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Michael Heltau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Heltau mit Kater „Moishe“, 1986
Michael Heltau in Es ist immer jetzt (2012)
Heltau und Käthe Gold in Die Glasmenagerie, 1969
Heltau in Hamlet, 1970
Michael Heltau bei der Probe von Kinder und Narren, 1971
Heltau in Wallenstein, 1983

Michael Heltau, eigentlich Michael Heribert Huber (* 5. Juli 1933 in Ingolstadt), ist ein deutsch-österreichischer[1] Schauspieler und Chansonnier.

Michael Huber, geboren in Ingolstadt in Bayern, kam als Kind nach Österreich ins Salzkammergut, wo er auch die Schule besuchte. Seine Schauspielausbildung absolvierte er am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Danach debütierte er in Würzburg, von wo ihn Fritz Kortner an das Münchner Residenztheater holte. Es folgten 1952 das Theater in der Josefstadt und das Volkstheater in Wien, das Schillertheater und das Theater am Kurfürstendamm in Berlin, das Hamburger Schauspielhaus und das Hamburger Thalia Theater. Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte.

Im Jahr 1963 erfolgte Michael Heltaus großer Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus in der Inszenierung von Oscar Fritz Schuh mit Ruth Niehaus als Cressida. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87).

Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit Heltaus Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne.

Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte Michael Heltau auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[2] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret.

Seit 1968 besitzt er die österreichische Staatsbürgerschaft.

Loek Huisman

Im Juni 2014 sprach Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität.[3] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren starb.[4][5] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar. Nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[6]

Heltau und Peter Michael Braunwarth, 1992

Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[7][8]

Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er 1973 den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert.[9]

Am Wiener Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999.

Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür wurde ihm die Kainz-Medaille verliehen.[10] Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Heltau in zahlreichen TV-Shows zu sehen, zumal als Moderator im Liedercircus für das ZDF. Weitere musikalische Bühnenprogramme waren Auf d’Nacht, Herr Direktor; Aber jetzt, Herr Direktor; Meine Leute; Classical; Meine Zeit; Statt zu spielen; Noch einmal, Herr Direktor und Einen blauen Ballon möcht' ich haben!

Im Jahr 1964 entstand die erste von Heltaus vielen Schallplatten-Aufnahmen: Goethes Die Leiden des jungen Werther. Beim Kulturfest Weimar war er erstmals 1990 mit seinem Goethe-Programm im Goethe-Theater Bad Lauchstädt und im Goethe-Haus am Frauenplan zu Gast. In der Folge wurde er Mitglied des Kuratoriums dieser Festspiele.

Im Jahr 1993 konnte Michael Heltau einen großen Erfolg bei Publikum und Presse als Professor Higgins in Frederick Loewes My Fair Lady an der Wiener Volksoper verbuchen und gastierte in dieser Rolle auch im Berliner Metropoltheater. Ebenfalls an der Volksoper war er der Honoré Lachailles in Loewes Gigi.

Am Theater an der Wien studierte Heltau auf Wunsch von Riccardo Muti die Strehler-Inszenierung von Mozarts Le nozze di Figaro neu ein, die später auch beim Festival in Ravenna zu sehen war.

Heltau ist auch als Filmschauspieler tätig, so hatte er 1954 eine Nebenrolle im Film Schloß Hubertus nach einem Roman von Ludwig Ganghofer inne, spielte 1955 mit Hans Albers und Romy Schneider in Der letzte Mann sowie unter der Regie von Otto Schenk mit Maria Schneider in Reigen, 1973. Daneben hat er verschiedene Hörbücher eingelesen, unter anderem Werke von Joseph Roth.[11]

