Mike Krack

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Mike Krack (* 18. März 1972[1]) ist ein Luxemburger Motorsport-Ingenieur und Manager. Zurzeit ist er der Teamchef des Formel-1-Rennstalls Aston Martin. Früher arbeitete er unter anderem für das Sauber F1 Team. Zuletzt leitete er die weltweite Motorsporttätigkeit von BMW.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2001 startete Krack sein Formel 1 Karriere als Dateningenieur beim BMW-Sauber Team. Von 2004 bis 2005 arbeitete Krack als Renningenieur für Felipe Massa. Von 2006 bis 2008 war er Chefingenieur des BMW-Sauber-Teams.

Im Januar 2009 wurde bestätigt, dass Krack zum Team Kolles & Heinz Union in der Formel 3 Euroserie wechseln würde. Das Team stellte den Rennbetrieb im gleichen Jahr noch ein.[2]

In den Jahren 2012 und 2013 arbeitete er als Head of Track Engineering bei Porsche und war für das LMP1-Projekt zuständig. Dort arbeitete er unter anderem auch mit dem derzeitigen McLaren-Teamchef Andreas Seidel zusammen.

Von 2014 bis 2021 leitete Krack die weltweite Motorsporttätigkeit von BMW und war unter anderem für die Formel E zuständig.

Am 14. Januar 2022 wurde bekannt gegeben, dass Krack Teamchef des Aston Martin F1 Team wird. Dort ersetzt er Otmar Szafnauer. Krack hat bereits 2006 und 2007 mit dem aktuellen Aston Martin-Fahrer Sebastian Vettel zusammen gearbeitet, als dieser noch für das BMW-Sauber Team Testfahrer war.[3][4][5][6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. MAB: MIKE KRACK. 17. März 2009, abgerufen am 21. Januar 2022 (englisch).
  2. Stephan Heublein: Krack wechselt zu Kolles & Heinz Union - Formel 3 EM. Abgerufen am 14. Januar 2022.
  3. Former BMW motorsports head Mike Krack appointed Aston Martin Team Principal | Formula 1®. Abgerufen am 14. Januar 2022 (englisch).
  4. Formel 1 News: Mike Krack neuer Teamchef von Aston Martin. Abgerufen am 14. Januar 2022.
  5. Aston Martin: Ex-BMW-Mann Krack neuer Vettel-Teamchef / Formel 1 - SPEEDWEEK.COM. Abgerufen am 14. Januar 2022.
  6. Robert Seiwert: Andreas Roos neuer BMW-Motorsportchef: Krack zu Aston Martin. Abgerufen am 14. Januar 2022.