Michael Höntsch

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Michael Höntsch

Michael Hans Höntsch (* 3. Mai 1954 in Springe) ist ein deutscher Pädagoge und Politiker (SPD). Er ist seit 2013 Mitglied des Niedersächsischen Landtages.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Höntsch wuchs in Springe auf und legte 1974 die Abiturprüfung ab. Er schloss ein Lehramtsstudium in Geschichte und Politikwissenschaften an, das er 1982 mit dem Referendariat erfolgreich beendete. Anschließend war er zunächst unter anderem in der Erwachsenenbildung tätig, seit 2002 dann als Gymnasiallehrer an der Ricarda-Huch-Schule in Hannover.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höntsch trat 1985 in die SPD ein und war Mitglied des Stadtbezirksrats Vahrenwald-List. Er trat 2004 nach den Beschlüssen zur Agenda 2010 aus der SPD aus und in die Partei Die Linke ein. Zur Bundestagswahl 2009 trat Michael Höntsch als Direktkandidat für die Linke im Bundestagswahlkreis Stadt Hannover I an, unterlag jedoch der SPD-Kandidatin Kerstin Tack. 2010 kehrte Michael Höntsch zur SPD zurück. Bei der Landtagswahl in Niedersachsen 2013 errang er das Direktmandat im Landtagswahlkreis Hannover-Mitte.

Im Niedersächsischen Landtag ist er für seine Fraktion der Verantwortliche für den Kampf gegen Rechts. Höntsch ist im Landtag Mitglied des Ausschusses für Inneres und Sport sowie des Kultusausschusses. Zudem ist er Stellvertreter im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur. Zuvor war er auch schon Mitglied des Petitionsausschusses. Im Innenausschuss ist Michael Höntsch zuständig für den Kampf gegen Rechts, für politische Bildung und für Gedenkstättenarbeit.[2]

Gesellschaftliches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Höntsch ist Mitglied des Humanistischen Verbandes Niedersachsen und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Michael Höntsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf auf der Homepage von Michael Höntsch
  2. Informationen auf der Homepage von Michael Höntsch
  3. Michael Hans Höntsch: Politisches