Rollenverzeichnis

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JahrStückAutor/KomponistRolleAnmerkungen
1952Hanneles HimmelfahrtGerhart HauptmannSeidl (Waldarbeiter)Reinhardt-Seminar
1953GastfreundschaftNoël CowardKapitänleutnant CorbettReinhardt-Seminar
1953Unsere kleine StadtThornton WilderGeorge GibbsReinhardt-Seminar
1953UrfaustJohann Wolfgang von GoetheFaustReinhardt-Seminar
1953CliviaNico DostalWill RoederStadttheater Würzburg
1953MacbethWilliam ShakespeareMalcolmStadttheater Würzburg
1953Tod eines HandlungsreisendenArthur MillerBiffStadttheater Würzburg
1954Ein SommernachtstraumWilliam ShakespeareLysanderResidenztheater München
1954Der konfuse ZaubererJohann NestroyAmorosoResidenztheater München
1956DiebeleiMateo LettunichAndré MaximeTheater in der Josefstadt Wien
1956Das stille HausMenyhért LengyelHenry von AldenTheater in der Josefstadt Wien
1957Blick von der BrückeArthur MillerRodolfoTheater in der Josefstadt Wien
1958Es regnet in mein HausPaul WillemsDer GastKleines Theater im Konzerthaus Wien
1958Der SturmWilliam ShakespeareFerdinandRuhrfestspiele Recklinghausen
1958Heinrich IV.Luigi PirandelloMarchese Carlo di NolliTheater in der Josefstadt Wien
1958Musik bei NachtJohn Boynton PriestleyRupert AmesburyTheater in der Josefstadt Wien
1958Glückliche ZeitenSamuel TaylorOnkel DesmondeTheater in der Josefstadt Wien
1959Der Trojanische Krieg findet nicht stattJean GiraudouxTroilusRuhrfestspiele Recklinghausen
1959Die Braut von MessinaFriedrich SchillerDon ManuelFestspiele Wiltz, Luxemburg
1959Der tolle Tag oder Die Hochzeit des FigaroPierre Augustin Caron de BeaumarchaisCherubinTheater in der Josefstadt Wien
1960Das wissen die GötterHans WeigelSohnKleines Theater im Konzerthaus Wien
1960Die EgoistenFrançois MauriacAlainTheater in der Josefstadt
1960LiliomFerenc MolnárDetektiv/EngelTheater in der Josefstadt Wien
1960Die RattenGerhart HauptmannErich SpittaRuhrfestspiele Recklinghausen
1960MacbethWilliam ShakespeareDonalbainRuhrfestspiele Recklinghausen
1960Das Rendezvous von SenlisJean AnouilhGeorgesTheater in der Josefstadt Wien
1960Oh, Wildnis!Eugene O'NeillArthurTheater in der Josefstadt Wien
1960Komödie der Worte, Große SzeneArthur SchnitzlerEdgar GleyTheater in der Josefstadt Wien
1960Der Andersonville-ProzessS. LevittMajor HosmerTheater in der Josefstadt Wien
1961Der LügnerCarlo GoldoniFlorindoTheater in der Josefstadt Wien
1961Professor BernhardiArthur SchnitzlerDr. Oskar BernhardiTheater in der Josefstadt Wien
1961UndineJean GiraudouxRitter BertramTheater in der Josefstadt Wien
1961WallensteinFriedrich SchillerSchwedischer OffizierRuhrfestspiele Recklinghausen
1961Tod eines HandlungsreisendenArthur MillerHappyFreie Volksbühne/Theater am Kurfürstendamm Berlin
1961Ein verdienter StaatsmannT. S. EliotMichael Claverton und FerryFreie Volksbühne/Theater am Kurfürstendamm Berlin
1962Die toten SeelenNikolai Wassiljewitsch GogolManilowTheater in der Josefstadt Wien
1962Der Feigling und die TänzerinJoachim WichmannKarl, der FeiglingKleines Theater im Konzerthaus Wien
1962Der einsame WegArthur SchnitzlerFelixTheater in der Josefstadt Wien
1962Das Salzburger große WelttheaterHugo von HofmannsthalKönigMelker Festspiele, Melk
1962Der Widerspenstigen ZähmungWilliam ShakespeareHortensioMelker Festspiele, Melk
1962Die letzten MaskenArthur SchnitzlerDr. HalmschlögerTheater in der Josefstadt Wien
1962Die verhängnisvolle FaschingsnachtJohann NestroyPhilippTheater in der Josefstadt Wien
1962Ball im SavoyPaul AbrahamCélestin FormantRaimundtheater Wien
1962Wie es euch gefälltWilliam ShakespeareOrlandoTheater in der Josefstadt Wien
1962Glaube, Liebe, HoffnungÖdön von HorváthPolizistKleines Theater im Konzerthaus Wien
19631000 Worte FranzösischTerence RattiganHonorable Alan HowardTheater in der Josefstadt Wien
1963Troilus und CressidaWilliam ShakespeareTroilusVolkstheater Wien
1963CymbelineWilliam ShakespeareLeonatus PosthumusTheater in der Josefstadt Wien
1964Minna von BarnhelmGotthold Ephraim LessingMajor von TellheimTheater in der Josefstadt Wien
1964Ardèle oder Das GänseblümchenJean AnouilhNicolasTheater in der Josefstadt Wien
