Michael Wolffsohn

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Michael Wolffsohn, 2015

Michael Wolffsohn (geboren 17. Mai 1947 in Tel Aviv) ist ein deutscher[1][2] Historiker und Publizist. Er lehrte von 1981 bis 2012 an der Universität der Bundeswehr München Neuere Geschichte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Wolffsohn ist der Sohn einer 1939 nach Palästina geflüchteten jüdischen Kaufmannsfamilie und Enkel des Verlegers und Kinopioniers Karl Wolffsohn. Nach der Einschulung in Israel 1953 siedelte er 1954 mit seinen Eltern nach West-Berlin über und begann 1966 sein Studium an der Freien Universität Berlin. Von 1967 bis 1970 diente er als Wehrpflichtiger in der israelischen Armee. Währenddessen absolvierte er 1968 zusätzlich das israelische Abitur. Danach kehrte er nach Berlin zurück. Wolffson hatte ursprünglich die deutsche und die israelische Staatsbürgerschaft; die israelische legte er 1984 ab.[2]

Er studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Volkswirtschaft an der FU Berlin, der Universität Tel Aviv und der Columbia University in New York City. Im Jahre 1975 wurde er bei Wolfram Fischer[3] in Geschichte an der FU Berlin zum Dr. phil. promoviert. Von 1975 bis 1980 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes. 1980 erfolgte seine Habilitation (bei Jürgen Domes) in Politikwissenschaft und seine erweiterte Habilitation in Zeitgeschichte (Erweiterung der Venia Legendi). 1980/81 war er Lehrstuhlvertreter an der Hochschule der Bundeswehr Hamburg. Von September 1981 bis zu seiner Emeritierung 2012 lehrte Wolffsohn an der Universität der Bundeswehr München als Professor für Neuere Geschichte.[4] Im Jahre 1991 gründete er dort die Forschungsstelle Deutsch-Jüdische Zeitgeschichte.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Internationalen Beziehungen, der israelischen und deutsch-jüdischen Geschichte sowie der historischen Demoskopie (= Umfragen in vordemoskopischer Zeit). Er ist Autor zahlreicher Bücher und schreibt für mehrere Zeitungen im In- und Ausland, beispielsweise für Die Welt, Bild, Neue Zürcher Zeitung, Handelsblatt und den Tagesspiegel. Immer wieder ist er Gast in Fernsehdiskussionen wie Hart aber fair,[5] Anne Will,[6] Maischberger[7] oder Maybrit Illner.[8] Wolffsohn ist Mitglied im Stiftungsrat der Eugen-Biser-Stiftung und Vorsitzender der Jury des Eduard-Rhein-Kulturpreises.[9] 1993 war er Gastprofessor am Dartmouth College in Hanover, New Hampshire.

Von 1980 bis 1982 war er Präsidiumsmitglied des Deutschen Hochschulverbandes. Anfang der 1990er Jahre wurde er Mitglied im Collegium Europaeum Jenense. 1992 wurde er Mitglied der Europäischen Akademie für Wissenschaft und Künste. Seit 2001 ist er Mitglied der Kuratorien der Goethe-Gesellschaft und der Eduard-Rhein-Stiftung. Seit 2002 gehört er dem Research Board of Advisors im American Biographical Institute an und ist Ehrenmitglied im Verein Deutsche Sprache.

Von seinem Großvater Karl Wolffsohn erbte er die Gartenstadt Atlantic im Berliner Stadtteil Gesundbrunnen. Die Komplettsanierung von 2001 bis 2005 erfolgte laut Eigendarstellung durch Verzicht auf den Großteil seines eigenen Vermögens.[10] Die denkmalgeschützte Wohnanlage wurde mehrfach ausgezeichnet und stellt ein gemeinnütziges, deutsch-jüdisch-türkisch-interkulturelles Kultur- und Integrationsprojekt dar.[11] Seine Ehefrau Rita, die Tochter von Wilhelm Braun-Feldweg, organisiert die Hausverwaltung.[12]

