Milow (bei Grabow)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Milow führt kein Wappen
Milow (bei Grabow)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Milow hervorgehoben
Koordinaten: 53° 12′ N, 11° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Grabow
Höhe: 35 m ü. NHN
Fläche: 33,43 km2
Einwohner: 399 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 19300,
19294 (Görnitz, Krinitz)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 038781, 038755 (Krinitz)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 097
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Berliner Straße 8a
19300 Grabow
Webpräsenz: grabow.de
Bürgermeister: Konrad Schmidt
Lage der Gemeinde Milow im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Die Gemeinde Milow gehört zum Amt Grabow im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Geografie und Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns grenzt im Osten an das Land Brandenburg und liegt an der Landesstraße zwischen Grabow und Lenzen. Der Meynbach durchfließt das Gemeindegebiet in südwestlicher Richtung, wo er nördlich von Krinitz in die Alte Elde mündet, die ihrerseits die Gemeinde im Westen streift.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Deibow, Görnitz, Kastorf, Krinitz, Milow und Semmerin.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Funde, wie Urnen und Pfeilspitzen, sprechen für eine frühe Besiedlung der Gemarkung. Die fruchtbaren Äcker der Gemeinde gehörten einst zum Gut Pröttlin. Bis in das 19. Jahrhundert wurden Gebäude in Fachwerk- und Lehmbauweise errichtet, erst hinterher erfolgte der schrittweise Umbau zu Ziegelhäusern.

Vor Auflösung der Länder im Jahr 1952 lag Milow innerhalb des ehemaligen brandenburgischen Landkreises Westprignitz.

Am 1. Januar 1974 wurde Krinitz nach Gorlosen eingemeindet. Auf Initiative der Einwohner konnte eine Selbständigkeit der Gemeinde mit dem Ortsteil Görnitz ab dem 1. Mai 1990 erreicht werden[3]. Am 13. Juni 2004 erfolgte die Eingemeindung nach Milow.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Baudenkmale der Gemeinde sind in der Liste der Baudenkmale in Milow (bei Grabow) aufgeführt.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dorfkirche in Milow ist ein ungewöhnlich breiter Feldsteinbau. Über dem Westgiebel ist später ein Fachwerkturm errichtet worden. Bemerkenswert ist der aus dem 16. Jahrhundert stammende Schnitzaltar mit der Madonna im Schrein. In den Flügeln des Altars befinden sich Reliefs der Mariengeschichte. Zur Ausstattung der Kirche gehören weiter zwei Schnitzfiguren: Engel und Petrus, die ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – A–M. Bearbeitet von Lieselott Enders. In: Klaus Neitmann (Hrsg.): Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) – Band 3. Begründet von Friedrich Beck. Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2012, ISBN 978-3-88372-032-6, S. 576 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Milow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. § 2 der Hauptsatzung der Gemeinde
  3. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004