Generation Y

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Generation Y (kurz Gen Y oder Generation Me[1]) wird die Bevölkerungskohorte bzw. Generation genannt, die im Zeitraum der frühen 1980er bis frühen 2000er Jahre geboren wurde. Ein besonders ausgeprägtes Erkenntnisinteresse besteht darin zu erfahren, welche „typischen“ Merkmale künftige „Entscheider“ aufweisen, die heutige Manager ablösen werden und sollen. Das „Zukunftsinstitut“ macht dies in einem „Porträt“ der Generation Y deutlich: „Nun steht eine neue Generation vor dem Sprung in Schlüsselpositionen: Die Generation Y. Wie bei früheren Generationenübergängen geht es für heutige Führungskräfte darum, Ansprüche, Wünsche, Bedürfnisse, Motive und Ziele der neuen Generation zu kennen, um unternehmerischen Erfolg trotz sich wandelnder Führungsauffassungen zu gewährleisten.“[2]

Der Begriff Generation Y tauchte 1993 zum ersten Mal in der Marketingzeitschrift Advertising Age auf. Je nach Quelle wird diese Generation auch als Millennials (zu Deutsch etwa „Jahrtausender“) bezeichnet. Daneben ist sie die erste der Digital Natives. Welche Eigenschaften Mitgliedern dieser Gruppe zugeschrieben werden können, wird in der Fachliteratur und anderen Medien vielfältig diskutiert.[3][4]

Durch die zeitliche Einordnung gilt sie als Nachfolgegeneration der Boomers (bis 1965) und der Generation X (bis 1980). Der Buchstabe Y wird englisch why („warum“) ausgesprochen, was auf die teils als charakteristisch für die Generation Y beschriebene Neigung zum Hinterfragen verweisen soll.[5] Die nachfolgende Generation wird hin und wieder als die Generation Z bezeichnet, die die Geburtsjahre 1999 bis 2010 umfasst.[6] Die Abgrenzung der Zeiträume wird in der deutschen und amerikanischen Literatur oft unterschiedlich vorgenommen.[7]

2015 gehörten in Deutschland nach Daten des Statistischen Bundesamtes rund 22 Prozent der Gesamtbevölkerung und rund 20 Prozent der Arbeitskräfte zur sogenannten Generation Y (Jahrgänge 1980–1999).[8][9]

Soziologische Charakterisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Generation Y gilt als überwiegend gut ausgebildet, oft mit Hochschulabschluss.[10] Sie zeichnet sich durch einen technikaffinen Lebensstil aus. Insbesondere handelt es sich um die erste Generation, die größtenteils in einem Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist.[11] Die Wirtschaftsjournalistin Kerstin Bund hat versucht, das Arbeitsverhalten der Mitglieder dieser Generation in Deutschland zu beschreiben, wobei sie sich teilweise auf die Shell Jugendstudie stützt: Sie arbeiteten Bund zufolge lieber in Teams als in tiefen Hierarchien. Wichtiger als Status und Prestige sei ihnen die Freude an der Arbeit. Mehr Freiräume, die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung sowie mehr Zeit für Familie und Freizeit seien zentrale Forderungen der Generation Y: Sie wolle nicht mehr dem Beruf alles unterordnen, sondern fordere eine Balance zwischen Beruf und Freizeit und strebe einen Job an, der ihr einen Sinn biete. Sie verkörpere einen Wertewandel, der auf gesellschaftlicher Ebene bereits stattfinde, den die jungen Beschäftigten nun aber auch in die Berufswelt tragen würden.[12] Als Hebel zur Durchsetzung dieser Ziele, die auch schon andere vor ihnen (oft ergebnislos) angestrebt hätten, diene ein „Trumpf in der Hand, der früheren Generationen vorenthalten ist: der Trumpf der Demografie. Die Macht der Knappheit in einem Land, dem allmählich die Fachkräfte ausgehen. Dadurch verändert sich das Abhängigkeitsverhältnis.“[13]

Andere Autoren bestreiten, dass sich die Generation Y überhaupt als soziologisches Phänomen fassen lässt. Unscharfe „Zeitangaben, die sich keiner erklären kann, vermitteln den Eindruck, dass etwas Großes geschehen sein muss.“ Das sei aber nicht der Fall; die Generation Y sei ein Mythos. Derartige Generationenkonzepte seien empirisch kaum zu bestätigen: Eine soziologische Bearbeitung des Themas sei „zu riskant und kompliziert“.[14] Auffällig sei aber eine „Affinität zur Kopie“, eine Aversion gegen Brüche. Man gestalte die gesellschaftliche und technische Entwicklung nicht, man konsumiere. Das sei ein Zeitgeistphänomen.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Berliner Jugendforscher Klaus Hurrelmann macht auf die Multioptionsgesellschaft und Grenzenlosigkeit aufmerksam, in welcher die Generation Y groß geworden ist.[15] Dazu passt, dass auffallend viele Berufsanfänger dieser Generation – 60 % im Jahr 2014 gegenüber 48 % im Jahr 2002 – Ansprüche auf Führungspositionen erheben und sich als Experten wähnen.[16]

