Mindscape

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Mindscape
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Rechtsform Personenbezogene Kapitalgesellschaft
Gründung 1980
Auflösung 2011
Sitz Novato (USA)
Leitung Jean-Pierre Nordman (CEO)
Mitarbeiter 150 (Stand 2005)
Umsatz 38 Mio. EUR (Stand 2005)
Website www.mindscape.fr (Memento vom 3. Februar 2011 im Internet Archive)

Mindscape war ein US-amerikanischer Computerspieleentwickler und Publisher, ansässig im kalifornischen Novato.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Mindscape-Logo von 1994

Das Unternehmen wurde 1980 vom australischstämmigen Roger M. Buoy gegründet.[1] Mindscape begann als Software-Publisher in Northbrook bei Chicago im US-Bundesstaat Illinois. Das Geschäftsmodell der Firma war zunächst die Entwicklung von Lernsoftware. Ab 1984 entwickelte und veröffentlichte sie primär Computerspiele für Heimcomputer, aber auch Anwendersoftware wie das von MacroMind produzierte VideoWorks, das später in den Adobe Director aufging. Ab 1988 veröffentlichte Mindscape als Nintendo-Lizenznehmer auch Spiele für das Nintendo Entertainment System. In den späten 1980er-Jahren expandierte die Firma und eröffnete Büros in Australien, Frankreich, Großbritannien und Japan.

Seit 2004 hatte Mindscape Büros in Frankreich, England, Irland, Deutschland, Niederlande, Asien, Australien und Lateinamerika. Mindscape hatte einen Erlös von 38 Millionen Euro (Stand 2005) und beschäftigte 150 Mitarbeiter.

Im August 2011 wurde das letzte interne Entwicklungsstudio geschlossen und der Rückzug aus dem Computer- und Videospielmarkt angekündigt.[2]

Bekannte Spiele (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Spiel Genre Studio
1984 Indiana Jones in the Lost Kingdom Jump ’n’ Run Mindscape
1984 Crime and Punishment Simulationsspiel Mindscape
1985 Déjà Vu: A Nightmare Comes True Adventure ICOM Simulations
1985 James Bond 007: A View to a Kill Adventure Angelsoft
1985 Balance of Power Strategiespiel Mindscape

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Roger M. Buoy: Executive Profile & Biography Bloomberg, abgerufen am 25. Mai 2017
  2. Rob Crossley: 40 jobs gone as Mindscape quits games. develop-online.net, 10. August 2011, abgerufen am 11. August 2011.