Mils bei Hall

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Mils
Wappen Österreichkarte
Wappen von Mils
Mils bei Hall (Österreich)
Mils bei Hall
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck-Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 6,91 km²
Koordinaten: 47° 17′ N, 11° 32′ OKoordinaten: 47° 17′ 11″ N, 11° 31′ 36″ O
Höhe: 605 m ü. A.
Einwohner: 4.377 (1. Jän. 2018)
Postleitzahl: 6068
Vorwahl: 05223
Gemeindekennziffer: 7 03 29
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Unterdorf 4
6068 Mils
Website: www.mils-tirol.at
Politik
Bürgermeister: Dr. Peter Hanser (Gemeinsam für Mils)
Gemeinderat: (2016)
(17 Mitglieder)

6 Gemeinsam für Mils
4 Lebenswertes Mils
2 Treffpunkt Mils - Die Grünen
3 FPÖ Mils
1 SPÖ Mils
1 Aktives Direktes Mils

Lage der Gemeinde Mils im Bezirk Innsbruck-Land
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Mils von Südosten
Mils von Südosten
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Mils ist eine Gemeinde mit 4377 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Innsbruck Land in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Hall in Tirol.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mils liegt im Inntal auf einem Schwemmkegel, am Fuße des Karwendelgebirges, zwölf Kilometer östlich der Landeshauptstadt Innsbruck bei Hall in Tirol. Das Gemeindegebiet ist im Westen vom Weißenbach und im Süden vom Inn begrenzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mils besteht aus einer einzigen gleichnamigen Katastralgemeinde und Ortschaft.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mils wird erstmals im Jahr 930/31 als „Mulles“ anlässlich einer Besitzübertragung an das Erzstift Salzburg urkundlich erwähnt[1], Funde, Gräber und Flurnamen aus vorrömischer und römischer Zeit weisen aber darauf hin, dass der Ort weit älter ist.

Das Dorf war einst ein gut besuchter Wallfahrtsort, der aber nach dem Brand der Pfarrkirche im Jahre 1791 immer mehr in Vergessenheit geriet.

In den letzten 40 Jahren ist Mils durch seine sonnige Lage enorm als Siedlungs- und Wohngebiet gewachsen. Der nördliche Ortsteil Milser Heide ist weitgehend mit dem Ortskern verbunden, im südlichen befindet sich ein Gewerbepark.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 28. Februar 2016 statt.[2] Dabei wurde Peter Hanser zum Bürgermeister (durch Verzicht von Christian Pittl auf eine Stichwahl) gewählt.

Bei der ersten Gemeinderatssitzung am 16. März 2016 wurde Thomas Kölli zum Vizebürgermeister gewählt.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf die Pfarrkirche
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mils

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Süden des Gemeindegebiets entstand 1998 ein Gewerbepark an der Tiroler Straße B 171, der 400 Arbeitsplätze in verschiedenen Branchen geschaffen hat. Das Gemeindegebiet ist ansonsten landwirtschaftlich genutzt. Die Gemeinde hat mehr Auspendler als Einpendler.

Betriebe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Innerhofer (1847–1918), Mediziner, Mäzen und Mitgründer des St. Josefs-Instituts für schwachsinnige Kinder in Mils.[4]
  • Felix Leitner (* 1996), Biathlet, Wohnsitz in Mils
  • Semino Rossi (* 1962), argentinisch-italienischer Schlagersänger, Wohnsitz in Mils

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mils – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 104–105 Nr. 138.
  2. Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2016 | Gemeinde Mils. Land Tirol, abgerufen am 13. September 2016.
  3. https://www.sessionnet.at/70329/getfile.asp?id=4846&type=do
  4. Das Soziale Zentrum St. Josef, abgerufen am 10. August 2014