In ihrem Buch Die heimlichen Revolutionäre – Wie die Generation Y unsere Welt verändert[17] aus dem Jahr 2014 geben der Soziologe Klaus Hurrelmann und der Journalist Erik Albrecht den ersten systematischen Überblick über bisherige Untersuchungen zu diesem Thema, ergänzt um authentische Äußerungen von Generationsangehörigen. Hurrelmann und Albrecht beschreiben die zentralen Merkmale der Karriereorientierten in der Generation Y wie folgt:

  • Umgang mit Krisen. Die Generation Y habe in der sensiblen und formativen Zeit ihres Jugendalters den Terroranschlag in New York und weltweite Kriege und Krisen erlebt, vor allem die Finanz- und Eurokrise, die auch in Deutschland zu verschärften Problemen für junge Leute bei der Suche nach guter Arbeit geführt habe. Sie sei daher den Umgang mit Unsicherheiten und Ungewissheiten der Lebensplanung gewohnt. Sie habe gelernt, das Beste aus undurchsichtigen Situationen zu machen, zu sondieren und zu taktieren, um sich stets möglichst viele Optionen offen zu halten. Das Leben in Unsicherheit empfinde sie aus diesem Grund als völlig normal.[18]
  • Improvisation und Lebensplanung. Die Ypsiloner seien Meister im Improvisieren. Ihr Lebenslauf habe die Geradlinigkeit verloren, die noch für die Eltern typisch gewesen sei. Leben sei für die Generation Y viel weniger planbar als früher. Bei allem Stress, den sie durchaus empfänden, würden die Ypsiloner die geringe Geradlinigkeit auch genießen, weil es sie unabhängig und frei mache. Sie seien demnach „Egotaktiker“, die alle wichtigen Lebensentscheidungen nach den unmittelbaren Vorteilen und Nachteilen für die eigene Person und ihr Wohlbefinden abschätzten.
  • Bildung. In Zeiten, in denen es politisch und wirtschaftlich unruhig zugehe, in denen es den Job auf Lebenszeit möglicherweise nie mehr geben werde, investierten die jungen Leute so viel Zeit und Geld (vor allem in Form entgangenen Einkommens) in ihre Bildung und Ausbildung wie nie zuvor. Ein hoher Bildungsabschluss werde zur wichtigsten Munition im Kampf um einen Platz in der Gesellschaft. Er gelte aber auch als Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Mehr Angehörige der Generation Y als Angehörige früherer Generationen hätten ihren schulischen Bildungsgang mit dem Abitur abgeschlossen und seien in die Hochschulen geströmt, um sich möglichst viele Optionen offen zu halten. Fast 60 Prozent von ihnen seien dabei erfolgreich gewesen und setzten sich damit von den anderen 40 Prozent ihrer Generation ab, die mit dieser Entwicklung nicht mithalten könnten oder wollten. Klaus Hurrelmann schränkt jedoch ein: Es gehe ihnen vor allem um die Zertifikate. „Da haben die ‚Ypsiloner‘ die Unterstützung von ihren Eltern, die denken: Hauptsache Abitur. Was man wirklich dabei lernt, spielt inhaltlich keine Rolle. Was zählt, ist das gute Zeugnis.“[19]
  • Berufliche Unabhängigkeit. Einmal im Beruf angekommen, wollten die 60 Prozent gut Gebildeter für ihr wertvolles Humankapital so viel Erfüllung, Freude und Anerkennung eintauschen wie irgend möglich. Sie lehnten Hierarchien und Reglementierungen ab und wollten einen Arbeitsplatz in einem Team haben, in dem sie keiner gängele und sie ihr Können unter Beweis stellen könnten. Intensives Arbeiten und lebenslanges Lernen sei für sie selbstverständlich, aber sie hätten auch gelernt, mit ihren Kräften zu haushalten. Sie hätten so etwas wie eine eingebaute Burn-out-Sperre. Das können die Forscher freilich nicht empirisch belegen: Immerhin halten sich 33 Prozent aller Befragten zwischen 20 und 35 Jahren in einer Studie des Zukunftsinstituts für Burn-out-gefährdet.[20]
  • Familie und Gleichberechtigung. Die Generation Y fordere neue Familienmodelle konsequent ein. Bei der Familienplanung und -gestaltung setze sie auf Gleichberechtigung, Väterzeit, gleichgeschlechtliche Ehe und breche bisherige Tabus. Die Ypsiloner wünschten sich Kinder, aber wenn die Bedingungen in Partnerschaft, Privatleben und Beruf nicht stimmten, blieben sie lieber kinderlos. Sie drängen angeblich vehement auf die Vereinbarkeit von Familie und Karriere. Tatsächlich gehen etwa 80 % der berufstätigen Väter nur zwei Monate in Elternzeit.
  • Freizeit und neue Medien. Die Freizeit sei das „Trainingslager“ der Generation Y. Hier lernten die sogenannten Egotaktiker, ihren eigenen Weg durch den Dschungel der Optionen zu finden. Das Internet sei immer dabei – sei es auf dem Computer, Tablet oder Smartphone. Vor allem Soziale Netzwerke seien ihnen wichtig für ihre Persönlichkeitsentwicklung. Neue Medien seien der Bereich, in dem sie sich gesellschaftlich überlegen fühlten und ihre eigenen Akzente setzten.
  • Politik und Lifestyle. Die Generation Y sei nicht unpolitisch. Sie definiere Politik allerdings anders als bisher gewohnt. Viele früher als „politisch“ definierte Themen seien für die Ypsiloner heute eher eine Frage von Konsum, Ethik oder Lebensstil. Die Generation Y kämpfe nicht für eine neue Gesellschaftsordnung wie andere Generationen vor ihr. Sie wolle nach ihren eigenen Vorstellungen leben und binde sich nicht an politische Organisationen. Regelmäßige Mitarbeit in und Unterstützung von politischen Parteien sei für die meisten Ypsiloner nicht erstrebenswert.

