Mineralfaser

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mineralfasern sind anorganische Fasern. Sie können natürlichen oder künstlichen Ursprungs sein.

Einteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fasern können anhand ihrer kristallinen Struktur unterschieden werden:

Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mineralfasern können häufig für textile Anwendungen verwendet werden, z. B. für Mineralwolle als Dämmstoff zur Wärmedämmung oder zum Weben von Asbest. Kieselsäurefasern werden als Bremsbelagverstärkung hergezogen. Glasfasern werden auch häufig nicht textil eingesetzt, z. B. als Lichtwellenleiter. Mineralfasern können auch einzeln als Beigabe von Gipskarton verwendet werden.

Gesundheitsrisiko[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mineralfasern (z. B. von Mineralwolle), die vor 2006 hergestellt wurden, können durch Einatmen je nach Biobeständigkeit und Lungengängigkeit (Faser-Abmessungen) krebserregend wirken.[1] Beim Umgang mit ihnen sind daher einige "Technische Regeln für Gefahrstoffe" (TRGS) zu beachten.[2][3][4]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Künstliche MineralfasernUmweltWissen - Bayerisches Landesamt für Umwelt; PDF-Datei; 595 kB
  2. TRGS 519 "Asbest - Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten"
  3. TRGS 521 "Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle"
  4. TRGS 558 "Tätigkeiten mit Hochtemperaturwolle"