Mini-ITX

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formate

Mini-ITX ist ein Formfaktor für Computer-Hauptplatinen, der mit 170 × 170 mm wesentlich kleiner ist als Mainboards im herkömmlichen ATX-Format. Die vier Schrauben und das I/O-Shield sind am selben Platz und machen das Mini-ITX-Mainboard zu ATX kompatibel. Mini-ITX-Mainboards werden oft in Thin-Client-Terminals eingesetzt. Dank zunehmender Leistung der eingesetzten CPUs findet man sie heutzutage auch in Multimedia- und Spiele-PCs vor.

Hauptplatine im Mini-ITX-Format
Mini-ITX-PC mit internem Flex-ATX-PC-Netzteil und Intel-Atom-CPU

Standardkonforme Mini-ITX-Mainboards werden über einen herkömmlichen 20 bzw. 24-Pin-Stecker mit Strom versorgt. Die Stromversorgung kann über ein ATX-Netzteil erfolgen. Verschiedene Hersteller bieten Mainboards mit integrierten Abwärtswandlern an, die die benötigten niedrigeren Spannungen erzeugen. Diese Boards benötigen ein handelsübliches Schaltnetzteil mit einer einzigen Ausgangsspannung von 12 oder 19 Volt wie bei einigen Laptops, die ein externes Netzteil außerhalb des Computergehäuses benutzen. Mini-ITX-Mainboards sind zu den Befestigungen eines normalen ATX-Gehäuses kompatibel und die erste Steckkarte mit PCI oder PCIe entspricht der ATX-Norm.

Waren die ersten Mini-ITX-Boards meist mit einem fest verlöteten Prozessor von VIA, dem Entwickler des Mini-ITX-Standards, versehen, so gibt es heute immer mehr Mainboards auf Basis von Desktop- oder Notebookchipsätzen der Unternehmen Intel und AMD, die den einfachen Wechsel der CPU zulassen. Dadurch ist es möglich auch aktuelle High-End-Prozessoren, egal ob Dual-, Quad- oder Octacore, auf solchen Mainboards einzusetzen, wodurch die Einsatzgebiete der Mini-ITX-Boards immer vielfältiger werden.

2008 hat VIA den Mini-ITX-2.0-Standard definiert, der bereits von einigen verfügbaren Mainboards verschiedener Hersteller erfüllt wird.

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