Ab Juli 2008 war Wolffsohn Vorstandsmitglied und Kulturreferent der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Im September 2009 trat er wegen „unüberbrückbarer inhaltlicher und organisatorischer Differenzen“ von diesem Posten zurück.[13]

Politische Positionen und Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolffsohn vertritt die Position eines „deutsch-jüdischen Patrioten in der Tradition der Emanzipation“. Wiederholt unterstrich er, dass die Geschehnisse des Nationalsozialismus keine Gründe gäben, die auf Dauer die Integration des Judentums in die deutsche Nachkriegsgesellschaft belasten müssten; der Nationalsozialismus sei kein Einwand dagegen, dass Juden, zumindest seiner Generation, stolz auf Deutschland sein könnten. Diese Haltung ist besonders in seinem Buch „Keine Angst vor Deutschland!“ beschrieben. Er wirbt für Verständnis für die israelische Position und stand der Friedenspolitik von Jitzhak Rabin nahe. Im Bereich der Sicherheitspolitik und in Bezug auf die Abwehr von Terrorgefahren hält Wolffsohn unter anderem Integrationsdefizite der westeuropäischen Gesellschaften für ein Hauptproblem.

Wolffsohn wird oft als Konservativer bezeichnet. Er stieß wiederholt bei der politischen Linken auf Unverständnis, so etwa mit seiner Haltung zur Terrorbekämpfung der USA oder zu den israelisch-palästinensischen Beziehungen. Ausdrückliche Unterstützung erhalten Wolffsohns Ansichten bei diversen Konservativen und auch bei einigen Publizisten wie Henryk M. Broder und Josef Joffe, dem Mitherausgeber der Wochenzeitung Die Zeit.

Im Frühjahr 2004 zog Wolffsohn Kritik auf sich, als er in der n-tv-Talkshow „Maischberger“ am 5. Mai 2004 sagte:

„Wenn wir mit Gentleman-Methoden den Terrorismus bekämpfen wollen, werden wir scheitern. […] Als eines der Mittel gegen Terroristen halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim.“

Am 3. Mai 2005 schrieb er in der Rheinischen Post einen Artikel zum 8. Mai 1945, dem sich zum 60. Mal jährenden Tag des Kriegsendes in Europa. Wolffsohn schaltete sich in die sogenannte Heuschreckendebatte ein, die der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering durch seine Kritik an den Buy-Out-Praktiken der Private-Equity-Fonds ausgelöst hatte. Müntefering hatte zuvor in einem Interview der Bild-Zeitung ihr Verhalten mit Heuschreckenschwärmen verglichen. Wolffsohn kritisierte die angebliche Gleichsetzung von Menschen mit Tieren und unterstellte der SPD in dem Nazivergleich Antisemitismus:

„In der größten Regierungspartei des heutigen Deutschlands kursiere eine schwarze Liste von vermeintlich hyperkapitalistischen Unternehmen. Mindestens zwei sind „jüdisch“ bzw. tragen jüdische Namen. Das wird, anders als ‚damals‘, natürlich nicht offen erwähnt, doch wer’s weiß, der weiß. […] 60 Jahre ‚danach‘ werden heute wieder Menschen mit Tieren gleichgesetzt, die – das schwingt unausgesprochen mit – als ‚Plage‘ vernichtet, ‚ausgerottet‘ werden müssen. Heute nennt man diese ‚Plage‘ ‚Heuschrecken‘, damals ‚Ratten‘ oder ‚Judenschweine‘. Worte aus dem Wörterbuch des Unmenschen, weil Menschen das Menschsein abgesprochen wird.“