1964Lebendige StundenArthur SchnitzlerHeinrichTheater in der Josefstadt Wien
1964Die GefährtinArthur SchnitzlerDr. Alfred HausmannTheater in der Josefstadt Wien
1964JedermannHugo von HofmannsthalGuter GesellSalzburger Festspiele
1964Die Gräfin von EscarbagnacMolièreVicomteSchloßparktheater Berlin
1964George DandinMolièreClitandreSchloßparktheater Berlin
1964Die FreierJoseph von EichendorffJäger VictorSchillertheater Berlin
1965Die BernauerinCarl OrffHerzog AlbrechtWürttembergisches Staatstheater Stuttgart
1965Die Entführung aus dem SerailWolfgang Amadeus MozartBassa SelimSalzburger Festspiele
1965Der MenschenfeindMolièreAlcesteTheater in der Josefstadt Wien
1966Don CarlosFriedrich SchillerCarlosTheater in der Josefstadt Wien
1966UndineJean GiraudouxRitter HansDeutsches Schauspielhaus Hamburg
1966Troilus und CressidaWilliam ShakespeareTroilusDeutsches Schauspielhaus Hamburg
1967Dantons TodGeorg BüchnerCamille DesmoulinsBurgtheater Wien
1967Johann WolfgangLoek HuismanGoetheAkademietheater Wien, Welttournee des Burgtheaters
1967Der Kaufmann von VenedigWilliam ShakespeareBassanioBurgtheater Wien
1968Der HagestolzAdalbert StifterVictorSommerspiele Graz
1968Der SturmWilliam ShakespeareFerdinandSalzburger Festspiele
1968LiebeleiArthur SchnitzlerFritz LobheimerTheater in der Josefstadt Wien
1969Die GlasmenagerieTennessee WilliamsTomBregenzer Festspiele, Tournee Deutschland, Schweiz
1970HamletWilliam ShakespeareHamletVolkstheater Wien
1970Ein Tag im Sterben von Joe EggPeter NicholsBri, der VaterVolkstheater Wien
1971Romeo und JuliaWilliam ShakespeareRomeoVolkstheater Wien
1971Das KonzertHermann BahrDr. Franz JuraVolkstheater Wien
1971Der UnbestechlicheHugo von HofmannsthalJaromirSalzburger Festspiele
1972Der StellvertreterRolf HochhuthPater Riccardo FontanaTournee Deutschland, Schweiz
1972LiebeleiArthur SchnitzlerTheodor KaiserAkademietheater Wien
1972Helden, HeldenG. B. Shaw/Udo JürgensHauptmann BluntschliTheater an der Wien
1973Man spielt nicht mit der LiebeAlfred de MussetPerdikanAkademietheater Wien
1973JedermannHugo von HofmannsthalSpielansagerSalzburger Festspiele
1973Das Spiel der MächtigenWilliam ShakespeareHeinrich VI.Salzburger Festspiele
1974AnatolArthur SchnitzlerAnatolAkademietheater Wien
1974Die Trilogie der SommerfrischeCarlo GoldoniFerdinandoBurgtheater Wien
1975Der ZerrisseneJohann NestroyHerr von LipsBurgtheater Wien
1975Richard II.William ShakespeareRichard II.Burgtheater Wien
1975Das Spiel der MächtigenWilliam ShakespeareHeinrich VI.Burgtheater Wien
1976TravestiesTom StoppardTristan TzaraAkademietheater Wien
1977HeimkehrHarold PinterLennyAkademietheater Wien
1977Einen Jux will er sich machenJohann NestroyWeinberlThalia Theater Hamburg
1978Der SchwierigeHugo von HofmannsthalGraf Karl BühlBurgtheater Wien
1979Der LeibgardistFerenc MolnárDer SchauspielerAkademietheater Wien, Tournee Österreich, Deutschland, Schweiz
1979TartuffeMolièreCléanteBurgtheater Wien
1981AmadeusPeter ShafferMozartBurgtheater Wien
1981ReigenArthur SchnitzlerGrafTheater in der Josefstadt Wien, Leseaufführung
1983WallensteinFriedrich SchillerWallensteinBurgtheater Wien
1983Aus der Luft gegriffen oder Die Geschäfte des Baron LabordeHermann BrochBaron LabordeAkademietheater Wien
1985Der einsame WegArthur SchnitzlerHerr von SalaBurgtheater Wien
1986Die DreigroschenoperBertolt Brecht/Kurt WeillMackie MesserThéâtre du Châtelet Paris
1988Kinder der SonneMaxim GorkiPavel ProtasovAkademietheater Wien
1989Heinrich IV.Luigi PirandelloHeinrich IV.Akademietheater Wien
1991Love LettersAlbert Ramsdell GurneyAndy Ladd III.Kammerspiele Hamburg, Tournee Deutschland; Akademietheater, Burgtheater Wien
1992Onkel WanjaAnton Pawlowitsch TschechowIvan PetrovichAkademietheater Wien
1993My Fair LadyAlan Jay Lerner und Frederick LoeweProf. Henry HigginsVolksoper Wien
1994Die Riesen vom BergeLuigi PirandelloCotroneBurgtheater Wien
1997My Fair LadyAlan Jay Lerner und Frederick LoeweProf. Henry HigginsMetropol-Theater (Berlin-Mitte)
1999GigiAlan Jay Lerner und Frederick LoeweHonoré LachaillesVolksoper Wien
1999Das Spiel ums BabyEdward AlbeeDer MannAkademietheater Wien

