Miguel Abrantes Ostrowski

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Miguel Abrantes Ostrowski (* 1972 in Düsseldorf) ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Gymnasialzeit verbrachte Ostrowski auf dem Aloisiuskolleg, einem Jesuiten-Internat in Bad Godesberg. Nach dem Abitur studierte er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und machte dort 1998 seinen Abschluss. Seine ersten Engagements führten ihn an das Schauspiel Leipzig, das Schauspiel Frankfurt, das Renaissance-Theater (Berlin), das Staatstheater Mainz und das Theater Freiburg.

Er arbeitete von 2006 bis 2011 als freier Schauspieler unter anderem am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Staatsschauspiel Dresden, am Berliner Maxim-Gorki-Theater, am Schauspielhaus Zürich, am Theater am Neumarkt Zürich und an der Komischen Oper in Berlin. [1] Zwischen 2011 und 2014 war er festes Ensemblemitglied am Residenztheater München, seitdem ist er wieder als freier Schauspieler tätig – unter anderem am Theater Basel, Staatstheater Darmstadt, Münchner Volkstheater, Schauspiel Köln, Schauspielhaus Zürich und am Theater Neumarkt Zürich.

Seit 2015 hat er in verschieden Film und Fernsehproduktionen mitgewirkt unter anderem im Tatort, Der Alte, Hubert & Staller, Die Chefin und in einer Nebenrolle des Dominik Graf Fernsehfilms Am Abend aller Tage.

2016 gab er sein Regiedebüt an der Theaterakademie August Everding mit der Komödie Klotz am Bein.[2]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2004 veröffentlichte er ein autobiografisch geprägtes Buch mit dem Titel Sacro Pop, in dem er sich ironisch mit seiner Zeit am Aloisiuskolleg auseinandersetzt. Das Buch fand bei seiner Veröffentlichung nur mäßige Beachtung, erlebte aber 2010 ein Revival im Rahmen der Missbrauchsdebatte an Jesuitenschulen und wurde zum Bestseller.[3]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzportrait bei gorki.de
  2. Egbert Tholl: Kurzkritik – Knallbuntes Vergnügen. In: sueddeutsche.de. 1. Juni 2016, abgerufen am 13. Oktober 2016.
  3. Martin Ochmann: Postpubertäre Anekdötchen. In: taz.de. Abgerufen am 13. Oktober 2016.