Mehrere führende Politiker der rot-grünen Regierungskoalition und der FDP forderten daraufhin zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres ein dienstrechtliches Vorgehen gegenüber Wolffsohn, was jedoch Verteidigungsminister Peter Struck als Dienstherr der Münchener Bundeswehr-Universität ablehnte. Paul Spiegel, der damalige Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, stellte fest, dass Vergleiche von Menschen mit Tieren „grundsätzlich unglücklich“ seien, bezeichnete einen Nazivergleich in Zusammenhang mit Müntefering und der SPD aber als absurd. Für Wolffsohn sind „Kerner & Co“ die Inquisitoren von heute und Äußerungen von Eva Herman nicht schuld am „neuheidnischen Antisemitismus des neuen Jahrtausends “.[14]

Wolffsohn ist Unterstützer des Zentrums gegen Vertreibungen und fungiert dort als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats.[15][16]

Am 7. März 2008 sprach er sich im Deutschlandradio Kultur für das Eiserne Kreuz als Orden für Bundeswehrsoldaten aus.[17]

Die Neuformulierung der Karfreitagsfürbitte für die Juden im Usus antiquor durch Benedikt XVI., in der wieder für die Bekehrung der Juden zum „wahren“, also dem christlichen Glauben gebetet werden kann, kommentierte Wolffsohn im März 2008: dies sei „der größte theologische Rückschritt in Bezug auf das Judentum der katholischen Kirche seit 1945.“[18]

Im August 2009 beklagte Wolffsohn in einem Interview mit der Zeitung Die Welt[19] die „Ossifizierung“ der Bundeswehr, die durch den überproportionalen Anteil Ostdeutscher zu einer „Unterschichtenarmee“ zu werden drohe. Wolffsohn verteidigte in der Welt damit auch die Bundeswehrführung vor Kritik wegen vorkommender Missbrauchsfälle in der Bundeswehr.[20] Nach Aussetzung der Wehrpflicht in Deutschland wiederholte Wolffsohn im April 2011 seine Thesen in der Welt,[21] was zu einer öffentlichen Diskussion führte und worauf Verteidigungsminister Thomas de Maizière mit einer Replik ebenfalls in der Welt antwortete.[22]

Wolffsohn hat verschiedentlich zum Nahostkonflikt publiziert und vertrat schon früh die vergleichsweise wenig verbreitete These, dass der Staat Jordanien, dessen Bevölkerung mehrheitlich aus Palästinensern besteht und dessen heutiges Staatsgebiet zum damaligen Mandatsgebiet Palästina gehörte, Teil eines zu schaffenden Palästinenserstaates sein müsse und werde. Zuletzt bekräftigte er die These 2011, als er die Gründung einer Bundesrepublik Jordanien-Palästina vorschlug.[23]

Zu der durch ein Urteil des Landgerichts Köln vom 7. Mai 2012 ausgelösten Diskussion um die Rechtmäßigkeit der Beschneidung von Kindern sagte Wolffsohn: „Nicht von der Vorhaut hängt das Judentum ab.“ Er begründet dies mit der „Tatsache, dass die biblische Erzählung über die Beschneidung nicht so eindeutig und ungebrochen ist wie behauptet.“[24]

In einem Artikel in der Welt fordert er im März 2014 die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht in Deutschland.[25]

Der Historiker Wolffsohn vertritt die Überzeugung, dass viele regionale Spannungsherde (etwa im Nahen Osten, auf dem Balkan, in Nordafrika oder der Ost-Ukraine) durch die Einführung föderaler Strukturen befriedet werden könnten. In der Zeitung Die Welt vom 17. April 2015[26] schreibt er:

„Das Schlüsselwort heißt Föderalisierung. Hier muss man zwischen zwei Grundformen unterscheiden: der territorialen und der personalen Selbstbestimmung der jeweiligen Gemeinschaften. Wo gemeinschaftliche Strukturen innerhalb eines Staates territorial zuzuordnen sind, bietet sich die Gründung eines Bundeslandes x, y oder z innerhalb einer Bundesrepublik A an. Es versteht sich von selbst, dass in dem Bundesland Minderheitenschutz garantiert werden muss. Auch koordinierende Strukturen zwischen Bundesländern verschiedener Staaten bzw. Bundesrepubliken wären in Form einer Föderation der Bundesländer denkbar, die jedoch keinen Staat darstellt. Das wäre eine Variante zu den bekannten Staatenbünden bzw. Konföderationen. Wo Selbstbestimmung der Gemeinschaften territorial nicht möglich ist, wäre sie unabhängig vom Wohngebiet der jeweiligen Gruppe deren Mitgliedern personal zu gewähren.“