Kritisch ist zu der ersten These anzumerken, dass die zwischen 1980 und 1990 geborenen, akademisch Qualifizierten in Deutschland während und nach der Finanzkrise 2008 – außer vielleicht im Finanzsektor – selbst kaum unter Arbeitslosigkeit gelitten haben, wenn sie ihr Studium überhaupt schon beendet hatten. 2012 waren lediglich 2,5 Prozent aller Akademiker arbeitslos,[21] 2014 waren es 2,6 Prozent.[22] Andere Studien belegen ein massives Streben der Generation Y nach Sicherheit. Nach einer Umfrage von Research now im Auftrag von Ernst & Young geben 61 Prozent der befragten Studierenden einen sicheren Arbeitsplatz als wichtigstes Motiv bei der Berufswahl an. 30 Prozent der Befragten (bei den Frauen sind es 36 Prozent) wollen später in den Staatsdienst gehen.[23]

Lukas Rietzschel zufolge bestehe die Bewährungsprobe der Generation Y darin, die „stoische Haltung“[24] der „schweigenden Mehrheit“ dem wachsenden Rechtsextremismus in Deutschland gegenüber zu überwinden, in dessen Gruppen ebenfalls Angehörige der Generation Y aktiv sind.[25] Das könnten die demokratisch Gesinnten innerhalb der Generation, da diese die erste gesamtdeutsche Generation und aufgrund gemeinsam gemachter Erfahrungen in der Lage sei, das Denken in Kategorien von „Ost“ und „West“ zu überwinden.

USA und Vereinigtes Königreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Behaupten Hurrelmann und Albrecht, dass die Angehörigen der Generation Y „heimliche Revolutionäre“ seien, die traditionelle Muster des Lebens fast unmerklich unterwandern und verändern, so legen Studien aus dem angelsächsischen Raum nahe, dass es sich um eine extrem konservative und sozial wenig engagierte Generation im Vergleich zu den früheren Nachkriegsgenerationen handle.

Schon 2000 hatte der Soziologe und Politikwissenschaftler Robert Putnam in seinem Buch Bowling Alone[26] einen fortschreitenden Zerfall des Sozialkapitals in den USA konstatiert. Das freiwillige gesellschaftliche Engagement, Beteiligung an Mannschaftssportarten und an politischen Aktivitäten gingen zurück, wofür er als Ursache die Individualisierung der Medienrezeption und den Zerfall der Familien vermutete: Viele Menschen der Generation Y könnten keine sozialen Brücken mehr zu anderen ethnischen Gruppen oder Menschen mit anderen Interessen aufbauen; sie hätten auch kein Vertrauen mehr in gemeinsames Handeln. Claude S. Fischer, ein Netzwerkforscher von der kalifornischen Universität (UCB) warf ihm vor, die Unterstützungsfunktion des Internets für Menschen in Isolation zu ignorieren, was Putnams Analyse jedoch eher zu bestätigen als zu entkräften scheint.

