Mikroplastik

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10–30 Mikrometer kleine Kunststoffkügelchen aus Polyethylen in einer Zahnpasta
Mikroplastik in Flusssedimenten

Als Mikroplastik bezeichnet man Kunststoff-Teilchen mit einer Größe im Mikrometer- oder Nanometerbereich.

Man kann unterscheiden zwischen bewusst erzeugten Mikroplastik-Partikeln zu Gebrauchszwecken, z. B. in Kosmetika, Babywindeln als Superabsorber und solchen, die durch den Zerfall von Kunststoffprodukten entstehen (Plastikmüll).[1] Kunststoffpartikel beiderlei Herkunft verursachen Probleme in der Umwelt, insbesondere weil sie schwer abbaubar sind und eine ähnliche Dichte wie Wasser aufweisen.

Im Januar 2015 warnte das deutsche Umweltbundesamt vor „Risiken für Umwelt und Gewässer durch die Verwendung von Plastikpartikeln in Hautcremes, Peelings, Duschgels und Shampoos“.[2][3]

Entstehung, Herkunft, Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emissionen von Mikroplastik in die Umwelt in Dänemark 2015 (ohne Bildung aus Makroplastik in der Umwelt)[4]

Mikro-Kunststoffpartikel sind Bestandteil z. B. von Zahnpasta, Duschgel, Lippenstift oder Peelingmitteln. Die Hersteller fügen sie Produkten hinzu, damit die Anwender einen mechanischen Reinigungseffekt erzielen.[5]

Manche Produkte enthalten bis zu zehn Prozent Mikroplastik. Nach Angaben des deutschen Umweltbundesamts von 2015 werden Kosmetika in Deutschland circa 500 Tonnen Mikroplastik pro Jahr zugesetzt.[3] Colgate-Palmolive gab Mitte 2014 an, seine Zahnpasten enthielten keine Plastikpartikel mehr.[6] Unilever, L’Oréal (die Marke The Body Shop) sowie Johnson & Johnson wollten bis 2015 aus der Verwendung von Mikroplastik aussteigen, Procter & Gamble will 2017 folgen.[7] Eine BUND-Veröffentlichung vom Juli 2017 listete immer noch mehrere hundert Mikroplastik-Kosmetikprodukte auf dem deutschen Markt auf, darunter nach wie vor Produkte der oben genannten Firmen.[8] In den USA ist die Herstellung derartiger Kosmetika seit Juli 2017 und deren Verkauf ab Juli 2018 per Gesetz verboten.[9]

In Gewässern entsteht Mikroplastik durch Versprödung aufgrund der im Sonnenlicht enthaltenen UV-Strahlung sowie die mechanische Zerkleinerung durch Wellenbewegungen aus Kunststoff-Treibgut, wie z. B. Verpackungen, Resten von Möbeln, Bauteilen, Geisternetzen usw. Im Zuge des Zerfallsprozesses entstehen immer mehr und immer kleinere Plastikpartikel. Der Abbau dauert oft über hundert Jahre,[6] womit die Partikel als persistent bezeichnet werden können.

2011 berichtete das Fachjournal Environmental Science & Technology von einer Untersuchung an Stränden, bei der auf allen Kontinenten Mikroplastik gefunden wurde; darunter wohl auch Fasern aus Kleidungsstücken aus synthetischen Materialien (z. B. Fleece): Im Abwasser von Waschmaschinen finden sich bis zu 1.900 Faserteilchen pro Waschgang.[10][11]

In einer Untersuchung der Umweltagentur des dänischen Ministerium für Umwelt und Ernährung zu Vorkommen, Auswirkungen und Quellen von Mikroplastik wurde 2015 geschätzt, dass dort die jährlichen Emissionen von Mikroplastik circa 5.500 bis 14.000 Tonnen betragen. „Sekundäres“ Mikroplastik (u. a. Abrieb von Fahrzeugreifen oder Schuhen) ist dabei um zwei Größenordnungen wichtiger als primäres. Zerfallsteile aus größeren Kunststoffteilen (Makroplastik) in der Umwelt sind in den Zahlen nicht enthalten.[4] Einer Veröffentlichung der Norwegischen Umweltbehörde aus dem Jahr 2014 zu Folge stammen 54 Prozent des Mikroplastiks in den Meeren vom Abrieb von Autoreifen.[12]

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mikroplastik ist in fast allen Bereichen der Umwelt nachweisbar: Die Allgegenwart einiger menschengemachter Stoffe war ein Anlass dafür, das derzeitige Erdzeitalter Anthropozän zu nennen.

