Michael Rudolf

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Michael Rudolf (* 14. Mai 1961 in Marienberg; † 2. Februar 2007 bei Greiz) war ein deutscher Schriftsteller und Verleger.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu DDR-Zeiten begann Rudolf zunächst ein Jurastudium in Halle und absolvierte dann ein Fernstudium als Ingenieur für Brauereitechnik; danach arbeitete er acht Jahre als Schichtleiter in der Greizer Vereinsbrauerei. Das Fachinteresse an Bier schlug sich später als wiederkehrendes Sujet in seinem literarischen Werk nieder. Rudolf veröffentlichte diverse Bierführer und erwarb sich durch seinen Sarkasmus den Titel „Deutschlands gefürchtetster Biertrinker“.[1] Außerdem publizierte er über Rockmusik, Mykologie u. a. In den 1990er Jahren arbeitete Rudolf neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit beim Frankfurter Satiremagazin Titanic mit und betrieb in seinem Heimatort Greiz einen 1990 den ihm selbst gegründeten Buchverlag Verlag Weisser Stein. Als regelmäßiger Autor schrieb Rudolf in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, so z. B. für die tageszeitung und als Kolumnist in der jungen Welt.

Michael Rudolf wurde im Februar 2007 als vermisst gemeldet. Seine Leiche wurde am 9. Juli 2007 in einem Waldstück bei Greiz entdeckt; offenbar hatte er sich am Tag seines Verschwindens, dem 2. Februar 2007, erhängt. Er hinterließ eine Ehefrau und eine Tochter.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörbuch

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachweise, Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Spiegel: Selbstlos im Sisysuff. In: Der Spiegel. Nr. 36, 2000 (online).