Michael Göhner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Triathlon
DeutschlandDeutschland 0 Michael Göhner
Michael Göhner im Ironman 70.3 Austria (2012)
Michael Göhner im Ironman 70.3 Austria (2012)
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 13. Juni 1980 (38 Jahre)
Geburtsort Reutlingen, Deutschland
Größe 185 cm
Gewicht 72 kg
Vereine
Seit 2014 LG Steinlach
Erfolge
2004 Ironman-Weltmeister Altersklasse M18–24
2006 Deutscher Meister Duathlon
2007–2014 4 × Deutscher Meister Wintertriathlon
Status
aktiv

Michael Göhner (* 13. Juni 1980 in Reutlingen) ist ein deutscher Triathlet und startet vornehmlich bei Langdistanzwettbewerben. Er wird in der Bestenliste deutscher Triathleten auf der Ironman-Distanz an zehnter Stelle geführt.(Stand: August 2018)

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Göhner schloss 1999 das Wirtschaftsgymnasium mit dem Abitur ab und absolvierte dann eine Ausbildung zum Bankkaufmann und Finanzplaner. Seine sportliche Karriere begann er 1996 als Mittel- und Langstreckenläufer und bei Triathlons startet er seit 2003.[1]

Schon im Langstreckenbereich konnte Göhner einen deutschen Meistertitel erringen – er gewann die Straßenlauf-Meisterschaft 1997 in der männlichen B-Jugend. In diesem Wettbewerb wurde er 1999 Zweiter und 2000 sowie 2002 Dritter. Auch im Marathonlauf konnte er seine Qualitäten unter Beweis stellen, so absolvierte er 2001 den Berlin-Marathon in 2:23:35 Stunden. Er wurde auch betreut von Wolfgang Feil.

2004 Sieger Ironman Hawaii Altersklasse M18–24[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 2004 wandte sich Göhner vermehrt dem Duathlon und Triathlon zu. Er konnte sich als Sieger in seiner Altersklasse (M18–24) des Ironman Switzerland Zürich für den Ironman Hawaii qualifizieren und wurde dort Weltmeister in seiner Altersklasse.
Bei der Challenge Roth erreichte er 2005 eine deutliche Verbesserung seiner Bestzeit auf 8:21:34 Stunden und er startete erneut auf Hawaii, wo er Dritter in der Altersklasse M25–29 wurde.

Profi-Triathlet seit 2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2006 ist er Profi-Triathlet und startet für die TSG Reutlingen. Es gelangen ihm zahlreiche Siege bei kleineren Veranstaltungen, so über die Olympische Distanz sein erster von sechs Siegen am Sitz seines Hauptsponsors beim Stadttriathlon Erding sowie bei einem Mitteldistanzrennen in Datteln. Beim Ironman Germany 2006 in Frankfurt gelang ihm mit einem fünften Platz die Qualifikation für Hawaii, wo er den 34. Rang belegte. Er wurde in diesem Jahr auch Deutscher Duathlon-Meister.

Im folgenden Jahr konnte er seine Leistungen wieder verbessern und verbuchte mit dem Sieg im Ironman 70.3 von St. Pölten seinen bis dahin größten Erfolg.

Deutscher Meister Wintertriathlon 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon im Winter hatte er seine Möglichkeiten durch den Titelgewinn bei den Deutschen Wintertriathlon-Meisterschaften angedeutet. Zu einer neuen Bestzeit reichte es schließlich beim zweiten Platz in Frankfurt am Main, als er nach 8:11:50 h ins Ziel kam. Beim Wettbewerb in Hawaii konnte er in 8:43:55 h viertbester Deutscher werden.

Das Wettkampfjahr 2008 verlief weniger erfolgreich. Neben wenigen Top-Ten-Platzierungen musste er unter anderem beim Ironman Hawaii wegen einer Verletzung aufgeben.
Im Juli 2009 erreichte er bei der Challenge Roth seinen ersten Sieg über die Langdistanz (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen) und mit einer Zeit unter acht Stunden eine neue persönliche Bestzeit.

Im Februar 2014 wurde er zum vierten Mal Deutscher Meister im Wintertriathlon. Seit 2014 startet Michael Göhner für die LG Steinlach. 2017 ging er nach einer dreijährigen Verletzungspause wieder an den Start.[2]

Michael Göhner lebt in Reutlingen-Altenburg. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der schwäbische Ironman – Interview mit Michael Göhner (8. Oktober 2009)
  2. „Triathlon ist wieder mehr zur Leidenschaft geworden“ (22. Mai 2017)
  3. Beim mz3athlon strahlt nicht nur die Sonne (14. Mai 2017)
  4. Vorjahressieger triumphierten beim Trans Vorarlberg (31. August 2014)
  5. Raelert ohne Gegenwehr, Riveros Diaz vor Konschak (16. Juni 2013)
  6. IRONMAN 70.3 St. Pölten: Die Jubiläumsausgabe steckt in den Startlöchern
  7. Challenge Walchsee 2010: Michael Weiss gewinnt mit stärkstem Radsplit
  8. Stadttriathlon Erding: Schon wieder Raelert
  9. Austria Ironman 70.3 2008: Crucial change on the Finishline through Massimo Cigana. In: Ironman 70.3. 24. Mai 2008, archiviert vom Original am 6. Juni 2008; abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).
  10. Ironman Südafrika: Vanhoenacker vor Göhner (5. April 2009)
  11. DM Wintertriathlon 2014: Göhner und Forstner verteidigen Titel (23. Februar 2014)
  12. Deutsche Meisterschaften Wintertriathlon 2011 (28. Februar 2011)