Wolffsohn kritisiert, der deutsche Staat sei nicht mehr in der Lage, seine Bürger ausreichend vor Gefahren in Inneren und von Außen zu schützen. In der Zeitung Die Welt vom 21. Mai 2016[27] schreibt er:

„Unser Staat zerbröselt. Eines von vielen Alarmsignalen ist der Appell des Staates an die Zivilcourage seiner Bürger. Es bedeutet im Klartext: 'Ihr müsst euch selber schützen. Wir sind dazu nicht mehr fähig.' Damit schafft sich der Staat selbst ab, denn der Schutz seiner Bürger nach innen und außen ist der instrumentelle, funktionale Seinsgrund eines jeden Staates.“

Den erstarkenden Antisemitismus in Europa und Deutschland führte Wolffsohn maßgeblich auf die Einwanderung aus muslimischen Ländern zurück.[28] In einem Beitrag für die NZZ am Sonntag am 29. April 2018[29] schreibt er:

„Wenn nicht alles täuscht, steht Westeuropa derzeit erneut vor einem mörderischen Antisemitismus. Der Fundamentalwandel, der ihn diesmal begleitet, ist die demografische Revolution, ausgelöst durch die muslimische Migration.“

Europas Muslime seien eine große Minderheit. Sie werde noch größer und damit politisch gewichtiger werden.

„Wer künftig in Europa Wahlen gewinnen will, muss nicht zuletzt sie gewinnen. Die bisher so lasche Reaktion der Politik auf den islamischen Antisemitismus sowie der zunehmend anti-israelische EU-Kurs sind auch so zu erklären.“

Der Staat sei ohnmächtig und könne die Sicherheit der Juden nicht garantieren:

„Deshalb werden immer mehr Juden, wie die französischen, Westeuropa verlassen und nach Israel auswandern.“

Nach der im August 2018 erfolgten Abschiebung des KZ-Aufseher Jakiv Palij aus den USA nach Deutschland sprach sich Wolffsohn in einem Kommentar, der in der Bild-Zeitung veröffentlicht wurde, dafür aus, Palij fortan in der Öffentlichkeit mit einem "Kainszeichen" zu kennzeichnen, einer Armbinde mit der Aufschrift "Ich war KZ-Mörder"[30]:

„Was tun mit Palij? Greise vor Gericht erwecken Mitleid. Mitleid mit diesem Mörder? Nie und nimmer! Es bedarf eines Kainszeichens. Wie in der Bibel. Das Kainszeichen macht den Täter als Täter sichtbar. Zugleich schützt es ihn vor rächender Gewalt. Konkret: Die Bundesregierung sollte ihn in ein Senioren- oder Pflegeheim bringen und sein Sündenregister veröffentlichen. In die Öffentlichkeit sollte er nur mit einer Armbinde "Ich war KZ-Mörder".“

Gesellschaftliches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Wolffsohn ist Vorsitzender des Vorstands der gemeinnützigen Lichtburg-Stiftung. Die 2001 von Michael Wolffsohn und seiner Mutter Thea gegründete Stiftung organisiert Kultur-, Bildungs- und Integrationsprojekte für Kinder- und Jugendliche sowie das Lichtburgforum im Mikrokosmos Gartenstadt Atlantic.[31]