Hörspiele (Auswahl)

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Tonträger (Auswahl)

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  • 1964: Goethe, Die Leiden des jungen Werther (1998 auf CD wiederveröffentlicht) (Preiser Records)
  • 1970: Statt zu singen – Balladen, Lieder, Protestsongs (Preiser Records)
  • 1972: Statt zu reden (Polydor)
  • 1975: Heltau singt Brel (Polydor)
  • 1976: Michael Heltau Live (Polydor)
  • 1977: Ich schau euch an (Polydor)
  • 1979: Himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt – Wienerische Lieder (Ariola)
  • 1979: In Gold (Polydor)
  • 1979: In Gold 2 (Polydor)
  • 1980: Ich bin (Ariola)
  • 1981: Vom Himmel das Blau (Ariola)
  • 1982: Ich stelle mich (Ariola)
  • 1983: Geht's und verkauft's mei G'wand – Wienerische Lieder 2 (Ariola)
  • 1984: Classical (Polydor)
  • 1984: Danke (Polydor, Live-Mitschnitt des Konzertes im Volkstheater in Wien am Samstag, dem 3. März 1984)
  • 1988: Servus, Du (BMG Ariola)
  • 1989: Brel Vol. 2 (Polydor)
  • 1992: Wienerische Lieder (Preiser Records)
  • 1992: Die Entführung aus dem Serail (Gesamtaufnahme mit Cheryl Studer, Kurt Streit u. a.) (Sony)
  • 1994: Philharmonische Capriolen (Preiser Records)
  • 1995: Noch einmal, Herr Direktor (Reverso – Sony Music Austria)
  • 1995: Die Entführung aus dem Serail (Gesamtaufnahme mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.) (Orfeo)
  • 1997: Lieder der Romantik (Preiser Records)
  • 1998: Goethe, Die Leiden des jungen Werther (Preiser Records)
  • 1999: Die lustige Witwe (Gesamtaufnahme mit Pamela Coburn) (Capriccio)
  • 2000: Schnitzler, Die kleine Komödie (Preiser Records)
  • 2001: Beethoven, Grillparzer, Lenau u. a. (Naxos)
  • 2001: Altenberg, Wie ich es sehe (Naxos)
  • 2001: Wien im Gedicht (obvahpt Verlag)
  • 2003: Roth, Die Kapuzinergruft (ORF)
  • 2004: Balladen, Romanzen, Unglaubliches (Preiser Records)
  • 2004: Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge (DG)
  • 2004: Rilke, Das Stundenbuch (Preiser Records)
  • 2004: Operette sich wer kann (Preiser Records)
  • 2005: Best of Brel (Preiser Records)
  • 2007: Roth, Radetzkymarsch (Diogenes)
  • 2008: Roth, Die Geschichte der 1002. Nacht (Diogenes)
  • 2008: Statt zu spielen (Preiser Records, Live-Mitschnitt aus dem Wiener Burgtheater 2008)
  • 2008: Benn Now. Morgue & More (assembleART)
  • 2011: I brauch kan Pflanz (Preiser Records)
  • 2013: Jetzt – Es ist immer Jetzt (Preiser Records)
  • 2014: Zweig, Die Welt von gestern (ORF)
  • 2015: Kaum einen Hauch (mit Bleu) (sessionwork records)
  • 2016: Salten, Florian, das Pferd des Kaisers (ORF)
  • 2017: Zweig, Die Schachnovelle (ORF)
  • 2018: Einen blauen Ballon möcht' ich haben! (Preiser Records)
  • 2019: Torberg, Der Schüler Gerber (ORF)
  • 2023: Lyrics (Preiser Records)

Filmografie (Auswahl)