Ebenfalls im Jahr 2000 wies der Psychologe Jeffrey Arnett auf das Phänomen der emerging adulthood hin: Auch 25- und 30-Jährige fühlten sich noch nicht als Erwachsene. Eine verlängerte Ausbildungszeit würde sich ökonomisch nicht mehr auszahlen und diene nur der Verlängerung der Adoleszenzphase.[27] Eine Studie der American College Counseling Association aus dem Jahr 2012 berichtete über einen relevanten Anstieg der Kriseninterventionen bei Studierenden innerhalb von fünf Jahren. 44 Prozent der Studierenden zeigten Symptome von Depression; auch die Suizidraten stiegen an. Therapeuten machen dafür die Unsicherheit aufgrund der Entwertung der Studienabschlüsse, aber vor allem auch die Tendenz der Eltern zur sofortigen Bedürfnisbefriedigung bei Jugendlichen verantwortlich, die eine Entwicklung von Frustrationstoleranz nicht zulasse und sie zu emotional underachiever(s) mache.[28]

Eine Studie der großen britischen Marktforschungsgesellschaft Ipsos MORI, die auch den jährlichen britischen National Student Survey durchführt, ermittelte im Jahr 2013 Einstellungen der Generation Y, die auf eine Präferenz für einen „libertären Thatcherismus“ schließen lassen. So seien nur etwa 20 Prozent der nach 1980 geborenen Befragten damit einverstanden, dass die Regierung die Steuern zugunsten eines sozialen Ausgleichs erhöhe, um z. B. höhere Bildung für Ärmere zu ermöglichen. Ebenso gering vertreten sind mit 20 Prozent die Anhänger des in den 1940er Jahren geschaffenen, inzwischen teilweise demontierten britischen Wohlfahrtsstaates. Das sind die geringsten Zustimmungsraten unter allen nach 1945 Geborenen. In einer anderen Studie von YouGov bekannten sich im Jahr 2014 40 Prozent der befragten 18- bis 34-Jährigen Briten dazu, rücksichtslos zu sein, um „voranzukommen“, im Gegensatz zu den über 55-Jährigen, bei denen dieser Anteil nur 17 Prozent betrug.[29]

Als Kehrseite der vielfach diagnostizierten libertären Ellenbogenmentalität im Kampf um minimale Vorteile im Bildungssystem und um Arbeitsplätze werden in jüngster Zeit die hohe Vulnerabilität, gesteigerte Empfindlichkeit und leichte Beeinflussbarkeit der Generation Y durch soziale Medien hervorgehoben; ihre Angehörigen neigten dazu, schlechte oder irritierende Nachrichten nicht hören zu wollen. In den USA und in Großbritannien wird die Kohorte daher mit meist negativer Konnotation auch als Generation Snowflake bezeichnet.

Laut US-General Social Survey (GSS) von 2015 hat sich die Zahl der (vor allem männlichen) Amerikaner, die angeben, dass sie keine engen Freunde haben, seit 1985 verdreifacht. Damit einher gehen ein Verlust an sozialer Unterstützung und eine steigende Anfälligkeit für psychische Probleme.[30] Nach einer über 18 Monate lang durchgeführten Auswertung der Interviews einer Personalberatungsfirma ist jeder Fünfte der Generation der Millennials (der zwischen 1978 und 1999 Geborenen) depressiv. Bei der Generation X und den Baby-Boomern sind es dagegen „nur“ 16 Prozent, im US-Durchschnitt der amerikanischen Bevölkerung 10 Prozent.[31]

Generation Y am Arbeitsplatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch in Bezug auf das Verhalten am Arbeitsplatz werden die von Hurrelmann und Albrecht angenommenen Charakteristika von der empirischen Forschung nicht uneingeschränkt bestätigt. Die in die Generation Y als Arbeitnehmer gesetzten Hoffnungen[32] werden inzwischen häufig angezweifelt. In vielen Studien erscheinen die Angehörigen als stark angepasst, stressgeplagt, konkurrent und verunsichert – mit einer Tendenz zum Rückzug ins private Idyll („Neo-Biedermeier“) und übertriebenem Wunsch nach Sicherheit, permanentem Feedback und Anerkennung („Generation Me“). Christian Scholz spricht von „Darwiportunismus“; die österreichischen Jugendkultur- und Trendforscher Heinzlmaier und Ikrath bezeichnen sie sogar als „amoralische Egoisten“, die jede Entscheidung ihrem individuellen Nutzen unterordnen.[33]