Als Vorstand der Gartenstadt Atlantic AG ist Wolffsohn Mitglied im Beirat Ost der Deutschen Bank.[32]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meine Juden – eure Juden. Piper, München 1997. ISBN 3-49-203637-6.
  • Mit Thomas Brechenmacher: Die Deutschen und ihre Vornamen. 200 Jahre Politik und öffentliche Meinung. Diana Verlag, München/Zürich 1999, ISBN 3-82-845018-0.
  • Mit Thomas Brechenmacher (Herausgeber): Geschichte als Falle. Deutschland und die jüdische Welt. Ars una, Neuried 2001. ISBN 3-89-391311-4.
  • Tod. Tabu der Gesellschaft. Babel-Verlag, München 2003, ISBN 3-92-855199-X.
  • (Als Herausgeber): Ausgerechnet Israel? Prominente Deutsche über einen wichtigen Partner. Ars una, Neuried 2003, ISBN 3-89-391313-0.
  • Mit Thomas Brechenmacher: Denkmalsturz? Brandts Kniefall. Olzog-Verlag, München 2005. ISBN 3-78-928162-X.
  • Michael biographisch. Wurzel und Karriere eines Namens. Aufsatz in der Zeitschrift zur Debatte der Katholischen Akademie in Bayern, 6/2007.
  • Israel. Geschichte, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft. 7. Auflage, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15654-5.
  • Mit Thomas Brechenmacher: Deutschland, jüdisch Heimatland. Die Geschichte der deutschen Juden vom Kaiserreich bis heute. Piper, München 2008, ISBN 978-3-4920424-4-4.
  • Juden und Christen – ungleiche Geschwister : die Geschichte zweier Rivalen. 1. und 2. Auflage, Patmos, Düsseldorf 2008, ISBN 3-49-172508-9.
  • Wem gehört das Heilige Land? : die Wurzeln des Streits zwischen Juden und Arabern. 10. Auflage, Piper, München 2011, ISBN 3-49-223495-X.
  • Über den Abgrund der Geschichte hinweg: Deutsch-jüdische Blicke auf das 20. Jahrhundert. Olzog Verlag, München 2012, ISBN 3-78-928339-8.
  • Zum Weltfrieden. Ein politischer Entwurf. dtv, München 2015, ISBN 978-3-423-26075-6.
  • Zivilcourage. Wie der Staat seine Bürger im Stich lässt. dtv, München 2016, ISBN 978-3-423-34885-0
  • Deutschjüdische Glückskinder. Eine Weltgeschichte meiner Familie. dtv, München 2017, ISBN 978-3-423-28126-3