Ozeane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Plastikmüll in den Ozeanen

2013 bestand der Sandstrand mancher Meeresbuchten zu drei Prozent aus Mikroplastik; man vermutet eine weitere Zunahme dieser Quote.[13]

Im Lebensraum der Wattwürmer an der Nordsee macht der Kunststoff PVC mehr als ein Viertel der Mikroplastikpartikel aus.[14]

Auf der Nordseeinsel Juist wurden in allen untersuchten Muscheln, Austern, Speiballen, im Kot von Seemöwen und Seehunden, in Kegelrobben und in Totproben von Schweinswalen Mikroplastikteile gefunden.[15]

Rund um Großbritannien wurden mittels feinmaschiger Netze durchschnittlich 12.000 bis maximal 150.000 Mikroplastik-Partikel pro Quadratkilometer gefunden; im Mittelmeer kommt Schätzungen zufolge auf zwei Plankton-Lebewesen ein Teil Mikroplastik bzw. es wurden bis zu 300.000 Teilchen pro Quadratkilometer gefunden.[16]

Anfang 2016 wurden nach über sechs Monate dauernden Messungen an 18 Stellen für das Meer vor New York 165 Mio. Plastikteile hochgerechnet (bzw. mehr als 250.000/km²) - zu 85 % mit einer Größe von unter 5 mm.[17]

Süßwasser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodensee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 2013 begann das Institut für Seenforschung unter Beteiligung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne, den Bodensee auf Verschmutzung und Wirkung von Mikroplastik zu untersuchen. Österreichische Politiker äußerten im November 2013 im EU-Ausschuss des österreichischen Bundesrats die Befürchtung, der Bodensee-Grund könne bis zu 40 % mit Plastikmüll bedeckt sein.[18][19]

Rhein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 untersuchte die Universität Basel den Rhein als Meereszufluss auf Kontamination durch Plastikpartikel: an der Flussoberfläche wurden an elf Standorten 31 Proben genommen. Die gemessenen Konzentrationen lagen mit durchschnittlich fast 900.000 Partikeln pro Quadratkilometer bei den höchsten bisher weltweit: Am Rheinknie bei Basel noch unter der im Genfer See (220.000 Partikel/km², „zwischen Basel und Mainz 202.900 Partikel/km²“), im Bereich Rhein-Ruhr jedoch zehnfach höher, bei im Mittel 2,3 Mio. Partikel/km². Die Spitze lag mit 3,9 Mio. Partikeln/km² 15 Kilometer vor der niederländischen Grenze bei Rees. Hochgerechnet ergebe die Plastikfracht an der Wasseroberfläche des Rheins in den Atlantik 191 Mio. Partikel pro Tag, circa zehn Tonnen pro Jahr. Als auffällig wurde bezeichnet, dass neben Faser- und Fragmentteilchen vor allem Plastikkügelchen gefunden wurden, was auf einen industriellen Einleiter unbekannter Herkunft hinweise.[20][21]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg lässt seit Sommer 2014 die Gewässer des Bundeslands auf entsprechende Belastungen untersuchen; erste Ergebnisse wurden für Herbst 2015 erwartet.[22][23]

Eine im Frühjahr 2015 veröffentlichte, vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz beauftragte Studie kam zu dem Ergebnis, dass auch Bayerns Gewässer „überraschend stark“ mit Mikroplastik belastet seien. Das Ministerium sprach von einer „geringen bis mittleren“ Belastung.[24]

Italien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2013 veröffentlichten Wissenschaftler der Universität Bayreuth und der Technischen Universität München Analysen zum Gardasee (Oberitalien); auch dort wurden in Würmern, Schnecken, Muscheln, Wasserflöhen und Muschelkrebsen „eine überraschend hohe Zahl“ kleiner Kunststoffteilchen gefunden.[18][25][26]

