Mike Leon Grosch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mike Leon Grosch beim Weihnachtskonzert von Emil Brand 2008 in Witten

Mike Leon Grosch (* 2. November 1976 in Wuppertal) ist ein deutscher Sänger im Bereich der deutschen Pop-Musik und Radiomoderator. Er hat koreanische und deutsche Vorfahren.

Bekannt wurde Grosch als Finalist der dritten Staffel der Castingshow Deutschland sucht den Superstar (DSDS). Diese Castingshow strahlte der Fernsehsender RTL von November 2005 bis März 2006 aus. Er belegte in diesem Wettbewerb den zweiten Platz und unterlag seinem Konkurrenten Tobias Regner im Finale mit 45,4 zu 54,6 Prozent der über eine Telefon-Hotline abgegebenen Zuschauerstimmen.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Grosch wuchs in Wuppertal-Elberfeld bei seiner Mutter Sung-Yoon (성윤) Grosch auf, einer Krankenschwester aus Korea. 1997 machte er am Gymnasium Bayreuther Straße Abitur. Seit seinem 19. Lebensjahr wohnt Grosch in Köln. Vor der Teilnahme an DSDS arbeitete er als Vertriebsbeauftragter bei E-Plus. Außerdem stand er bei dem Mobilfunk-Anbieter Base als Testimonial unter Vertrag und machte für diese Firma Werbung. Während des Wettbewerbs zu DSDS erregte Grosch Aufsehen durch eine Liebesbeziehung zu seiner Konkurrentin Vanessa Jean Dedmon, die im Halbfinale ausschied. Das Paar trennte sich drei Monate nach der Finalsendung von Deutschland sucht den Superstar. Danach veröffentlichte er zwei Singles und ein Album. Im November 2006 kündigte die Sony BMG seinen Plattenvertrag. Bis heute ist Grosch musikalisch aktiv und absolviert Live-Auftritte. 2006 gedreht, wurde im Januar 2007 der Tatort: Schwelbrand ausgestrahlt, in dem Mike Leon Grosch neben Jeanette Biedermann eine Nebenrolle spielt.

Für den Model-Contest Die Eine 2008 veröffentlichte Mike Leon Grosch den Song YEAH!, welchen es auf der offiziellen Homepage kostenlos zum Herunterladen gibt. Von 2009 bis 2010 absolvierte Mike Leon Grosch sein Volontariat beim Aachener Radiosender Antenne AC. Von April 2011 bis Dezember 2011 war er als Moderator beim Radiosender ffn tätig. Über seinen Blog bei Facebook hat Grosch bekannt gegeben, dass er im Januar 2012 die Arbeiten an seinem neuen, deutschsprachigen, selbstgeschriebenen Album aufgenommen hat. Betreut wird Grosch von der Kölner Künstleragentur Kirmes, Thorsten Kirmes, der auch Christina Stürmer oder Schiller betreut.

Musikalischer Hintergrund und Deutschland sucht den Superstar[Bearbeiten]

Mike Leon Grosch in Düsseldorf 2007

Musikalische Erfahrung sammelte Grosch bei kleinen Auftritten mit einer Hobbyband aus Ratingen, ebenso bei ein paar Karaoke-Auftritten und als Gesangsbegleitung auf Hochzeiten.

Grosch nahm an der 3. Staffel der Erfolgs-Casting-Show Deutschland sucht den Superstar teil und galt mit seiner souligen Stimme als der Favorit auf den Sieg. Doch am Ende belegte er Platz 2 hinter dem Gewinner Tobias Regner.

Auftritte DSDS[Bearbeiten]

Mottoshow Lied Originalinterpret Anrufer in Prozent
Greatest Hits She’s Like the Wind Patrick Swayze 13,1 % (Platz 3 von 10)
Hits der 80er The Power of Love Huey Lewis & the News 12,2 % (Platz 3 von 9)
Rock Classic Still Got the Blues Gary Moore 19,7 % (Platz 2 von 8)
Big Band I Get a Kick Out of You Ethel Merman 23,9 % (Platz 1 von 7)
Love Songs Love’s Divine Seal 21,9 % (Platz 1 von 6)
Nummer-Eins-Hits Reality
In the Ghetto
Richard Sanderson
Elvis Presley
17,1 % (Platz 3 von 5)
Soul Kiss from a Rose
All Night Long (All Night)
Seal
Lionel Richie
30,3 % (Platz 1 von 4)
Kuschelrock Mandy
Against All Odds
You Are So Beautiful
Barry Manilow
Phil Collins
Billy Preston
23,7 % (Platz 2 von 3)
Finale Angels
Love’s Divine
Don’t Let It Get You Down
Robbie Williams
Seal
Mike Leon Grosch
45,4 % (Platz 2 von 2)

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH
2006 Absolute 2
(12 Wo.)
12
(4 Wo.)
6
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Mai 2006

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH
2006 Don’t Let It Get You Down
Absolute
1
(11 Wo.)
6
(10 Wo.)
2
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. März 2006
Confessional
Absolute
30
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. August 2006

Gastbeiträge[Bearbeiten]

  • 2013: We Are One - Tim Royko feat. Mike Leon

Sampler[Bearbeiten]

  • 2006: Sampler Deutschland sucht den Superstar: Love Songs (Love’s Divine und Back for Good)
  • 2006: Sampler Chartboxx Nr.4
  • 2006: Sampler Toggo Music Nr.13
  • 2006: Sampler Just the Best Nr.55

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mike Leon Grosch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Deutsches Musikarchiv[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Chartplatzierungen