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beatrice Dernbach (Hrsg.): Vom Elfenbeinturm ins Rampenlicht: Prominente Wissenschaftler in populären Massenmedien. Springer, Wiesbaden 2012, S. 259–280
    (Lebenslauf und Interview der Herausgeberin mit Wolffsohn zu seinem Verhältnis zu den Medien, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Michael Wolffsohn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website Michael Wolffsohn
  2. a b Gernot Kramper: Kämpfernatur. In: Die Zeit. 1993, abgerufen am 22. Juni 2017.
  3. Michael Wolffsohn: Industrie und Handwerk im Konflikt mit Staatlicher Wirtschaftspolitik? Duncker & Humblot, 1977, S. 5.
  4. Cora Stephan: Abschied eines akademischen Soldaten: Michael Wolffsohn verlässt Bundeswehr-Uni. In: Die Welt. 21. Juni 2012, abgerufen am 24. Juni 2012.
  5. Christian Düringer: Hart aber fair: Für Trump empfindet Michael Wolfssohn Ekel und Bewunderung. In: DIE WELT. 17. April 2018 (welt.de [abgerufen am 1. September 2018]).
  6. "70 Jahre Fehlschlag einer Politik sind doch kein Grund für eine Fortsetzung". Abgerufen am 1. September 2018 (deutsch).
  7. Die Autoren wurden nicht eingeladen: Von Wolffsohn bis Blüm – diese Leute debattieren bei “Maischberger” über die Antisemitismus-Doku › Meedia. Abgerufen am 1. September 2018.
  8. Maybrit Illner gerät zwischen die Erdogan-Fronten. In: stern.de. 22. Juli 2016 (stern.de [abgerufen am 1. September 2018]).
  9. Michael Wolffsohn: Vielen Dank für den USB-Stick. Welt am Sonntag, 14. Oktober 2012, abgerufen am 20. Oktober 2012.
  10. Waltraud Schwab: Wolffsohns Revier. taz, 16. Mai 2007.
  11. Neuer Glanz in alten Mauern. Bericht von Theresa Adlmaier auf berlin.de über die Gartenstadt, Dezember 2006.
  12. Jochim Stoltenberg: Michael Wolffsohn weiß, wie Integration funktioniert. Berliner Morgenpost vom 26. Sept. 2014, Zugriff am 2. April 2016.
  13. Pressemitteilung von Professor Wolffsohn (Memento vom 12. Februar 2013 im Webarchiv archive.is) vom 11. September 2009 (abgerufen von seiner Homepage).
  14. Kerner & Co sind die Inquisitoren von heute (Memento vom 17. Dezember 2009 im Internet Archive). In: Netzeitung, 20. Oktober 2007.
  15. [1]
  16. Menschen an unserer Seite, Zentrum gegen Vertreibungen.
  17. „Wahrlich nicht das Schlechteste“. Historiker plädiert für Wiedereinführung des Eisernen Kreuzes. Interview in Deutschlandradio Kultur, 7. März 2008.
  18. Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vom 11. März 2008 (Nachgewiesen bei Beatrice Dernbach: Vom Elfenbeinturm ins Rampenlicht. Wiesbaden 2012, S. 260).
  19. Analyse. Die Bundeswehr ist eine Unterschichtenarmee. In: Welt Online, 21. August 2009.
  20. Die Bundeswehr ist keine Armee für Lyriker. In: Welt Online, 24. Februar 2010.
  21. Stirbt in Zukunft nur der Osten fürs Vaterland? Die Welt, 4. April 2011, abgerufen am 25. Juni 2011.
  22. Die Bundeswehr ist keine Unterschichtenarmee! Die Welt, 12. April 2011, abgerufen am 25. Juni 2011.
  23. Neu-Staaten-Lösung. In: Jüdische Allgemeine. 30. Juni 2011, abgerufen am 3. Juli 2011.
  24. Michael Wolffsohn: Nicht die Beschneidung macht den Juden. welt.de, 28. August 2012, abgerufen am 31. August 2012.
  25. welt.de: Russlands Vorgehen zeigt zurück zur Wehrpflicht
  26. Michael Wolffsohn: Krisen und Kriege: Was hatten wir in Afghanistan und im Kosovo zu suchen? welt.de, 21. Mai 2016, abgerufen am 29. Mai 2018.
  27. Michael Wolffsohn: Unser Staat ist keiner mehr. welt.de, 17. April 2015, abgerufen am 29. Mai 2018.
  28. «Wir haben eine immer grösser werdende muslimische Minderheit, die sich radikalisiert» | NZZ. In: Neue Zürcher Zeitung. 5. April 2018, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 1. September 2018]).
  29. Michael Wolffsohn: Immer mehr Juden werden Europa verlassen. 29. April 2018, abgerufen am 7. Mai 2018.
  30. Michael Wolffsohn: KOMMENTAR VON PROF. MICHAEL WOLFFSOHN - Mitleid mit diesem Mörder? Nie und nimmer!. Bild, 28. August 2018
  31. Lichtburg-Stiftung: [2]
  32. Deutsche Bank: Verzeichnis der Beiratsmitglieder, Stand: Februar 2012 (für Michael Wolffsohn siehe S. 66).
  33. Vita Michael Wolffsohn auf wolffsohn.de, Zugriff am 2. April 2016 (nennt alle hier aufgelisteten Auszeichnungen).
  34. Professor Dr. Michael Wolffsohn ist "Hochschullehrer des Jahres". In: www.hochschulverband.de. 1. Dezember 2016, abgerufen am 1. Dezember 2016.
  35. Michael Wolffsohn: Menschenrechte? Welche Menschenrechte?, Welt Online, 21. Oktober 2018.