Ein differenzierteres Bild zeigt ein Literaturbericht von Karen K. Myers und Kamyab Sadaghiani über Einstellungen und Verhalten der nach 1979 geborenen US-Amerikaner am Arbeitsplatz.[34] Als generationstypisch sehen sie die nie abgeschlossenen membership negotiation processes an, also das dauernde Neuaushandeln der in der Organisation einzunehmenden Mitgliedsrolle, die man nicht mehr wie früher beim Eintritt einfach akzeptiert, und die Verweigerung eines Arbeitsethos, das noch die Babyboomer-Generation gepflegt hat, jedoch bei gleichzeitigem Wunsch nach intensiveren kommunikativen Beziehungen zu den Vorgesetzten, von denen sie permanent Feedback einfordern. Sie haben einen wesentlich kürzeren Zeithorizont als die Babyboomer, was sich in sehr kurzfristigen Aufstiegserwartungen ausdrückt. Sie bevorzugen Teamarbeit, übersehen aber oft den Druck und die Kontrolle, die nicht nur einzelne Vorgesetzte, sondern gerade Gruppen ausüben können. Sie treiben den Einsatz digitaler Technik voran und fühlen sich dabei oft von Älteren behindert. Sie sind es gewohnt, dauernd von Eltern gecoacht und von Marketingexperten beeinflusst zu werden. Auch sind sie stärker auf Belohnungen angewiesen, wollen dabei aber einen wichtigen Beitrag für das Unternehmen leisten. In der Regel sind sie als reisegewohnte Generation auch offener für kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz.

Angesichts dieser konträren Befunde muss man von einer gespaltenen Generation Y sprechen: Neben Risikoaversion, Spießigkeit, Streben nach festen Regeln, Perfektionismus und Suche nach Geborgenheit im Team oder in der Peergroup als Ausdruck von Stabilitätsbedürfnissen angesichts der Globalisierung und ihrer Krisen treten der Wunsch nach Selbstverwirklichung, Selbstökonomisierung, Multioptionalismus, Ablehnung traditioneller „puritanischer“ Arbeitstugenden bei gesteigerter Selbstaufmerksamkeit.[35] Diese Bedürfnisse sind innerhalb der Generation Y offenbar gruppen- und geschlechtsspezifisch selektiv ausgeprägt – ganz abgesehen von dem nicht unbeträchtlichen Anteil der Jugendlichen, die sich dem Bildungssystem oder der Arbeitswelt verweigern („Generation Chips“) – und differieren auch im internationalen Vergleich.

Wegen der stark gestiegenen Akademikerquoten werde oft erst Jahre nach Abschluss der Studiums deutlich, welche Angehörigen der Generation Gewinner oder Verlierer sind. So führt der Glass Ceiling-Effekt bei Frauen oder der Wunsch nach besserer Work-Life-Balance oft zu einer späten Absage an das Leistungsdenken, obwohl sie z. B. hinsichtlich ihrer Weiterbildungsmotive zunächst deutlich ehrgeiziger als Männer sind und sich fast ebenso so oft wie Männer potenziell in einer Unternehmerrolle sehen.[36]

Generation Y in der Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Camilla Kohrs werde der Generation Y nachgesagt, ihre Angehörigen seien eher „links“ orientiert, da in Deutschland „linke Positionen Mainstream“ seien.[37] Dies müsse man jedoch Kohrs zufolge differenzieren, da die Verhältnisse in jedem Land Europas verschieden seien.[38] In Frankreich, der Slowakei, Ungarn, Polen und Österreich gebe es ausgeprägte Sympathien der Mehrheit der Ypsiloner für rechtspopulistische Politiker.

Die österreichische Autorin Sylvia Szely spricht in Bezug die jungen politischen Führer Europas wie Sebastian Kurz, Luigi Di Maio oder Thierry Baudet, die der Generation Y entstammen, von einem Populismus light. Sie seien mit Internet und mobiler Kommunikation, mit Werbung und Marketing aufgewachsen. Sie „haben in jungen Jahren den Terroranschlag auf die Twin Towers in New York und andere globale Krisen miterlebt und seien daher relativ resistent gegenüber Gefühlen von Unsicherheit; sie seien außerdem Meister im Improvisieren“ und manageten ihre Parteien und Regierungen „wie ein CEO seine Firma“. Mit diesem Stil setzten sie sich von rechten Hardlinern ab.[39]

