Michaela Kaniber

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Michaela Kaniber (* 14. September 1977 in Bad Reichenhall) ist eine deutsche Politikerin (CSU), Mitglied des Bayerischen Landtags und Landwirtschaftsministerin in der Bayerischen Staatsregierung.[1]

Ausbildung und Beruf [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Mittleren Reife an der Mädchenrealschule St. Zeno in Bad Reichenhall im Jahr 1993 absolvierte sie bis 1996 eine Berufsausbildung zur Fachangestellten für den Steuer- und Wirtschaftsberatenden Bereich. Von 1996 bis 2004 war Kaniber Angestellte bei einem örtlichen Steuerbüro. Nach der Geburt ihrer drei Töchter nahm sie jeweils Elternzeit. Parallel dazu arbeitete sie im Gastronomiebetrieb der Familie mit. Von 2008 bis 2013 war sie Stimmkreis-Referentin ihres Vorgängers Roland Richter.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michaela Kaniber war seit 2006 Jugendreferentin und ab 2008 Gemeinderätin in Bayerisch Gmain. Im Jahr 2011 wurde sie zur Vorsitzenden des CSU-Ortsverbands Bayerisch Gmain und zur Kreisvorsitzenden der CSU Berchtesgadener Land gewählt, dessen Schriftführerin sie bereits seit 2007 gewesen war. Im gleichen Jahr wurde sie in den Bezirksvorstand der CSU Oberbayern gewählt. Sie ist Mitglied der Frauen Union und der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft.

Im Jahr 2013 kandidierte sie für den Bayerischen Landtag und wurde mit 51,19 Prozent zur Stimmkreisabgeordneten für den Stimmkreis Berchtesgadener Land gewählt. Sie ist Mitglied der Ausschüsse für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration sowie für Wissenschaft und Kunst. Außerdem ist sie Mitglied der Enquete-Kommission „Integration in Bayern aktiv gestalten und Richtung geben“, Vorsitzende des Gefängnisbeirats der JVA Laufen-Lebenau sowie Mitglied des beratenden Kuratoriums zur Begleitung des Projekts Lernort Dokumentation Obersalzberg.

Am 21. März 2018 wurde sie vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder als Landwirtschaftsministerin ins Kabinett berufen. Bei der Landtagswahl am 14. Oktober 2018 holte sie erneut das Direktmandat im Stimmkreis Berchtesgadener Land und wurde am 12. November 2018 in ihrem Ministeramt bestätigt (Kabinett Söder II).

Ehrenämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 2014 war sie Mitglied des Stadtkirchenrats der Pfarrgemeinschaft Bad Reichenhall. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Trachtenvereins Bayerisch Gmain und des WSC Bayerisch Gmain. 

Seit 2015 ist sie Vorsitzende des Kundenbeirats der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost

Im Jahr 2013 wurde Michaela Kaniber ins Kuratorium der Hochschule Rosenheim berufen. Darüber hinaus engagiert sie sich seit 2014 als Stellvertretende Vorsitzende der Bayerisch-Kroatischen Gesellschaft für die Beziehungen zwischen beiden Ländern.[2]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michaela Kaniber ist römisch-katholisch, verheiratet und hat drei Töchter.[3] Ihre Eltern migrierten in den 1970er-Jahren von Kroatien nach Bayern.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oberbayerin Michaela Kaniber wird neue Landwirtschaftsministerin. Passauer Neue Presse. 21. März 2018. Abgerufen am 20. Juni 2018.
  2. a b Ich bin eine wirklich stolze bayerische Kroatin. Passauer Neue Presse. 11. September 2015. Abgerufen am 20. Juni 2018.
  3. Kaniber, Michaela. Bayerischer Landtag, abgerufen am 25. April 2018.