Michael Wasley

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Michael Wasley
Michael Wasley
Geburtstag 23. Februar 1990
Nationalität EnglandEngland England
Profi 2012–2016[1]
Preisgeld 60.701 £[1]
Höchstes Break 142 (PIOS 2009 – Event 5)[2]
Century Breaks 29[1]
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 72 (Mai 2014)[3]

Michael Wasley (* 23. Februar 1990) ist ein englischer Snookerspieler. Er lebt in Gloucester.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Amateur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um den Sprung zu den Profis auf die Main Tour zu schaffen nahm Wasley zwischen 2006 und 2010 an den Turnieren der Pontin’s International Open Series teil. Zweimal gelang ihm dabei der Einzug ins Achtelfinale: 2006 scheiterte er an Matthew Selt und 2009 an Liam Highfield. In der PIOS-Saison 2009/10 erzielte er mit dem 36. Platz der Gesamtrangliste sein bestes Endergebnis.[4]

In der Saison 2010/11 löste die Q School die PIOS-Serie als Qualifikationturnierserie für Amateure ab: Während es Wasley 2011 nur einmal bis ins Viertelfinale seiner Gruppe schaffte, sicherte er sich schließlich 2012 mit einem 4:3-Finalsieg im dritten Turnier gegen Fraser Patrick ein 2-Jahres-Tourticket für die Saison 2012/13 und 2013/14.

Auch in den Turnieren der Spielzeiten 2010/11 und 2011/12 der Players Tour Championship versuchte sich Wasley bereits mit den Profispielern der Main Tour zu messen. Dabei erreichte er viermal die Runde der Letzten 32 und bezwang dabei u. a. Spieler wie Alfie Burden oder Dave Harold.

Einer seiner größten Erfolge im Juniorenbereich war der Finaleinzug bei der EBSA Junioren-Snookereuropameisterschaft 2009. Im Endspiel unterlag er dem Belgier Luca Brecel knapp mit 5:6.

Als Profi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gleich in seiner ersten Saison als Profi erreichte Wasley die Finalrunde eines vollwertigen Ranglistenturniers, nachdem er sich mit Siegen über Jack Lisowski und Peter Ebdon für die Runde der Letzten 32 des German Masters 2013 in Berlin qualifizierte. Dort scheiterte er jedoch in der ersten Runde mit 5:1 an Neil Robertson.

Bei der Snookerweltmeisterschaft 2014 war es Wasley, der für die größte Turnier-Überraschung sorgte, als er in der ersten Runde den Turnierfavoriten Ding Junhui mit 9:10 bezwang. Zuvor hatte Wasley sich in den Qualifikationsrunden bereits gegen Antony Parsons, Chen Zhe, Mark Joyce und Robert Milkins durchgesetzt.

Sein bestes Ergebnis bei einem Minor-Ranking-Turnier war das Erreichen des Achtelfinales beim PTC Event 4. Er bezwang dort Ryan Day, Liu Chuang und Kurt Maflin.

Bei den German Masters 2015 erreichte Wasley die Endrunde in Berlin, verlor aber sein erstes Spiel gegen Shaun Murphy mit 1:5. Beim folgenden Welsh Open kam er bis in die dritte Runde.[5]

In der Saison 2015/16 gelang ihm lediglich in der Qualifikation zu den Australian Open und dem Shanghai Masters jeweils ein Sieg.[6] Die Saison beendete er auf Platz 86 der Snookerweltrangliste, womit er seinen Platz auf der Main Tour verloren hat.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Michael Wasley – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Profil von Michael Wasley bei CueTracker (Stand: 19. August 2016)
  2. 2009 PIOS - Event 5 - Tournament Ranking. CueTracker - Snooker Database. Abgerufen am 26. April 2014.
  3. World Rankings after the World Championship 2014 (PDF) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association. 6. Mai 2014. Archiviert vom Original am 10. August 2014. Abgerufen am 25. Februar 2015.
  4. PIOS-Rangliste 2009/10 (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) (global-snooker.com)
  5. Michael Wasley - Season 2014-2015 - Professional Results. In: CueTracker Snooker Results & Statistics Database. Ron Florax, abgerufen am 19. August 2016 (englisch).
  6. Michael Wasley - Season 2015-2016 - Professional Results. In: CueTracker Snooker Results & Statistics Database. Ron Florax, abgerufen am 19. August 2016 (englisch).
  7. World Rankings. After The 2016 Betfred World Championship. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, abgerufen am 19. August 2016 (PDF; 358 kB, englisch).