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forscher der Universität Wien untersuchten 2010 bis 2012 Uferbereiche der Donau zwischen Wien und Bratislava und fanden ihn deutlich stärker mit Plastik verschmutzt als bis dahin angenommen: sie fanden pro 1000 Kubikmeter Wasser durchschnittlich 317 Plastikteilchen, aber lediglich 275 Fischlarven. Fische könnten das Mikroplastik mit ihrer üblichen Nahrung wie Insektenlarven oder Fischeiern verwechseln. Hochgerechnet transportiert die Donau täglich wohl rund 4,2 Tonnen Plastikmüll ins Schwarze Meer.[27]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Lausanne fand bei einer vom Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) beauftragten Untersuchung zwischen Juni und November 2013 in der überwiegenden Anzahl der in den sechs untersuchten Schweizer Seen (Boden-, Brienzer-, Genfer-, Neuenburger- und Zürichsee, Lago Maggiore) und der Rhone bei Chancy an der Grenze zu Frankreich genommenen Wasserproben Mikroplastik-Partikel: 60 % davon Kunststofffragmente. Die am häufigsten gefundenen Kunststoffe waren Polyethylen und -propylen. Weitere 10 % der Partikel waren aus expandiertem Polystyrol (Styropor). Für die Rhone wurde geschätzt, dass sie etwa 10 kg Mikroplastik täglich aus der Schweiz durch Frankreich ins Mittelmeer transportieren und damit zur dortigen Meeresverschmutzung beitragen könnte.[1]

In den genommenen Sandproben machten Schaumstoffe die Hälfte der Partikel aus: hier wurde eine Belastung von im Mittel circa 1000 Mikroplastik-Partikel pro Quadratmeter gemessen. Darüber hinaus fand sich auch Celluloseacetat (Zigarettenfilter-Material) in einer nennenswerten Menge. Bewusst erzeugtes Mikroplastik, etwa die in Kosmetika eingesetzten Polyethylen-Kügelchen, trug hingegen nur sehr wenig zur gemessenen Gesamtmenge Mikroplastik bei.[1]

Im Wasser des Genfersees beispielsweise wurden hohe Konzentrationen von Mikroplastik gefunden (außerdem in jeder Probe in Strandnähe Plastikteile, darunter Polystyrolkugeln, Reste von Plastikobjekten, Folien und Nylonschnüren).[28]

Nordamerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Großen Seen wurden zwischen 1500 und 1700 Partikel auf 2,5 km² (eine Quadratmeile) gezählt. 85 % waren weniger als fünf Millimeter groß.[29]

Der US-Kongress beschloss 2015[30] ein Verbot von festen Kunstoffteilchen mit einem Durchmesser von weniger als 5 mm in Kosmetik und Zahnpasta, welches seit dem 1. Juli 2017 für die Herstellung und ab 1. Juli 2018 für das Inverkehrbringen gilt.[31] Zuvor hatten einige US-Bundesstaaten Verbote erwogen oder beschlossen.[32]

Grund- und Trinkwasser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Grund- und Trinkwasser des Kantons Zürich wurde kein Mikroplastik gefunden.[33]

Wirkung in der Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mikroplastik-Partikel benötigen teils hunderte Jahre bis zu ihrem vollständigen Zerfall bzw. ihrer Zersetzung. Dies bezeichnet man als persistent.

Anreicherung von Giftstoffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plastik kann Weichmacher, Styrolverbindungen, Phthalate und andere Bestandteile enthalten.[34] Viele davon gelten als krebserregend, giftig oder endokrin aktiv.[18]

An der Oberfläche von Mikropartikeln lagern sich viele andere organische Stoffe an, darunter viele langlebige, kaum abbaubare Umweltgifte, z. B. Kohlenwasserstoffe, DDT oder Flammschutzmittel wie Tetrabrombisphenol A.[13][5] Die Exposition von aquatischen Organismen durch Schadstoffe wird durch aufgenommenes Mikroplastik nur wenig beeinflusst.[35]

Die nicht-natürlichen Stoffe können eine andere Besiedlung und in der Folge einen anderen Sauerstoffgehalt des verschmutzten Wassers verursachen.[18]

Die Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) hat 2015/16 in einer Untersuchung nachgewiesen, dass Mikroplastik drei bis vier mal so viel Giftstoffe enthält wie der Meeresboden in unmittelbarer Umgebung: Insbesondere an Mikropartikeln aus Polyethylen, dem meistverwendeten industriellen Kunststoff, lagerten sich vorzugsweise polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe an; es binde noch einmal etwa doppelt so viele Schadstoffe wie Silikon.[36][37]

Aufnahme durch Tiere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einem Experiment führten die von Wattwürmern – eine Schlüsselart der Tidenbereiche der Nordsee – zusammen mit Sand (ihrem üblichen Nahrungsmittel) aufgesaugten Mikroplastikteilchen zu Entzündungsreaktionen in ihrem Verdauungstrakt. Zudem lagerten die Würmer auch den Plastikteilchen anhaftende Umweltgifte in ihr Körpergewebe ein.[13] Neben anderen gravierenden Folgen waren ihre Energiereserven nach vier Wochen teilweise nur noch halb so groß wie die der Kontrollgruppe. Die verminderte Fressaktivität führt rechnerisch zu einer mehr als 25 % geringeren Umwälzung des betroffenen Wattsandes.[14]

