Michal Šlesingr

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Michal Šlesingr Biathlon
Šlesingr beim Massenstartrennen der olympischen Winterspiele 2010
Voller Name Michal Šlesingr
Verband TschechienTschechien Tschechien
Geburtstag 3. Februar 1983 (35 Jahre)
Geburtsort Ústí nad Orlicí, Tschechoslowakei
Karriere
Beruf Fitnesstrainer
Verein SKP Jablonec
Weltcupsiege 2 (1 Einzelsieg)
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
EM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
SWM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 1 × Gold 4 × Silber 2 × Bronze
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
0Silber0 2007 Antholz Sprint
0Bronze0 2007 Antholz Einzel
0Gold0 2015 Kontiolahti Mixed-Staffel
IBU Biathlon-Europameisterschaften
0Silber0 2008 Nové Město na Moravě Einzel
0Bronze0 2008 Nové Město na Moravě Sprint
0Bronze0 2008 Nové Město na Moravě Staffel
IBU Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften
0Gold0 2005 Munio Staffel
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 2002 Ridnaun Verfolgung
0Silber0 2002 Ridnaun Staffel
0Bronze0 2002 Ridnaun Bronze
0Silber0 2003 Koscielisko Verfolgung
0Silber0 2003 Koscielisko Sprint
0Bronze0 2003 Koscielisko Staffel
0Silber0 2004 Haute Maurienne Staffel
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 8. (2014/15)
Einzelweltcup 4. (2014/15)
Sprintweltcup 8. (2014/15)
Verfolgungsweltcup 9. (2010/11)
Massenstartweltcup 6. (2014/15)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 0 1 2
Sprint 0 2 1
Verfolgung 0 0 1
Massenstart 1 0 2
Staffel 1 3 2
letzte Änderung: 5. März 2015

Audio-Datei / Hörbeispiel Michal Šlesingr?/i (* 3. Februar 1983 in Ústí nad Orlicí) ist ein tschechischer Biathlet.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michal Šlesingr wird von Vlastimil Vávra trainiert und startet für SKP Jablonec. Er begann 1995 mit dem Biathlonsport. Der Fitnesstrainer aus Letohrad debütierte im Seniorenbereich bei der achten Weltcupstation der Saison 2001/02 in Lahti, erreichte jedoch nur einen 86. Platz. Von nun an wurde er immer wieder und immer öfter im Weltcup eingesetzt. Seit Mitte der Saison 2004/05 gehört er dauerhaft zum „Weltcupzirkus“. Zu dieser Zeit lief Šlesingr auch erstmals unter die Top-10. Am 16. März 2008 gewann er am Holmenkollen im norwegischen Oslo im Massenstart sein erstes Weltcuprennen im Fotofinish vor Nikolai Kruglow.

Bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin nahm er an vier von fünf Rennen teil, erreichte aber abgesehen vom sechsten Platz mit der Mannschaft kein gutes Ergebnis. An Weltmeisterschaften nahm er seit 2003 immer teil. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Antholz gewann er hinter Ole Einar Bjørndalen die Silbermedaille im 10 km Sprint. In der Verfolgung verpasste er als Vierter nur knapp seine zweite Medaille, die er dann im Einzel als Dritter gewann.

In der Saison 2008/2009 gehörte Michal Šlesingr zu den treffsichersten Athleten im Biathlon-Weltcup. In der Saisonstatistik der besten Schützen belegt er Platz 2.[1] Bei den Tschechischen Meisterschaften im Biathlon 2009 gewann er den Titel im Sprint sowie in der Verfolgung. Michal Šlesingr nahm an den Olympischen Winterspielen 2010 teil. Sein bestes Resultat war der 16. Platz im Massenstart. Mit der Staffel belegte er Rang 7.

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biathlon-Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed-Staffel
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 1 2
2. Platz 1 2 3 6
3. Platz 2 1 1 2 2 8
Top 10 10 14 15 8 46 93
Punkteränge 26 58 48 40 62 234
Starts 38 105 70 40 62 315
Stand: 22. März 2015

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Herrenstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2006 Olympische Winterspiele | ItalienItalien Turin 55. 32. 45. 6.
Olympische Winterspiele 2010 Olympische Winterspiele | KanadaKanada Vancouver 18. 29. 17. 16. 7.
Olympische Winterspiele 2014 Olympische Winterspiele | RusslandRussland Sotschi 31. DNS 56.
Olympische Winterspiele 2018 Olympische Winterspiele | Korea SudSüdkorea Pyeongchang 69. 45. 7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Trefferstatistik der IBU Saison 2008/2009. Abgerufen im 6. April 2014.