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Ehrungen und Auszeichnungen

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  • Monika Mertl: Auf Stichwort: Michael Heltau. Deuticke Verlag, Wien 2008, ISBN 978-3-552-06086-9.
  • Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen, Georg Müller Verlag, München/Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 385.
  • Michael Heltau: Auf d’Nacht, Herr Direktor! Momente aus dem Milieu, gesammelt von Michael Heltau, Gabriela Brandenstein, Claudia Kaufmann-Freßner, Peter Michael Braunwarth. Styria Verlag, Wien 2012, ISBN 978-3-222-13374-9.
  • Michael Heltau: Jetzt. Michael Heltau und die Wiener Theatermusiker. BOOK-let mit Fotos von Christoph A. Hellhake. Burgtheater – Preiser Records 2013, PR 91249.
  • Dieter Kranz: Michael Heltau – ein Komödiant und mehr. In: Ernst Günther, Heinz P. Hofmann, Walter Rösler (Hrsg.): Kassette. Rock, Pop, Schlager, Revue, Zirkus, Kabarett, Magie – ein Almanach (= Kassette). Nr. 7. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1984, S. 43–50.
  • C. Bernd Sucher (Hrsg.): Theaterlexikon. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker. Von Christine Dössel und Marietta Piekenbrock unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher. 2. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1999, ISBN 3-423-03322-3, S. 286 f.
  • Wolfgang Mielke: „I brauch kan Pflanz“. In: perinique. Magazin Weltkulturerbe. 13: Wien. perinique, ISSN 1869-9952.
Commons: Michael Heltau – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Thomas Trenkler: „Nein, ich lass mich nicht im Sarg ums Haus tragen“. Michael Heltau, der Doyen des Burgtheaters, über sein Leben, die Liebe, den Glanz und die Kunst der Unterhaltung. In: morgen. H. 2, 12, S. 14–18, hier S. 14 (austria-forum.org [PDF]).
  2. Der Chansonnier Michael Heltau – „Es ist immer jetzt“. In: deutschlandfunk.de. Deutschlandfunk, 4. August 2017, abgerufen am 11. August 2022.
  3. Michael Heltau - Outing mit 80 in den ORF III Künstlergesprächen, auf youtube.com, abgerufen am 21. September 2019.
  4. Schauspieler und Heltau-Partner Loek Huisman gestorben, In: derstandard.de, 5. Januar 2018, abgerufen am 21. September 2019.
  5. Michael Heltau – der verehrte Chansonnier, In: n-tv.de, 5. Juli 2018, abgerufen am: 21. September 2019.
  6. Monika Mertl: Michael Heltau nimmt Abschied. In: Die Presse. 24. November 2018, abgerufen am 2. Februar 2019.
  7. Ulrike Schmidt: Michael Heltau: Ein krasser Fall von Mensch. In: tz.de. 27. Juni 2013, abgerufen am 11. August 2022.
  8. Vgl. auch 25 11 2018 um 18:06 von Monika Mertl: Michael Heltau nimmt Abschied. 25. November 2018, abgerufen am 12. November 2024.
  9. Skraup-Preis. In: Die Presse (Wien). Wien 4. November 1971.
  10. Die Verleihung der Josef-Kainz-Medaille der Stadt Wien 1973 durch den Bürgermeister Leopold Gratz an Michael Heltau sowie Judith Holzmeister, Erwin Axer und Georg Schmid fand am 24. Mai 1974 um 15 Uhr im Wiener Rathaus statt.
  11. Hörbücher mit dem Sprecher Michael Heltau. Abgerufen am 23. Januar 2018.
  12. Biographie Michael Heltau. (Memento des Originals vom 21. August 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Auf: michaelheltau.at.
  13. Mozartgemeinde Wien verleiht „Goldenen Mozart-Ring“ an Heltau. 1995 gestifteter Wander-Ring geht von Angelika Kirchschlager an Michael Heltau über. Auf: ots.at. APA vom 8. Februar 2008.
  14. Das Wiener Burgtheater verleiht zusammen mit der Ehrenmitgliedschaft nun auch einen Ring. In: Nachtkritik.de. 20. Oktober 2010, abgerufen am 26. Dezember 2013.
  15. Burgtheater: Michael Heltau erhielt Ehrenring der Kollegen. In: tt.com. 25. Juni 2014, abgerufen am 5. März 2020.
  16. Bürgermeister Michael Ludwig überreichte Michael Heltau die „Goldene Wien-Tasse“. OTS-Meldung vom 7. Juni 2019, abgerufen am 7. Juni 2019.
  17. Michael Heltau erhielt das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. In: ots.at. 15. September 2023, abgerufen am 15. September 2023.