Ein Forscherteam der Universität Kyōto stellte eine Studie vor, die sie von Oktober bis Dezember 2016 in sechs Küstengebieten Japans durchführte. Teil der Studie war es herauszufinden, wie hoch der prozentuale Anteil an Mikrokunststoffen in den Fischen rund um Japans Küsten ist. Unter den Kunststoffteilen mit einem Durchmesser von 0,1 mm oder länger wurden 16 verschiedene Arten von Kunststoffen gefunden. Darunter Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP). Die höchste Konzentration an Kunststoffen wurde in Sardellen festgestellt. In rund 79,4 % der in der Bucht von Tokyo gefundenen Fische wies das Forscherteam Spuren von Mikrokunststoffen nach. Die Forscher begründen das mit der Nahrung der Sardellen. Diese ernähren sich von Plankton, wodurch auch kleinste Kunststoffteile einen einfachen Zugang zu den Tieren haben.[38]

Menschliche Nahrungsmittel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass Mikroplastikpartikel sich in der Nahrungskette anreichern und Lebewesen gefährden.[39]

2013 und 2014 wurden in beprobten Honigen Mikroplastikteilchen und andere Fremdpartikel gefunden.[7][40][41]

Im Juni 2014 berichtete der NDR, dass sich in allen beprobten Sprudeln und Bieren Mikroplastikteilchen gefunden hätten; bei Mineralwasser bis zu 7,3 Plastikfasern pro Liter, bei Bier bis zu 78,8 pro Liter. Für die Herkunft wurde Fleece-Material aus Funktionskleidung vermutet.[42] Zuständige Verbände wiesen diese Befunde mit Verweis auf eigene Untersuchungen zurück.[43]

Auch in Meersalz wurden Mikroplastikpartikel nachgewiesen, wobei eine Gesundheitsgefährdung jedoch als unwahrscheinlich eingestuft wurde.[44][45]

Alternativen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte 2014 stellten Forscher Biowachspartikel (z. B. aus Karnaubawachs) als Alternative z. B. zu den in Kosmetika verwendeten Mikroplastikkügelchen vor.[46]

Bekämpfung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Plastikmüll im Meer ist häufig von einem Biofilm aus Mikroorganismen bedeckt. Es wird vermutet, dass diese Bakterien am Abbau des Kunststoffs beteiligt sind.[47] Ausfiltern ist nicht sinnvoll, da Plankton mit entfernt würde.[48]

Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang Juni 2017 verabschiedete eine G 20-Fachminister-Konferenz in Bremen einen Aktionsplan gegen Meeresmüll.[49]

Auch auf der ersten UN-Konferenz zum Schutz der Ozeane in New York Anfang Juni 2017 war der Plastikmüll in den Ozeanen eines der Hauptthemen;[50] die von allen 193 UN-Mitgliedsstaaten unterzeichnete Abschlusserklärung enthält einen Aufruf zur Vermeidung von Plastikmüll.[51]

