Michel Friedman

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Michel Friedman (2009)

(Julien) Michel Friedman [miˈʃɛl ˈfʁi:tman] (* 25. Februar 1956 in Paris) ist ein deutsch-französischer Rechtsanwalt, Politiker (CDU), Publizist und Fernsehmoderator. Von 1994 bis 1996 gehörte er dem CDU-Bundesvorstand an. Friedman moderierte mehrere Sendungen u.a. von 1998 bis 2003 beim Hessischen Rundfunk den Talk Vorsicht! Friedman. Er war von 2000 bis 2003 stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland und Herausgeber der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine sowie von 2001 bis 2003 Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses. Im Zuge der Friedman-Affäre legte er alle öffentlichen Ämter nieder und startete 2004 einen Neuanfang mit der Sendung Studio Friedman, die bei n24 ausgestrahlt wird.

Leben[Bearbeiten]

Französische Herkunft[Bearbeiten]

Michel Friedman entstammt einer polnisch-jüdischen Familie aus Krakau. Nahezu alle Mitglieder seiner Familie überlebten die Schoah nicht und kamen im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau um. Einzig seine Eltern und seine Großmutter (aus gutbürgerlichen Verhältnissen stammend),[1] die während der NS-Zeit im Ghetto Krakau zusammengetrieben wurden,[2] konnten durch den sudetendeutschen Unternehmer Oskar Schindler über eine Liste als sogenannte „Schindlerjuden“ gerettet werden.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges emigrierten die Eltern nach Paris, wo sie staatenlos waren.[3] Michel Friedman wurde 1956 in bescheidenen Verhältnissen als Sohn eines Kaufmanns und dessen Frau geboren und wuchs mit seinem Bruder in einer multikulturellen Umgebung auf. Man sprach Französisch, Polnisch und Jiddisch, Deutsch lernte er dann am Gymnasium in Deutschland.[4] Ab 1961 besuchte Friedman eine französische Volksschule. Prägende Einflüsse hatten auf ihn, wie er selbst angibt, Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir.[3] Der Vater von Friedman arbeitete in dem Pelzgroßhandel seines Stiefvaters.[5]

Jurastudium und Anwaltstätigkeit[Bearbeiten]

1965 siedelte er mit seinen Eltern von Frankreich in die Bundesrepublik Deutschland über, wo der Vater im deutschen Pelzhandelszentrum in Frankfurt am Main tätig wurde. Bei den Feierlichkeiten zu Friedmans Bar Mitzwa (13. Lebensjahr) war Oskar Schindler Ehrengast, die Eltern pflegten den Kontakt zum einstigen Retter. Friedman war Schulsprecher am Goethe-Gymnasium und organisierte in dieser Zeit Demonstrationen gegen die Sowjetunion. Darüber hinaus war er in jungen Jahren Mitarbeiter des Jugendzentrums der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main und 1974/75 Mitglied des Vorstandes des Bundesverbandes Jüdischer Studierender in Deutschland. Friedman, aus einer orthodoxen Familie stammend, prägte in seiner Kindheit die Autorität des Landesrabbiners Isaak Emil Lichtigfeld.[6] 1974 legte er sein Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,4 ab und begann auf Wunsch des Vaters zunächst ein Studium der Humanmedizin, welches er allerdings nicht beendete.

Mit dem Physikum wechselte er zur Rechtswissenschaft. Sein erstes juristisches Staatsexamen legte er 1984 „mit Prädikat“ ab. 1987 folgte sein zweites juristisches Staatsexamen. Danach ließ er sich als Rechtsanwalt, spezialisiert auf Immobilien- und Medienrecht, in Frankfurt nieder und wurde Partner einer international agierenden Kanzlei. 1994 wurde er bei Alfons Kraft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit einer Dissertation zum Thema Das Initiativrecht des Betriebsrats zum Dr. iur. promoviert.

Karriere als Unionspolitiker[Bearbeiten]

Inspiriert durch den NATO-Doppelbeschluss und eher dem Konservatismus verpflichtet, obwohl nie 100-prozentig auf Parteilinie,[7] trat Friedman 1983 in die CDU ein. Von 1984 bis 1997 war er CDU-Stadtverordneter in Frankfurt am Main. Er legte seinen Schwerpunkt auf die Themen Wirtschaft, Planung und Kultur. 1994 wurde Friedman in den Parteivorstand der CDU Hessen gewählt. Wegen der CDU-Spendenaffäre um den damaligen Ministerpräsidenten und Landesvorsitzenden, Roland Koch, trat er Anfang 2000 aus seinem Landesverband aus. Seitdem ist er Mitglied der CDU Saar. Von 2000 bis 2002 übernahm er die ehrenamtliche Stabsstelle für Kultur- und Europapolitische Fragen unter Ministerpräsident Peter Müller.

