Michelle Gisin

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Michelle Gisin Ski Alpin
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 5. Dezember 1993
Geburtsort Schweiz
Größe 173 cm
Gewicht 65 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom
Verein SC Engelberg
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Silber0 St. Moritz 2017 Kombination
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Silber0 Québec 2013 Slalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 29. Dezember 2012
 Gesamtweltcup 44. (2015/16)
 Riesenslalomweltcup 38. (2014/15)
 Slalomweltcup 14. (2015/16)
 Kombinationsweltcup 5. (2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Super-Kombination 0 1 0
letzte Änderung: 26. Februar 2017

Michelle Gisin (* 5. Dezember 1993) ist eine Schweizer Skirennfahrerin. Sie ist auf die Disziplinen Slalom und Riesenslalom spezialisiert. Ihre ältere Schwester Dominique und ihr älterer Bruder Marc sind ebenfalls Skirennfahrer.[1]

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Woche vor ihrem 16. Geburtstag nahm Gisin im November 2008 erstmals an FIS-Rennen teil. Während sie in ihrer ersten Saison vor allem in den schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G gute Ergebnisse erzielte, verlagerte sie ihr Augenmerk in den darauf folgenden zwei Saisons hauptsächlich auf Slalom und Riesenslalom. Ab Januar 2010 kam sie im Europacup zum Einsatz, blieb aber zunächst ohne Punkte. Den ersten Sieg in einem FIS-Rennen erzielte sie am 3. Januar 2011, als sie in Morzine einen Riesenslalom gewann. Zum Abschluss der Saison 2011/12 wurde sie in Zinal Schweizer Juniorenmeisterin in der Super-Kombination.

Zu Beginn der Saison 2012/13 gelang Gisin eine deutliche Leistungssteigerung, als sie in ihrer mittlerweile stärksten Disziplin Slalom drei FIS-Rennen gewann und im Europacup erstmals unter die besten zehn fuhr. Aufgrund dieser Entwicklung erhielt sie die Gelegenheit, auch im Weltcup zu starten. Bei ihrer Weltcup-Premiere am 29. Dezember 2012 beim Slalom von Semmering qualifizierte sie sich sogleich für den zweiten Durchgang, schied aber kurz vor dem Ziel aus. Ihre ersten Weltcuppunkte holte sie am 15. Januar 2013 mit dem 9. Platz im Slalom von Flachau, mit bester Laufzeit im zweiten Durchgang. Sie nahm an der Weltmeisterschaft 2013 in Schladming teil und gewann bei der Juniorenweltmeisterschaft 2013 die Silbermedaille im Slalom. Am 10. Januar 2014 gelang ihr der erste Europacupsieg, als sie den Slalom von Melchsee-Frutt für sich entschied. Mit drei Siegen und drei weiteren Podestplätzen sicherte sie sich den ersten Platz sowohl in der Europacup-Gesamtwertung als auch in der Slalom-Disziplinenwertung. Beim Saisonfinale in St. Moritz gewann sie am 18. März 2016 im Schweizer Team den Mannschaftsbewerb vor Deutschland und Schweden.

In der Saison 2016/17 gelang ihr in der Superkombination in Val-d’Isère mit Platz 2 der erste Podestplatz ihrer Karriere. Bei der Alpinen Ski-WM 2017 in St. Moritz gewann sie in der Kombination die Silbermedaille.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1 Podestplatz
  • 12 Platzierungen unter den besten zehn

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Saison 2013/14: 1. Gesamtwertung, 1. Slalomwertung, 5. Super-Kombinations-Wertung
  • 7 Podestplätze, davon 3 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
10. Januar 2014 Melchsee-Frutt Schweiz Slalom
21. Januar 2014 Kirchberg in Tirol Österreich Slalom
29. Januar 2014 Sestriere Italien Slalom

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Drei Geschwister, eine Leidenschaft: Das Geheimnis der Gisins. Neue Zürcher Zeitung, 28. Dezember 2012, abgerufen am 15. Januar 2013.