Auseinandersetzung in der Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunehmend setzen sich auch Aktionskünstler wie Christian Seebauer (2013: World of Plastic) oder Benjamin Von Wong (2016: MermaidsHatePlastic) mit dem Thema Mikroplastik kritisch auseinander und sensibilisieren damit eine breite Öffentlichkeit.[52]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Microplastic – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Schweizer Bundesamt für Umwelt, Bern, 11. Dezember 2014, Erste Bestandesaufnahme von Mikroplastik in Schweizer Gewässern
  2. Gewässer entlasten: Mögliche Maßnahmen gegen Mikroschadstoffe. Umweltbundesamt, 4. März 2015.
  3. a b Mikroplastik schädigt Umwelt. In: Badische Zeitung (online), 29. Januar 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  4. a b Carsten Lassen, Steffen Foss Hansen, Kerstin Magnusson, Fredrik Norén, Nanna Isabella Bloch Hartmann, Pernille Rehne Jensen, Torkel Gissel Nielsen, Anna Brinch: Microplastics Occurrence, effects and sources of releases to the environment in Denmark (Mikroplastik-Vorkommen, -Auswirkungen und -Quellen der Freisetzung in die Umwelt in Dänemark). Danish Environmental Protection Agency, Environmental project No. 1793, 2015, ISBN 978-87-93352-80-3, S. 142.
  5. a b deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt, 7. April 2013, Anja Krieger: Die Entmüllung der Meere (12. Dezember 2013).
  6. a b taz.de: Kosmetik löst das Problem nicht. In: Taz. 3. Juli 2014 (7. Juli 2014)
  7. a b Scinexx: scinexx.de: Mikroplastik im Honig nachgewiesen von: NDR, Markt, 17. November 2013: ndr.de: Forscher alarmiert: Plastikteilchen in Lebensmitteln gefunden (Memento vom 23. November 2013 im Internet Archive) (12. Dezember 2013).
  8. BUND: Mikroplastik, die unsichtbare Gefahr. Juli 2017; abgerufen am 12. September 2017.
  9. US bans microbeads from personal care products. In: Chemistry World. 6. Januar 2016 (chemistryworld.com [abgerufen am 11. September 2017]).
  10. SECURVITAL – Das Magazin, 4/012, S. 5: Textilien – Fleece im Meer (24. November 2012)
  11. Mark Anthony Browne, Phillip Crump, Stewart J. Niven, Emma Teuten, Andrew Tonkin, Tamara Galloway, Richard Thompson: Accumulation of Microplastic on Shorelines Worldwide: Sources and Sinks, Environmental Science & Technology 2011, 45(21), 9175–9179; doi:10.1021/es201811s.
  12. Peter Sundt, Per-Erik Schulze, Frode Syversen: Sources of microplastics-pollution to the marine environmnet, 2014; Table 8-1 “Summary of emission estimates for Norwegian sources to microplastic pollution” (S. 88).
  13. a b c deutschlandfunk.de, Forschung Aktuell, 2. Dezember 2013, Dagmar Röhrlich: Mikroplastik macht Wattwürmer krank (12. Dezember 2013).
  14. a b Annett Stein: Plastikmüll vergiftet Schlüsselspezies der Nordsee. In: Die Welt, 7. Dezember 2013.
  15. deutschlandradiokultur.de, Länderreport, 13. November 2013, Anja Krieger: Mikroplastik in jeder Muschel (12. Dezember 2013).
  16. deutschlandfunk.de, 2. Juli 2014, Jochen Steiner: Mikroplastik bedroht Lebewesen im Meer (7. Juli 2014)
  17. deutschlandfunk.de, Forschung aktuell, Meldungen, 22. Februar 2016: Mikroplastik vor New York (26. Februar 2016); peconicbaykeeper.org
  18. a b c d Forscher suchen nach Mikro-Müll im Bodensee. In: Badische Zeitung (online), 27. Dezember 2013, abgerufen am 27. Dezember 2013.
  19. Thomas Wagner: Gefährliches Plastik in Binnenseen. In: Umwelt und Verbraucher, Deutschlandfunk, 15. Januar 2014, abgerufen am 18. Januar 2014.
  20. Thomas Mani, Armin Hauk, Ulrich Walter, Patricia Burkhardt-Holm: Microplastics profile along the Rhine River. In: Scientific Reports. 5, 2015, S. 17988, doi:10.1038/srep17988.
  21. Kleinste Plastikteilchen: Der Rhein gehört weltweit zu den am stärksten belasteten Strömen. Universität Basel, 8. Dezember 2015.
  22. Hans Georg Frank: Land lässt Gewässer auf winzige Kunststoffabfälle untersuchen. In: Badische Zeitung (online), 8. August 2014.
  23. Plastikreste in baden-württembergischen Gewässern werden untersucht. In: Die Welt (online), 24. März 2015.
