Mike Havenaar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mike Havenaar
Mike Havenaar (2011)
Personalia
Geburtstag 20. Mai 1987
Geburtsort HiroshimaJapan
Größe 196 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
2000–2002 Consadole Sapporo
2002–2006 Yokohama F. Marinos
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2010 Yokohama F. Marinos 26 0(0)
2008 → Avispa Fukuoka (Leihe) 26 0(7)
2009 → Sagan Tosu (Leihe) 33 (15)
2010–2012 Ventforet Kofu 63 (37)
2012–2014 Vitesse Arnheim 79 (26)
2014 Córdoba CF 5 0(0)
2015 HJK Helsinki 20 0(4)
2015–2017 ADO Den Haag 59 (25)
2017–2019 Vissel Kōbe 13 0(3)
2018 → Vegalta Sendai (Leihe) 6 0(1)
2019 → Bangkok United (Leihe) 7 0(3)
2020–2021 Ventforet Kofu 14 0(0)
2021– Bombonera Gifu
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2005–2007 Japan U-20 7 0(1)
2011–2016 Japan 18 0(4)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 26. Oktober 2021

2 Stand: 26. Oktober 2021

Mike Havenaar (jap. ハーフナー・マイク, Hāfunā Maiku; * 20. Mai 1987 in Hiroshima) ist ein japanischer Fußballspieler.

Seine niederländischen Eltern kamen 1986 nach Japan, als sein Vater Dido einen Vertrag beim damaligen Mazda FC in der ersten japanischen Fußballliga unterschrieb.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Havenaar begann seine Karriere in der Jugendabteilung von Consadole Sapporo, als sein Vater Dido zu der Zeit dort als Torwarttrainer arbeitete. Später wechselten beide zu den Yokohama F. Marinos. 2008 wurde er an Avispa Fukuoka verliehen. Im folgenden Jahr spielte er auf Leihbasis bei Sagan Tosu. 2010 wechselte er zu Ventforet Kofu. Dort wurde er in seiner ersten Saison mit 20 Toren Torschützenkönig der J. League Division 2 und trug somit zum Aufstieg seiner Mannschaft in die J. League Division 1 bei. Als er auch in der ersten Liga mit siebzehn Toren Zweiter in der Torschützenliste hinter Joshua Kennedy wurde, wurden viele europäischen Vereine wie auch der VfL Wolfsburg auf ihn aufmerksam, Havenaar entschied sich jedoch für einen Wechsel in die Heimat seines Vaters zu Vitesse Arnheim.[1] Nach seiner Zeit in Holland zog es ihn zum damaligen LaLiga Aufsteiger FC Córdoba. Dort bestritt er fünf Spiele und wechselte im März 2015 nach Finnland zu HJK Helsinki. Nach dem Ausscheiden Helsinkis in der UEFA-Champions-League-Qualifikation, in der 3. Runde gegen FC Astana, verließ Havenaar noch im August den Verein und schloss sich ADO Den Haag aus der Eredivisie an. In der ersten Saison dort erreichte er 20 Scorerpunkte aus 31 Ligaspielen, in der Folgesaison dann 10 Scorerpunkte aus 28 Ligaspielen. Im Sommer 2017 ging er zurück in seine Heimat nach Japan und schloss sich Vissel Kobe an. Nach einem glücklosen Jahr in Kobe wurde er für ein halbes Jahr zu Vegalta Sendai verliehen. Nachdem er auch dort nicht mehr gesetzt war, wurde er für ein Jahr zu Bangkok United in die Thai League verliehen, wo er auf 7 Einsätze mit 4 Scorerpunkten kam. Nach seinen zwei Leihen wechselte Havenaar, im März 2020, dann fest zu Ventforet Kofu in Japans zweite Spielklasse. Dort traf er in 14 Spielen kein einziges Mal. Im Winter 2021 wechselte Havenaar in die japanische 6. Liga zu Bombonera Gifu

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1994 erhielt Havenaars Familie die japanische Staatsbürgerschaft.[2] 2007 wurde er in den Kader der japanischen U-20-Nationalmannschaft für die U-20-WM in Kanada berufen. Am 2. September 2011 gab Havenaar in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014 gegen Nordkorea sein Länderspieldebüt für die japanische A-Nationalmannschaft. Havenaar bestritt bisher 18 Spiele für die japanische Nationalmannschaft, in denen er 4 Tore schoss und ein weiteres vorbereitete. Sein bisher letztes Spiel bestritt der Stürmer am 24. März 2016 bei einem 5:0-Sieg über Afghanistan, in dem er in der 73. Minute eingewechselt wurde.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

HJK Helsinki

Vegalta Sendai

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mike Havenaar definitief Vitessenaar. Abgerufen am 15. Januar 2019., Vereinshomepage der SBV Vitesse vom 21. Dezember 2011
  2. Havenaar: Japan is where my roots are (englisch) FIFA. 22. Mai 2012. Abgerufen am 20. Januar 2016.