Milchstorch

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Milchstorch
Mycteria cinerea, Singapore 4.jpg

Milchstorch (Mycteria cinerea)

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Schreitvögel (Ciconiiformes)
Familie: Störche (Ciconiidae)
Gattung: Nimmersatte (Mycteria)
Art: Milchstorch
Wissenschaftlicher Name
Mycteria cinerea
(Raffles, 1822)
Milchstorch und Graureiher im Größenvergleich

Der Milchstorch (Mycteria cinerea) ist ein südostasiatischer Nimmersatt (Mycteria). Die Bestandssituation des Milchstorchs wird mit en (=endangered - gefährdet) eingestuft.[1]

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Milchstorch ist ein weißer Vogel mit gelben Schnabel, rotem Gesicht und schwarzen Schwungfedern. Er wird 90 bis 100 Zentimeter lang und zwei bis zweieinhalb Kilogramm schwer. Zur Nahrung gehören vor allem Fische, Lurche, Reptilien, Krebstiere und auch Insekten.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Milchstorch lebt in Kambodscha, der Halbinsel von Malaysia und auf den Inseln von Sumatra, Java, Bali, Sumbawa, Sulawesi und Buton. Er hält sich an flachen Stellen von Seen, Flüssen, an dicht bewachsenen Ufern und auch an Meeresküsten auf und nistet auf Bäumen an den Ufern und immer mehr auch in der Nähe menschlicher Ansiedlungen.

Fortpflanzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Indien nistet der Milchstorch von Juli bis August; in den südlicheren Gebieten ist das Nisten an das Einsetzen des Monsuns von November bis März gebunden. Die Brutkolonie besteht aus bis zu hundert Nestern. Der Milchstorch nistet oft zusammen mit Reihern, Ibissen und Kormoranen.

Bestand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Art wird als gefährdet eingestuft. Gefahr droht durch den Verlust von Küsten-Lebensraum, durch die Jagd und den Handel. Der Bestand wird auf 5500–6100 Tiere geschätzt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • W. Grummt, H. Strehlow (Hrsg.): Zootierhaltung Vögel. Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-8171-1636-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Milchstorch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelbelege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mycteria cinerea in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2015. Eingestellt von: BirdLife International, 2013. Abgerufen am 17. September 2016