Michael Fink und der SV Waldhof beenden Zusammenarbeit. In: Pressemitteilung. SV Waldhof Mannheim, 4. Januar 2018, abgerufen am 7. Januar 2018.
  14. Michael Fink neuer Chefscout. In: Pressemitteilung. 24. Januar 2017, abgerufen am 24. Januar 2017.