Friedman bewarb sich 1994 auf Vorschlag von Hermann Gröhe, seinerzeit Vorsitzender der Jungen Union, erfolgreich mit 610 von 919 Stimmen für den CDU-Bundesvorstand. Er thematisierte dort die europäische Integration, die multikulturelle Gesellschaft und die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts und das Einbürgerungsrecht. Außerdem wurde er 1995 in den Bundesfachausschuss Medienpolitik gewählt.

1996 konnte er sich nicht für eine weitere Amtszeit im Bundesvorstand durchsetzen. Er galt als Kritiker von Bundeskanzler Helmut Kohl, dem er „unerträgliche Arroganz“ attestierte, und war in den Augen mancher Parteimitglieder zu liberal eingestellt. Stattdessen war er dann im Bundesfachausschuss für Kultur tätig.

Funktionär jüdischer Organisationen[Bearbeiten]

Von 1983 bis 2003 war er Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt. Ab 1990 war er für den Zentralrat der Juden in Deutschland tätig. 1997 sollte er Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin werden, was er allerdings aus familiären Gründen ablehnte, da sein Vater erst im letzten Jahr Witwer geworden war.

1999 wurde er in das Präsidium des Zentralrats gewählt, wo er unter Paul Spiegel zum Vizepräsidenten avancierte. Er machte sich vor allem gegen Neonazismus, Fremdenhass und Antisemitismus stark.

Im Jahre 2002 führten er und der Zentralrat einen öffentlichen Antisemitismusstreit mit dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP und Landesvorsitzenden der FDP Nordrhein-Westfalen, Jürgen Möllemann, der durch die Aufnahme des Grünen-Politikers Jamal Karsli in die FDP-Landtagsfraktion NRW ausgelöst wurde. Aussagen Möllemanns kommentierte Friedman als „Zivilisationsbruch“.

Von 2001 bis 2003 war er Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses. Darüber hinaus war er von 2000 bis 2003 Herausgeber der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine.

Fernsehmoderator beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk[Bearbeiten]

Seit 1993 ist Friedman neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt, Publizist, Politiker und Verbandsfunktionär auch als Fernsehmoderator tätig. Von 1993 bis 1994 moderierte er beim Mitteldeutschen Rundfunk die Talkshow Riverboat. 1995 wurde er mit Luc Jochimsen und Holger Weinert das Magazin Drei-zwei-eins beim Hessischen Rundfunk. 1997 war er kurzzeitig Moderator des Polittalks 43:30 – Zeit für Politik bei Premiere. Von 1998 bis 2003 moderierte er beim Hessischen Rundfunk die Sendung Vorsicht! Friedman und von 2001 bis 2003 die Sendung Friedman beim ARD. Seine Auftritte waren nach Meinung von Beobachtern durchaus provokativ und streitbar.

Friedman-Affäre[Bearbeiten]

Im Juni 2003 geriet Friedman im Zuge von Ermittlungen wegen Menschenhandels im Rotlichtmilieu in das Blickfeld der Staatsanwaltschaft. Mehrere Prostituierte, die illegal aus der Ukraine nach Deutschland gebracht und zwangsprostituiert worden waren, sagten aus, er habe mit ihnen mehrmals Sex gehabt, in ihrem Beisein Kokain konsumiert und das Suchtmittel auch ihnen angeboten. Prostituierte und Kokain habe Friedman unter dem Pseudonym Paolo Pinkel (dies sei von der Polizei angeblich falsch verstanden worden, Friedman behauptete später, eigentlich Paolo Pinkas verwendet zu haben – Pinkas ist ein hebräischer Vorname) angefordert.[8] Daraufhin wurden seine Kanzlei und seine Wohnung rechtmäßig durchsucht. Drei szenetypische Päckchen wurden gefunden, die Anhaftungen von Kokain aufwiesen. Die gefundene Menge war zu gering, um den genauen Wirkstoffgehalt zu ermitteln. Das Untersuchungsergebnis einer von Friedman abgegebenen Haarprobe war hingegen positiv, was den rechtlichen Nachweis erbrachte, dass Friedman tatsächlich Kokainkonsument gewesen war. Daraufhin erging am 8. Juli 2003 ein Strafbefehl gegen Friedman wegen Kokainbesitzes über 150 Tagessätze in einer Gesamthöhe von 17.400 Euro, den er widerspruchslos akzeptierte.[9]

