Michael Mross

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum deutschen Wirtschaftswissenschaftler ähnlichen Namens siehe Michael Mroß (* 1969).

Michael Mross (* 2. November 1958 in Köln) ist ein deutscher Autor, Wirtschaftsjournalist, Moderator und Dokumentarist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Mross machte 1978 sein Abitur und nahm danach ein Studium der Rechtswissenschaft auf. Von 1984 bis 1991 war Mross Filmautor und TV-Dokumentarist beim WDR. 1991 arbeitete er als Moderator beim RTL-Wirtschaftsmagazin „Geldmarkt“, danach moderierte er von 1993 bis 2000 die Telebörse bei n-tv. 2003 wechselte er zu n24 und moderierte dort die Börse bis 2008, parallel dazu arbeitete er bei CNBC als Moderator bis 2010. Seit 2008 betreibt er das Internet-Portal mmnews.de.

Unfall 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. März 2016 wurde Mross bei einem Unfall in Tangalle, Sri Lanka, von einem betrunkenen Einheimischen angefahren und schwer verletzt. Er verlor seinen rechten Unterarm und das rechte Bein.[1]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

HaGalil bezeichnet mmnews.de als eine Plattform zur Verbreitung von rückwärtsgewandten Theorien und wertet seine von Sylvio Gesell und Gottfried Feder kaum unterscheidbare Kritik am Geldsystem und seinen "Kampf gegen die 'Hochfinanz'" als strukturell antisemitisch und verschwörungstheoretisch. Aus den unter den Artikeln veröffentlichen Kommentaren leitet der Autor Caspar Schmidt ab, dass sich die Plattform zu einem Portal für rechtsradikale Meinungsbildung entwickelt habe.[2] In einem Artikel auf Spiegel Online schrieb Stefan Kaiser Mross' Internetseite "antieuropäische Reflexe" zu, etwa in der Kritik an der Zentralbankpolitik, an Mainstreammedien und am "Klimaalarmismus".[3] In dem Artikel Die Angstindustrie beschäftigen sich Johannes Pennekamp und Patrick Bernau von der FAZ mit Unternehmern, die im Internet mit der Angst der Bürger Geschäfte machen. Dabei nennen sie neben Jochen Kopp und dem Compact-Magazin auch Michael Mross. Im Portal mmNews.de würden z.B. zwischen zahlreichen Werbeanzeigen angebliche Insiderprognosen zu bevorstehenden Terrorangriffen, welche zur Legitimation eines Crashes des Finanzsystems dienen, veröffentlicht.[4]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.n-tv.de/panorama/Michael-Mross-schildert-Klinik-Horror-article17206981.html
  2. Das “Doppelleben” des Börsenexperten Michael Mross, in: HaGalil, 22. April 2009, abgerufen am 8. November 2014
  3. Verschwörungstheorien: Das Geschäft mit der Angst, 22. Mai 2014, Spiegel Online
  4. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/verlage-und-unternehmen-rund-um-verschwoerungstheorien-13374395-p3.html