Mediale und politische Einflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Studien von IPSOS Mori und von Heinzlmaier und Ikrath legen nahe, dass die jahrelange, in verschiedenen Ländern Europas und den USA unterschiedlich ausgerichtete und unterschiedlich starke Verbreitung stereotyper politischer und neoliberaler Parolen sowie mediale Einflüsse gravierende Auswirkungen auf die Einstellungen und Präferenzen der Generation Y hat. Dazu tragen auch Castingshows wie „Deutschland sucht den Superstar“ bei, durch die Kandidaten gezielt zu eigenständigen Marken aufgebaut werden. Die Denkfiguren des Marktes gelten nach Heinzlmaier und Ikrath inzwischen auch in den Sphären der Familie, der Bildung und des Sozialsystems.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik an Merkmalszuschreibungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manche Autoren „bezweifeln, dass die Generation Y in notwendigem Umfang Energie und Motivation hat, sich einen Platz im Arbeitsmarkt dauerhaft zu sichern.“[40]

Der Hamburger Bildungsforscher Rolf Schulmeister bezweifelt, dass Angehörige der in den 1980er und 1990er Jahre geborenen Jahrgänge in besonderem Maße medienkompetent seien.[41][42] Auch die Generation Y genannten Jahrgänge konsumierten Medien überwiegend in passiver Form; Fernsehkonsum und Handynutzung würden den Gebrauch anderer Medien dominieren.

Andere Autoren bescheinigen der Generation Y Theoriefeindlichkeit und eine Präferenz für Handarbeit.

Bezweiflung der Existenz einer Generation Y[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolf Schulmeister geht sogar so weit zu bezweifeln, dass Angehörige der o. g. Jahrgänge „typischerweise“ Merkmale aufwiesen, die sie deutlich von denen anderer Jahrgänge unterschieden und es rechtfertigten, von einer „Generation y“ zu sprechen.[43]

In der Reihe „Generation Y“ von „Zeit Campus“ behauptet Hannes Schrader, dass das Reden über Generationen vor allem dazu diene, Klischees zu erzeugen: „Wir sind laut Google: arbeitsskeptisch, arbeitssüchtig, faul, unberechenbar, ein Mythos, prekär, langweilig, aufgewachsen in einer unsicheren Welt, gut ausgebildet, stark angepasst, gestresst, spießig und Egotaktiker.“ Es stimme, so Schrader, dass viele Ypsiloner keine Autos, keine Häuser und keine langfristigen Arbeitsverträge mehr hätten. Das liege aber nicht daran, dass sie derlei wollten. Vielmehr „fahren [wir] kein Auto und haben kein Haus, weil wir es uns nicht leisten können.“ Der Generationsbegriff werde „von Forschern missbraucht, die endlich mal wieder interviewt werden wollen. Von Journalisten, die gefühlige Texte schreiben wollen. Sie machen Annahmen, die sich eh nicht überprüfen lassen und auf irgendwen immer zutreffen werden.“[44]

Generation Chips[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als „Gegenpol“ bzw. Verlierer dieser „Generation“ bezeichnen die Journalistin Susanne Finsterer und der Klinik- und Sozialmanager Edmund Fröhlich 2007 im gleichnamigen Buch die Generation Chips,[45] die zu viel Medien konsumierten, sich einseitig ernährten und von der gesellschaftlichen Teilhabe weitgehend ausgeschlossen seien. Aus der Generation Y drohe aufgrund der Zunahme des Anteils Übergewichtiger eine „Generation D“ (D = Diabetes mellitus, Typ 2) zu werden. So werde wahrscheinlich bis 2030 ein Drittel der Angehörigen der Generation Y in Australien, vor allem infolge ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel, an Diabetes, Typ 2 erkranken. In Deutschland würden laut WHO bis 2030 knapp die Hälfte der Frauen und zwei Drittel der Männer übergewichtig sein.[46] Die These, Angehörige der Generation Y seien „Gesundheitsstreber“,[47] sei ein Mythos.

Generation Maybe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parallel zum Begriff Generation Y wurde in Deutschland auch der Begriff Generation Maybe etabliert. Der Urheber des Begriffs ist der Journalist und Autor Oliver Jeges. Er definiert die Generation Maybe, als in den 1980er-Jahren geboren und als Generation ohne Eigenschaften und ohne Profil. Die Generation sei zwar gut ausgebildet, aber ohne Plan und Mut zu Entscheidungen und hielte sich alle Möglichkeiten offen.[48][49][50][51][52][53][54][55][56]

Den Begriff leitete Jeges aus einer umstrittenen Werbekampagne[57] für eine Zigarettenmarke ab.[58]

Weitere Generationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe Kategorie:Generation