Friedman trat im Zuge der Affäre von allen öffentlichen Ämtern zurück. In einer Erklärung bedauerte er, einen „Fehler gemacht zu haben“. Er entschuldigte sich bei den Menschen, die er enttäuscht habe, und bat die Öffentlichkeit um „eine zweite Chance“. Da er es vermied, sich ausdrücklich bei den Prostituierten zu entschuldigen, wurde er u.a. von der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes öffentlich kritisiert.[10][11][12]

Beruflicher Neubeginn und Philosophiestudium[Bearbeiten]

Michel Friedman (2004)

Nach weniger Zeit wurde er Herausgeber für den Programmbereich „Politisches Buch“ im Aufbau-Verlag. Bereits Anfang November 2003 nahm Friedman nach längerer Abwesenheit im Fernsehen wieder als Gesprächspartner an den Politdiskussionsrunden Sabine Christiansen (ARD) und Grüner Salon (n-tv) teil. Seit Februar 2004 moderiert er beim Sender 13th Street die Sendung Im Zweifel für… Friedmans Talk, eine Recht-Talkshow zur US-Serie Law & Order. Außerdem wurde er Kolumnist bei der Zeitschrift Max. Des Weiteren moderiert Friedman seit Oktober 2004 den wöchentlichen Talk Studio Friedman[13] und seit 2008 die Reportagereihe Friedman schaut hin beim Nachrichtensender N24.[14] Friedman ist auch Kolumnist der Zeitung Die Welt, zuvor schrieb er regelmäßig Kommentare in der inzwischen eingestellten Frankfurter Kompaktzeitung NEWS. 2008 war er gemeinsam mit Franziska Günther verantwortlich für die Sendung lieber lesen beim Literatursender Lettra (Premiere Star).

Er studierte neben seiner Fernsehtätigkeit Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und wurde 2010 bei Klaus-Jürgen Grün mit der Dissertation Schuldlose Verantwortung. Vorgaben der Hirnforschung für Ethik und Strafrecht zum Dr. phil. promoviert.[15]

Familie[Bearbeiten]

Sein älterer Bruder (geb. 1948 in Krakau)[5] lebt heute in Israel.

Seit 2004 ist er mit der Fernsehmoderatorin Bärbel Schäfer verheiratet, die zum Judentum konvertierte. Die Trauung fand nach jüdischem Ritus in der Park East Synagoge statt, dem Gotteshaus einer orthodoxen jüdischen Gemeinde in New York. Das Paar hat zwei Söhne und lebt in Frankfurt-Westend, Paris und Cannes.

Friedman ist seit seinem achtzehnten Lebensjahr deutscher Staatsangehöriger.

Gremienarbeit / Ehrenamt[Bearbeiten]

Von 1990 bis 2003 war Friedman Präsidiumsmitglied im ZDF-Fernsehrat. Darüber hinaus war er Vorstandsmitglied der Stiftung Freunde der Hebräischen Universität Jerusalem, der Speyer-Stiftung und der Geschwister-Korn-und-Gerstenmann-Stiftung. Er war stellvertretender Aufsichtsrat des Friedrichstadt-Palasts, Aufsichtsratsvorsitzender des Saarländischen Staatstheaters, Kuratoriumsmitglied der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, Mitglied des Koordinierungsrates des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums, Beiratsmitglied der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und Präsidiumsvorsitzender von Keren Hayesod Deutschland sowie Aufsichtsratsmitglied der Saarländischen Investitionskreditbank und der Wall AG.

Er ist Mitglied der Atlantik-Brücke und Aufsichtsratsmitglied der Jewish Agency.

Engagement gegen Rechtsextremismus[Bearbeiten]

Friedman engagiert sich seit Jahren gegen Antisemitismus und Rassismus. Er war wiederholt Bedrohungen ausgesetzt, u.a. waren ihm zeitweise polizeiliche Personenschützer mit rechtsextremer Gesinnung zugeteilt.

