Michael von Abercron

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Michael von Abercron

Michael von Abercron (* 17. November 1952 auf Gut Ehlerstorf, Kreis Ostholstein) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Bundestagsabgeordneter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist Angehöriger der Familie Abercron und Sohn des Gutsbesitzers Friedrich-Karl von Abercron (1914–2002) und der Huberta Freiin von Rodde (1919–2015). Von Abercron wuchs auf dem elterlichen Gut in Ostholstein auf. Nach dem Abitur 1972 in Lübeck war er zwei Jahre Soldat auf Zeit[1] bei der Bundesmarine und studierte anschließend Agrarwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Das Studium schloss er mit dem Diplom und der Promotion ab.

Nach dem Studium arbeitete er als Trainee in der chemischen Industrie bei Ciba-Geigy GmbH in Frankfurt am Main. Von 1985 bis 1999 war er Leiter der Pressestelle des landwirtschaftlichen Forschungsverbandes VDULFA; zudem agierte er als Geschäftsführer des Wirtschaftsrats der CDU in Kiel. Danach hatte er verschiedene hauptamtliche Funktionen in der CDU Schleswig-Holstein und ihrer Landtagsfraktion inne. Seit 2002 fungiert er als geschäftsführender Gesellschafter der „med logistik Service GmbH“ in Elmshorn; zwischen 2005 und 2017 war er zudem Angestellter im Landesdienst.

Von Abercron ist verheiratet und hat zwei Töchter (* 2006, * 2012).

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Abercron ist Mitglied der CDU. Für seine Partei war er 2001 Bürgermeisterkandidat in Elmshorn und führte von 2003 bis Ende 2012 den CDU Ortsverband als Vorsitzender. 2003 bis 2008 war er als Stadtverordneter der Stadt Elmshorn aktiv. Bei der vorgezogenen Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2009 wurde er im Landtagswahlkreis Elmshorn als Direktkandidat in den Landtag gewählt. Im Landtag war er Mitglied des Innen- und Rechtsausschusses sowie des Umwelt- und Agrarausschusses. Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2012 konnte er sein Mandat nicht verteidigen.

Von Abercron wurde am 5. November 2016 als Nachfolger des Parlamentarischen Staatssekretärs und CDU Bundestagsabgeordneten Ole Schröder als Direktkandidat im Wahlkreis 007 / Pinneberg für die Bundestagswahl 2017 aufgestellt. Er errang mit 39,7 % der Erststimmen[2] ein Mandat.

Beim Beschluss über die Änderung des Parteiengesetzes im Juli 2018 mit dem Ziel einer Erhöhung des Budgets der Parteienfinanzierung stimmte von Abercron als einziges Mitglied der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag mit 'Nein'[3][4].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Michael von Abercron – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael von Abercron im Interview im Pinneberger Tageblatt vom 9. September 2017, abgerufen am 23. November 2018
  2. Matthias Moehl: Bundestagswahl 2017. Abgerufen am 30. September 2017.
  3. abgeordnetenwatch.de: "Änderung des Parteiengesetzes (PartG)". Abgerufen am 1. Juli 2018.
  4. Michael von Abercron: "Keine Zustimmung zur Änderung des Parteiengesetzes". Stellungnahme Michael von Abercrons auf seiner Website. Abgerufen am 1. Juli 2018.