Mike Büskens

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Mike Büskens

Mike Büskens (2013)

Spielerinformationen
Voller Name Michael Büskens
Geburtstag 19. März 1968
Geburtsort DüsseldorfDeutschland
Position Mittelfeldspieler
Vereine in der Jugend
1974–1981 Alemannia Düsseldorf
1981–1986 Fortuna Düsseldorf
1986–1987 VfL Benrath
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1987–1992 Fortuna Düsseldorf 102 0(6)
1992–2002 FC Schalke 04 257 (13)
2000 → MSV Duisburg (Leihe) 12 0(1)
2002–2005 FC Schalke 04 II 47 (15)
Stationen als Trainer
2002–2005 FC Schalke 04 II (Co-Trainer)
2005–2008 FC Schalke 04 II
2008 FC Schalke 04 (interim)
2008–2009 FC Schalke 04 (Co-Trainer)
2009 FC Schalke 04 (interim)
2009–2013 SpVgg Greuther Fürth
2013 Fortuna Düsseldorf
2015 SpVgg Greuther Fürth
2016 SK Rapid Wien
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Michael „Mike“ Büskens (* 19. März 1968 in Düsseldorf) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger -trainer.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Büskens’ erster Verein als Jugendspieler war DSC Alemannia Düsseldorf, für die er von 1974 bis 1981 gespielt hatte, bevor er zu Fortuna Düsseldorf wechselte. Von 1986 bis 1987 spielte er für den VfL Benrath, bevor er wieder zu Fortuna Düsseldorf zurückkehrte. Dort gab er am 18. Februar 1989 in der 2. Bundesliga sein Profidebüt im Spiel gegen den FC Schalke 04. Am Ende der Saison stieg er mit Fortuna Düsseldorf in die 1. Bundesliga auf. Nachdem er fünf Jahre für den Verein gespielt hatte, wechselte er 1992 zum Ligakonkurrenten FC Schalke 04. Hier hatte er seine erfolgreichste Zeit: Er gewann 1997 den UEFA-Cup sowie 2001 und 2002 den DFB-Pokal. In der Rückrunde der Saison 1999/2000 spielte er ein halbes Jahr auf Leihbasis für den MSV Duisburg, kehrte aber nach dem Abstieg des MSV in die 2. Liga zum FC Schalke 04 zurück.

Zur Saison 2002/03 wurde Büskens spielender Co-Trainer der zweiten Mannschaft von Schalke 04 unter Trainer Gerhard Kleppinger. Aus gesundheitlichen Gründen bestritt er ab der Rückrunde der Saison 2003/04 kein Spiel mehr aktiv. Bis Ende 2005 unterzog er sich nach einem Riss der Patellasehne bei einem Vorbereitungsspiel mit der U-23 des FC Schalke 04 sieben Knie-Operationen. Insgesamt wurde er zehnmal am Knie operiert. 2005 erlitt er nach einer Darminfektion eine lebensbedrohliche Sepsis, auf Grund derer er zwischenzeitlich künstlich beatmet wurde.

Trainerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Kleppinger zur Saison 2005/06 als Trainer zurückgetreten war, übernahm Büskens den Trainerposten bei der zweiten Mannschaft von Schalke 04. Ab 13. April 2008 leitete er zusammen mit Youri Mulder als Interimstrainer die Profimannschaft. Nach Ende der Saison 2007/08 rückten Büskens und Mulder wieder ins zweite Glied und unterstützen ab dem 1. Juli 2008 den neuen Trainer Fred Rutten als Co-Trainer. Nach der Ruttens Beurlaubung am 26. März 2009 leitete Büskens mit Mulder und Oliver Reck bis zum Arbeitsbeginn des neuen Trainers Felix Magath das Training der ersten Schalker Mannschaft. Da Magath seine beiden Co-Trainer Seppo Eichkorn und Bernd Hollerbach vom VfL Wolfsburg mitgebracht hatte, verließ Büskens den FC Schalke 04 nach der Saison 2008/09.

Vom 27. Dezember 2009 an war Büskens als Nachfolger von Benno Möhlmann Cheftrainer bei der SpVgg Greuther Fürth. Nach 15 Jahren Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga stieg die Mannschaft 2012 in die Bundesliga auf.[1] Kurz danach verlängerte er seine Vertragslaufzeit bei den Fürthern bis 2013.[2] Am 20. Februar 2013 wurde er beurlaubt.[3] Zu diesem Zeitpunkt stand der Aufsteiger nach 22 Spielen mit 12 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz.

Zur Saison 2013/14 übernahm Büskens die Zweitligaelf von Fortuna Düsseldorf. Er unterschrieb einen bis zum 30. Juni 2015 laufenden Vertrag.[4] Am 30. November 2013 wurde er beurlaubt;[5] die Fortuna stand zu diesem Zeitpunkt auf dem 15. Tabellenplatz in der 2. Bundesliga.

Am 23. Februar 2015 kehrte Büskens als Trainer zur SpVgg Greuther Fürth zurück.[6] Nachdem die Spielvereinigung mit einem Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga erreicht hatte, beendete der Verein am 28. Mai 2015 die Zusammenarbeit mit Büskens.[7]

Am 7. Juni 2016 übernahm Büskens die Trainerrolle beim österreichischen Rekordmeister SK Rapid Wien.[8][9] Nach nur zwei Siegen in zehn Bundesligapartien wurde er am 7. November 2016 beurlaubt.[10]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Büskens ist gelernter Koch. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Im Oktober 2012 wurde Büskens vom DFB mit der DFB-Medaille „Fair ist mehr“ für sein vorbildlich faires Verhalten ausgezeichnet, das sich laut DFB darin äußere, dass er „vor jedem Heimspiel der SpVgg Greuther Fürth die Spieler und Trainer der Gastmannschaft per Handschlag begrüßt“.[11]

Von Juni 2015 bis Juni 2016 war Büskens im sportlichen Beirat des Schalker Aufsichtsrates, zuständig für die Beobachtung der ausgeliehenen Spieler. [12]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Interview mit Michael Büskens in: 11 Freunde Nr. 117, Seiten 112–117
  • Interview mit Michael Büskens in: RevierSport 74/2012, S.8 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Michael Büskens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ein Spiel, zwei Sieger; faz.net, 16. April 2012.
  2. Transfermarkt.de Büskens verlängert in Fürth
  3. SpVgg beurlaubt Büskens – Vorerst übernehmen Preis und Schröder, greuther-fuerth.de vom 20. Februar 2013
  4. Mike Büskens wird neuer Chefcoach bei Fortuna
  5. Fortuna Düsseldorf beurlaubt Cheftrainer Mike Büskens fortuna-duesseldorf.de, abgerufen am 1. Dezember 2013
  6. SpVgg beurlaubt Frank Kramer – Mike Büskens übernimmt greuther-fuerth.de, abgerufen am 23. Februar 2015
  7. SpVgg und Büskens beenden Zusammenarbeit greuther-fuerth.de, abgerufen am 28. Mai 2015
  8. SK Rapid Wien: Meldung. In: SK Rapid Wien Online-Pressecenter. Abgerufen am 7. Juni 2016.
  9. SK Rapid Wien: Neuer Cheftrainer beim SK Rapid Wien. In: skrapid.at. Abgerufen am 7. Juni 2016.
  10. Andreas Müller und Mike Büskens mit sofortiger Wirkung beurlaubt skrapid.at, abgerufen am 9. November 2016
  11. Reviersport.de, gesichtet 15. Oktober 2012
  12. Mike Büskens geht vom FC Schalke zu Rapid Wien, WAZ, 2016-06-07.