1995 führte er aus, dass Geschichtsrevisionisten und Rechtsintellektuelle eine größere Gefahr für die Demokratie darstellten als rechtsextreme Parteien, weil sie „unter einem bürgerlichen Deckmäntelchen und mit einer hohen gesellschaftlichen Akzeptanz“ eine durchschlagendere Wirkung hätten.[16]

Er war Mitorganisator der Konzertveranstaltungen Rock gegen Rechts. 2000 gründete Friedman gemeinsam mit Uwe-Karsten Heye und Paul Spiegel den Verein Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e. V., der sich bundesweit für ein weltoffenes und tolerantes Deutschland und gegen Rechtsextremismus einsetzt.[17][18]

Friedman führte 2007 ein Interview mit dem Holocaustleugner und ehemaligen RAF-Terroristen Horst Mahler, das in der Zeitschrift Vanity Fair erschien, für die er als Chefreporter tätig war. Das Interview wurde kontrovers diskutiert, nicht zuletzt weil Mahler ihn mit einem Hitlergruß begrüßte. Friedman brachte dies zur Anzeige.

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Monografien[Bearbeiten]

  • Das Initiativrecht des Betriebsrats (= Europäische Hochschulschriften, Reihe 2, Rechtswissenschaft, Band 1602). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1995, ISBN 3-631-47747-3 (zugl. Dissertation, Universität Mainz, 1994).
  • Kaddisch vor Morgengrauen. Roman. Aufbau-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-351-03046-0. (Taschenbuch und Tonträger 2007)
  • Schuldlose Verantwortung. Vorgaben der Hirnforschung für Ethik und Strafrecht (= Philosophie in Geschichte und Gegenwart, Band 3). Lang, Frankfurt am Main u. a. 2010, ISBN 978-3-631-60489-2 (zugl. Dissertation, Universität Frankfurt am Main, 2010).

Herausgeberschaft[Bearbeiten]

Michel Friedman ist Herausgeber der Reihe Politisches Buch beim Aufbau-Verlag.

Beiträge in Sammelbänden[Bearbeiten]

  • Selbstporträt der Kindheit und Jugend. In: Florian Langenscheidt (Hrsg.): Bei uns zu Hause. Prominente erzählen von ihrer Kindheit. Econ, Düsseldorf 1995, ISBN 3-430-15945-8.
  • Die Bedeutung der Glaubensfreiheit aus der Sicht der jüdischen Religion. In: Deutsche Sektion der Internationalen Juristen-Kommission (Hrsg.): Religionsfreiheit. Vom 29. September bis 2. Oktober 1995 in Erfurt (= Rechtsstaat in der Bewährung, Band 31). Müller, Heidelberg 1996, ISBN 3-8114-0897-6, S. 81 ff.
  • Vom Evolutionären Vertrauen. In: Dirk C. Fleck (Hrsg.): Die vierte Macht. Spitzenjournalisten zu ihrer Verantwortung in Krisenzeiten. Hoffmann und Campe, Hamburg 2012, ISBN 978-3-455-50259-6, S. 177 ff.

Gespräche / Interviews[Bearbeiten]

  • Zukunft ohne Vergessen. Ein jüdisches Leben in Deutschland. Gespräch mit Ernst Dieter Lueg. Kiepenheuer und Witsch, Köln 1995, ISBN 3-462-02437-X.
  • „Es geht um die Identitätsbestimmung der Republik für die nächsten Jahrzehnte“. In: Hans Erler, Ansgar Koschel (Hrsg.): Der Dialog zwischen Juden und Christen. Versuche des Gesprächs nach Auschwitz. Campus Verlag, Frankfurt am Main u.a. 1999, ISBN 3-593-36346-1, S. 104 ff.
  • Der Zauberlehrling. In: Jens Bergmann, Bernhard Pörksen (Hrsg.): Skandal. Die Macht öffentlicher Empörung. (= Edition Medienpraxis, 6). von Halem, Köln 2009, ISBN 978-3-938258-47-7, S. 112 ff.
  • „Es wird Sie glücklicher machen, Ihre Bedürfnisse zu leben, auch wenn die Gesellschaft Sie stigmatisiert“. In: Justus Bender, Jan Philipp Burgard: Glauben Sie noch an die Liebe? Unerwartete Antworten von Hannelore Elsner, Eckart von Hirschhausen, Michel Friedman, Sonya Kraus, Franz Müntefering, Roger Willemsen und vielen anderen. Bertelsmann, München 2012, ISBN 978-3-570-10143-8, S. 199 ff.