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Historikerin Tanja Martina Kasischke nennt den Roman „Schwimmen“ der 1989 geborenen Autorin Sina Pousset einen „Abschied von den Visionären“, der den Imagewechsel junger Menschen beschreibe und „ein stimmiges Porträt der Generation Y“ zeichne.[59]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Generation Y – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Carrington Clarke: Why are Millennials worried about the future? In: ABC News. 8. Februar 2017 (englisch, net.au [abgerufen am 22. Februar 2017]): “Millennials is a slightly imprecise term, the cohort also goes by Generation Y or Generation Me, but effectively they are those that came after Generation X, born after 1982 but are currently older than 18.”
  2. Generation Y – Das Selbstverständnis der Manager von morgen. zukunftsinstitut.de. 2013. S. 14
  3. Kerstin Bund: Wir sind jung … und brauchen das Glück. In: Zeit Online, 10. März 2014, abgerufen am 8. Februar 2015.
  4. Weiguny, Bettina: Generation Weichei. In: Faz.net, 22. Dezember 2012, abgerufen am 8. Februar 2015.
  5. RP-Online: Generation Y – Glück schlägt Geld. Abgerufen am 25. April 2014.
  6. Christina Scholz: Generation Z. Wiley-VCH, Weinheim 2014, S. 31
  7. Beverly Kaye, Sharon Jordan-Evans: Love ’Em or Lose ’Em: Getting Good People to Stay. 4. Auflage. Berrett-Koehler Publishers, San Francisco 2007, S. 236.
  8. Destatis: Bevölkerungspyramide 2015. 25. Februar 2017, abgerufen am 25. Februar 2017.
  9. Generation Y als Mitarbeiter und Mandant – Sprechen Sie "Millennial"? 11. Oktober 2016, abgerufen am 24. Februar 2017.
  10. Peter Sheahan: Generation Y: Thriving and Surviving With Generation Y at Work. Hardie Grant Publishing, 2005, ISBN 1-74273-139-2, S. 7.
  11. Daniela M. Weise: Rekrutierung der Net-Generation. E-Recruiting mit Hilfe von Web 2.0-Tools. Diplomica-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-8366-9680-7, S. 15.
  12. Kerstin Bund: Glück schlägt Geld. Generation Y: Was wir wirklich wollen. Murmann Verlag, Hamburg 2014, ISBN 978-3-86774-339-6.
  13. „Die Generation Y ist überhaupt nicht faul.“ Interview mit Kerstin Bund. In: The European, 26. August 2014.
  14. Marcel Schütz: Die Generation Y ist ein Mythos. Interview in www.zeit.de, 29. Februar 2016.
  15. Jean Heuser, Anne Kunze: Wollen die auch arbeiten? In: Die Zeit. Online, abgerufen am 10. Dezember 2013.
  16. Bewerber-Motto: „It’s not about you, it’s about me.“
    Online: Rekrutierung Jobinterviews mit Y-Faktor. Bundesarbeitgeberverband Chemie, 9. Juli 2014, archiviert vom Original am 14. Juli 2014; abgerufen im 11. Juli 2014. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bavc.de In:Blätter für Vorgesetzte (Memento des Originals vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bavc.de auf der Internetpräsenz des Bundesarbeitgeberverband Chemie;
    Print: BAVC – Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V., Heft 7/2014, S. 5.
  17. Klaus Hurrelmann, Erik Albrecht: Die heimlichen Revolutionäre – Wie die Generation Y unsere Welt verändert. Verlag Beltz, Weinheim 2014, ISBN 978-3-407-85976-1.
  18. Mareike Nieberding: Terror: Wir haben keine Angst. zeit.de. 22. November 2015
  19. Bildung als Selbstzweck: die Generation Y. Interview mit Klaus Hurrelmann in: Deutsche Welle, 4. September 2014.
  20. Generation Y: Das Selbstverständnis der Manager von morgen. zukunftsinstitut.de. 2013. S. 24 f.
  21. Nur wenige Akademiker sind arbeitslos. In: Handelsblatt, 14. Oktober 2013.
  22. Arbeitsmarktbericht „Gute Bildung - gute Chancen“ der Arbeitsagentur (Memento des Originals vom 12. Februar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/statistik.arbeitsagentur.de, 2016, S. 39.
  23. Süddeutsche Zeitung vom 8. Juli 2014.
  24. Autor Lukas Rietzschel zu Chemnitz: "Sachsen hat ein strukturelles Problem mit Rechtsextremismus". deutschlandfunkkultur.de. 28. August 2018
