Mikrofauna

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Als Mikrofauna oder Kleinstlebewesen bezeichnet man die bodenlebenden Organismen, die kleiner als 0,2 mm sind. Organismen, die größer sind, sind der Mesofauna (von 0,2 mm bis 2 mm) zuzuordnen.

Zur Mikrofauna gehören etwa die Mikroorganismen (Protozoen) und kleine Nematoden sowie Rädertiere. Sie leben meistens saprophytisch oder als Bakterienräuber in den Porenräumen des Bodens. Die meisten Tiere dieser Fauna sind in der Lage, bei ungünstigen Lebensbedingungen Zysten zu bilden und so teilweise jahrelang zu überstehen.[1][2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mikrofauna. In: Lexikon der Geowissenschaften. Spektrum Akademischer Verlag, 2000, abgerufen am 3. Januar 2018.
  2. Bodenorganismen. In: Kompaktlexikon der Biologie. Spektrum Akademischer Verlag, 2001, abgerufen am 3. Januar 2018.