Michael Kiesling

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Michael Kiesling (* 1957 in Bremen) ist ein deutscher Spieleautor und Geschäftsführer einer Softwarefirma in Bremen. Gemeinsam mit Wolfgang Kramer entwickelte er zahlreiche Spiele, die sehr häufig ausgezeichnet wurden.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kiesling arbeitete elf Jahre bei der Deutschen Telekom. 1986 begann er in Bremen Elektro- und Automatisierungstechnik auf dem zweiten Bildungsweg zu studieren. 1989 schloss er das Studium als Diplomingenieur ab. Er gründete 1995 den eigenen Spieleverlag 1 × 1 Spiele, den er jedoch nach nur 4 Monaten wieder schließen musste. Er hat die meisten Spiele seit 1995 gemeinsam mit Wolfgang Kramer entwickelt. Diese Zusammenarbeit geschieht jedoch nur telefonisch und per E-Mail, beide sahen sich bis 1999 nur einmal auf der Spielemesse in Essen 1997 und haben bis dahin noch nie ein Spiel gemeinsam am Tisch gespielt.[1] 2007 hat Kiesling mit Wikinger wieder ein Spiel ohne Kramer veröffentlicht. Dieses Spiel erreichte den dritten Platz beim Deutschen Spielepreis 2007.

Spielografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

gemeinsam mit Reinhard Staupe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Coautor mit Wolfgang Kramer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutscher Spiele Preis
    • 1999 für Tikal
    • 2000 Platz 2 für Torres
    • 2001 Platz 9 für Java
    • 2002 Platz 5 für Mexica, Platz 8 für Pueblo
    • 2004 Platz 7 für Raja
    • 2005 Platz 10 für Verflixxt
    • 2007 Platz 3 für Wikinger
    • 2014 Platz 1 für Abluxxen
  • International Gamers Award
    • 2000 für Tikal
    • 2014 für Abluxxen
  • Spiel des Jahres
    • 1999 für Tikal
    • 2000 für Torres
    • Nominiert 2004 Raja
    • Empfehlungsliste 2007 für Versunkene Stadt
    • Nominiert 2005 Verflixxt
    • Empfehlungsliste 2007 für Wikinger
    • Empfehlungsliste 2007 für Einauge sei wachsam
    • Empfehlungsliste 2014 für Sanssouci

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Artikel Juni 1999 von Bernward Thole