  25. Lukas Rietzschel: Generation Y – Chemnitz: Solidarität, endlich!. Zeit Campus. 16. September 2018
  26. Robert D. Putnam: Bowling lone. The Collapse and Revival of American Community. Simon & Schuster, New York 2000.
  27. J. J. Arnett: Adolescence and emerging adulthood: A cultural approach 3. Auflage, Upper Saddle River, NJ: Prentice Hall 2007.
  28. Brooke Donatone: Why are so many millennials depressed? A therapist points the finger at Mom and Dad. Washington Post, 6. Januar 2014.
  29. Luke Mintz: Generation Snowflake? More like Generation Thatcherite. In: The Telegraph, 12. Januar 2017.
  30. Markham Heid: You asked: How many friends do I need?, in: time.com, 18. März 2015.
  31. Tina Kaiser: Die Generation Y ist am depressivsten. In: welt.de, 25. März 2015.
  32. Siehe z. B. C. Thoma: Erfolgreiches Retention Management von Millennials. In: M. Klaffke (Hrsg.): Personalmanagement von Millennials: Konzepte, Instrumente und Best-Practice-Ansätze. Wiesbaden: Gabler, S. 164–179.
  33. Bernhard Heinzlmaier, Philipp Ikrath: Generation Ego. Die Werte der Jugend im 21. Jahrhundert. Wien 2013.
  34. Karen K. Myers, Kamyab Sadaghiani: Millennials in the Workplace: A Communication Perspective on Millennials’ Organizational Relationships and Performance. In: Journal of Business and Psychology. 25 (Juni 2010) 2, S. 225–238, doi:10.1007/s10869-010-9172-7.
  35. Monika Frech, Christian Beinke, Greta Konrad: Thank god it's Monday! Wie wir die Arbeitswelt revolutionieren. Hrsg.: Dark Horse Innovation. Econ, Berlin 2014, ISBN 978-3-430-20171-1.
  36. Generation Y: Das Selbstverständnis der Manager von morgen, In: zukunftsinstitut.de, S. 23 f.
  37. Startseite Generation Y. zeit.de (Zeit Campus). 2015
  38. Camilla Kohrs: Das junge, rechte Europa. zeit.de (Zeit Campus). 31. März 2017
  39. Sylvia Szely: Populismus light: Die Politik der Y-Generation. In: derstandard.de, 20. März 2018.
  40. A. Parment: Die Generation Y – Mitarbeiter der Zukunft: Herausforderung und Erfolgsfaktor für das Personalmanagement. Wiesbaden 2009, S. 67.
  41. Rolf Schulmeister: Das Ende Mythos. Personalwirtschaft, 10 (09) 2010, S. 26/27. Online: [1]
  42. Rolf Schulmeister im Chat über den Begriff der Generation
  43. Rolf Schulmeister: Das Ende eines Mythos. Personalwirtschaft, 10 (09) 2010, S. 26/27. Online: [2]
  44. Hannes Schrader: Generation Z, bitte übernehmen!. Zeit Campus. 16. Oktober 2016
  45. Edmund Fröhlich, Susanne Finsterer: Generation Chips: Computer und Fastfood – was unsere Kinder in die Fettsucht treibt! 1. Auflage. Krenn, 2007, ISBN 978-3-902532-30-5.
  46. Y wie Generation Y. KU-Gesundheitsmanagement. Ausgabe 1/2017, S. 12
  47. Lisa Möller: Wird die Generation Y im Alter fett?. vice.com. 7. Mai 2015
  48. l Generation Maybe - Gericht kippt Marlboro-Werbeverbot Die Welt
  49. "Generation Maybe" von Oliver Jeges In der Vielleicht-FalleDer Spiegel
  50. Der "Generation Maybe" auf der Spur Deutschlandfunk
  51. Generation Maybe – diese zwei halten dagegen
  52. Gott als Ziel erkennen - und seine Sternstunden erleben
  53. Eines Tages, Baby, musst du dich entscheiden Kurier
  54. Vielleicht, vielleicht aber auch nicht NZZ
  55. Generation Y, Curling or Maybe: what the world calls millennials The Guardian
  56. Neumarkter FOS/BOS-Schüler brüten über Abiaufgaben nordbayern.de
  57. Marlboro darf umstrittene "Maybe"-Kampagne fortsetzen Süddeutsche Zeitung
  58. Generation Maybe hat sich im Entweder-oder verrannt Die Welt
  59. Tanja Martina Kasischke: Abschied von den Visionären: Sina Poussets Debüt beschreibt einen Imagewechsel junger Menschen. In: Grand Tourisme. 7. November 2017, abgerufen am 23. Juni 2018: „Mit ‚Schwimmen‘ [...] gibt Sina Pousset ihrer Generation eine Stimme.“
    Sina Pousset: Schwimmen. Ullstein fünf, Berlin 2016, ISBN 978-3-96101-007-3.
  60. http://www.berliner-zeitung.de/berlin/-ecke-weserstrasse--neukoelln-bekommt-eigene-seifenoper-1546952