Min Jiang (Fujian)

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Min Jiang
Lage des Min Jiang in Fujian

Lage des Min Jiang in Fujian

Daten
Lage Fujian (VR China)
Flusssystem Min Jiang
Zusammenfluss von Xi Xi und Jian Xi bei der Kernstadt von Nanping
26° 38′ 8″ N, 118° 11′ 1″ O
Mündung in Fuzhou ins Ostchinesische MeerKoordinaten: 26° 3′ 32″ N, 119° 40′ 57″ O
26° 3′ 32″ N, 119° 40′ 57″ O
Mündungshöhe m
Länge 580 km
Großstädte Nanping, Fuzhou
Min Jiang in Nanping

Min Jiang in Nanping

Min Jiang in Fuzhou

Min Jiang in Fuzhou

Der Min Jiang (chinesisch 闽江, Pinyin Mǐn Jiāng) ist der größte der über 600 kleinen Flüsse der chinesischen Provinz Fujian.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Min hat eine Länge von 580 Kilometern und ist damit etwa gleich lang wie die deutschen Flüsse Main und Mosel.

Er versorgt einen Großteil der Provinz Fujian mit Wasser und verläuft wie die meisten Flüsse der Provinz quer zu den Gebirgszügen von Nordwesten nach Südosten. Somit stellt er die einzige natürliche Verbindung der Küste zum Landesinneren dar. Für große Schiffe ist er allerdings nur kurze Strecken landeinwärts befahrbar.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Min-Fluss ist auch Namensgeber für die Provinz Fujian, deren Kurzname Min (chinesisch  / ) ist und für die vorherrschenden Min-Dialekte (Minyu 闽语) in Fujian und auf Taiwan.

Zitat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der ersten Haupt Fuzhou fließt der Fluss Min, der seinen Ursprung an der Grenze zur Provinz Zhejiang hat, und dann an den Städten Pucheng 浦城, Yanping 延平 und Shuikou 水口 vorbeifließt. Jenseits der Städte aber wird er sehr wasserreich, schleust mit Gewalt in den Landstrich dieser Hauptstadt, und fällt endlich in die See. Er rauscht von der Stadt Pucheng bis an die Stadt Shuikou gar stark und schnell durch die Täler und Steinklippen, danach beginnt er sanft zu fließen. Und wie stark er auch strömen mag, so wird er doch von den Chinesen durch ihre angeborene Scharfsinnigkeit und wunderbare Kunstfertigkeit mit gar kleinen Schiffen befahren. Welche nicht nur ein einziges Steuer besitzen wie andere Schiffe, sondern deren zwei, nämlich eines vorne und eines hinten. Mit diesen Steuerhölzern weiß man diese Schifflein eben wie mit dem Zaum eines Pferdes zu regieren und durch die sowohl unter als über dem Wasser liegenden Klippen behend und geschwind hindurch zu leiten.[1]

Nebenflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Min Jiang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johan Neuhof aus der Grafschaft Bentheim im heutigen Niedersachsen (* 1618 – † 1672) In den Jahren 1655 – 1657 als holländischer Gesandter in China. Zitiert nach Siegfried Englert: Die Provinz Fujian in der VR China. Annweiler: Plöger, 2013. ISBN 978-3-89857-289-7