  24. Mikroplastik-Teilchen belasten Bayerns Gewässer. In: Süddeutsche Zeitung, 16. März 2015.
  25. Hannes K. Imhof, Natalia P. Ivleva, Johannes Schmid, Reinhard Niessner, Christian Laforsch: Contamination of beach sediments of a subalpine lake with microplastic particles, Current Biology, Band 23, Ausg. 19, pR867–R868, 7. Oktober 2013. doi:10.1016/j.cub.2013.09.001.
  26. zeit.de, Wissen, 7. Oktober 2013: Der Gardasee vermüllt (11. Dezember 2015)
  27. badische-zeitung.de: Mehr Plastik als Jungfische. Badische Zeitung (dpa) am 7. März 2014, abgerufen am 22. März 2014.
  28. deutschlandfunk.de, Forschung Aktuell, 29. Mai 2013: Auch Seen leiden unter Plastikmüll aus: Scinexx: scinexx.de: Genfer See überraschend hoch mit Plastikmüll belastet von: École polytechnique fédérale de Lausanne am 29. Mai 2013, abgerufen am 12. Dezember 2013.
  29. Scinexx: scinexx.de: Große Seen ersticken an Plastikmüll von American Chemical Society, 10. April 2013.
  30. Microbead-Free Waters Act of 2015
  31. Volltext
  32. Minnesota Senate bans soaps with plastic microbeads
  33. Livia Cabernard, Edith Durisch-Kaiser, Jean-Claude Vogel, Daniel Rensch, Pius Niederhauser: Mikroplastik in Abwasser u. Gewässern. In: Aqua & Gas Nr. 7/8, 2016.
  34. Anja Nehls: Müllhalde Meer. deutschlandfunk.de, Umwelt und Verbraucher, 11. April 2013, abgerufen am 12. Dezember 2013.
  35. Albert A. Koelmans, Adil Bakir, G. Allen Burton, Colin R. Janssen: Microplastic as a Vector for Chemicals in the Aquatic Environment: Critical Review and Model-Supported Reinterpretation of Empirical Studies. In: Environmental Science & Technology. 2016, doi:10.1021/acs.est.5b06069.
  36. Katharina Jeorgakopulos: idw-online.de: Alarmierende Ergebnisse: Schadstoffbelastung durch Mikroplastik im Sediment höher als erwartet. Informationsdienst Wissenschaft, 1. August 2016.
  37. Kathrin Zinkant: Mikroplastik: Wie ein Magnet für Schadstoffe. sueddeutsche.de,1. August 2016.
  38. Knapp 40% der Fische in Japans Buchten enthalten Mikrokunststoffe. Sumikai vom 27. Oktober 2017, abgerufen am 28. Oktober 2017.
  39. Micro-Beads: Auswirkungen von Kunststoff-Mikropartikeln auf die marine Umwelt. projectbluesea.de, Stand Oktober 2014 (PDF).
  40. Gerd & Elisabeth Liebezeit: Non-pollen particulates in honey and sugar, Food Additives & Contaminants: Part A, Volume 30, Issue 12, 2013, doi: 10.1080/19440049.2013.843025.
  41. Test zeigt Verschmutzung im Naturprodukt, Sendung Kassensturz vom 25. März 2014.
  42. scinexx.de: Mikroplastik in Mineralwasser und Bier nachgewiesen. Scinexx. (7. Juli 2014).
  43. ndr.de: Mikroplastik in Mineralwasser und Bier (2. Juni 2014)
  44. Dongqi Yang, Huahong Shi, Lan Li, Jiana Li, Khalida Jabeen, Prabhu Kolandhasamy: Microplastic Pollution in Table Salts from China. In: Environmental Science & Technology. 49, 2015, S. 13622–13627, doi:10.1021/acs.est.5b03163.
  45. Ali Karami, Abolfazl Golieskardi, Cheng Keong Choo, Vincent Larat, Tamara S. Galloway, Babak Salamatinia: The presence of microplastics in commercial salts from different countries. In: Scientific Reports. 7, 2017, S. 46173, doi:10.1038/srep46173.
  46. scinexx.de: Mikroplastik: Es geht auch ohne. Scinexx, (7. Juli 2014).
  47. Scinexx: Mikroben gegen Plastikmüll im Ozean. von: Society for General Microbiology (SGM), 29. März 2010 (21. November 2014).
  48. Deutschlandfunk am 3. Januar 2016 ab 7:05: Interview mit der Meeresbiologin Melanie Bergmann. (www.deutschlandfunk.de, [submit=1&drau[searchterm]=Melanie+Bergmann&drau[from]=&drau[to]=&drau[broadcast_id]= Audio])
  49. badische-zeitung.de, 2. Juni 2017: Industrie- und Schwellenländer wollen Müll im Meer vermeiden (11. Juni 2017)
  50. stuttgarter-zeitung.de, 5. Juni 2017: Guterres fordert nachhaltigen Umgang mit Ozeanen (11. Juni 2017)
  51. faz.net, : Amerika will Meere schützen – und distanziert sich vom Klimaschutz (11. Juni 2017)
  52. World of Plastic, oil painting -. 31. August 2017 (look-act.com [abgerufen am 7. September 2017]).