Literatur[Bearbeiten]

  • Samy Molcho: Körpersprache der Promis (= Mosaik bei Goldmann). Goldmann, München 2003, ISBN 3-442-39038-9, S. 66 ff. (darin: Friedman, Michel.)
  • Anke Hees: Friedman, Michel. In: Wilhelm Kosch et al. (Hrsg.): Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Band 9: Fischer-Abendroth-Fries. Saur, München u.a. 2006, ISBN 3-908255-09-0, S. 570 f.
  • Andreas Förster: Skandalisierung statt Aufklärung. Die Fälle Michel Friedman und Manfred Kanther. In: Christian Schertz, Thomas Schuler (Hrsg.): Rufmord und Medienopfer. Die Verletzung der persönlichen Ehre. Links, Berlin 2007, ISBN 978-3-86153-424-2, S. 102 ff.
  • Marc Polednik, Karin Rieppel: Gefallene Sterne. Aufstieg und Absturz in der Medienwelt. Klett-Cotta, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-608-94623-9, S. 81 ff. (darin: »Schneefall im Juni«. Michel Friedman – vom jüdischen Scharfrichter zum koksenden Moderator.)
  • Michel Friedman, in Internationales Biographisches Archiv 26/2008 vom 24. Juni 2008. Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 05/2011, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Michel Friedman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michel Friedman: Zukunft ohne Vergessen. Köln 1995, S. 28.
  2. Michel Friedman: Zukunft ohne Vergessen. Köln 1995, S. 25.
  3. a b Michel Friedman: Zukunft ohne Vergessen. Köln 1995, S. 24.
  4. Michel Friedman: Zukunft ohne Vergessen. Köln 1995, S. 23.
  5. a b Michel Friedman: Zukunft ohne Vergessen. Köln 1995, S. 29.
  6. Michel Friedman: Zukunft ohne Vergessen. Köln 1995, S. 57.
  7. Michel Friedman: Zukunft ohne Vergessen. Köln 1995, S. 70 f.
  8. Goedart Palm: Paolo Pinkel – oder: Ab wann ist ein Name kein Deckname mehr? In: Heise online. 17. Juni 2003.
  9. 150 Tagessätze – Warum Friedman 17 400 Euro zahlt. In: Hamburger Abendblatt. 9. Juli 2003.
  10. Terre des Femmes kritisiert Michel Friedman Auszug aus Pressemeldung von Terre des Femmes von 2003.
  11. Offener Brief an den ev. Kirchentag der Frauen-Union Niedersachsen vom 28. Februar 2005, abgerufen am 2. März 2011.
  12. Kirchentag: Friedman unerwünscht. In: Focus Online. 15. März 2005, abgerufen am 2. März 2011.
  13. Studio Friedman (Memento vom 8. Februar 2013 im Internet Archive). Offizielle Website von Studio Friedman bei N24.
  14. N24: Friedmann bekommt neuen Vertrag und Sendeplatz. In: quotenmeter.de. 27. August 2014, abgerufen am 25. Juni 2015.
  15. „Ich habe Marcuse mit 16 begriffen“. In: streitBar Magazin. Archiviert vom Original am 19. Juni 2012, abgerufen am 1. Mai 2014 (Interview von Raphael Geiger mit Michel Friedman und Matthias Matussek. Der Titel zitiert eine Aussage Matusseks über sich selbst.): „Friedman: Ich habe den Magister abgeschlossen und promoviere jetzt. […] Es geht um die Willensfreiheit: Besitzt der Mensch einen freien Willen? Oder ist auch das nur eine Erfindung des Menschen, der es nicht ertragen kann, dass er nicht weiter ist als andere Tiere? […] Ich glaube nicht, dass es einen freien Willen gibt.“
  16. Michel Friedman: Zukunft ohne Vergessen. Köln 1995, S. 152.
  17. Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e. V.
  18. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHarriet Dreier: Kampf gegen Rechts. Immer mehr Promis wollen „Gesicht zeigen". In: Spiegel Online. 27. September 2000, abgerufen am 4. Juni 2012.