Minimum Equipment List

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Die Minimum Equipment List (MEL, deutsch: ‚Mindestausrüstungsliste‘) ist ein Begriff aus der Luftfahrt. Die MEL listet alle Instrumente, Ausrüstungsteile oder Funktionen auf, welche defekt sein dürfen. Auch wird dort angegeben, wie lange, in welchem Umfang und unter welchen Voraussetzungen das Flugzeug mit diesem Defekt betrieben werden kann. Offensichtlich notwendige Teile, wie z. B. der Flügel werden nicht aufgeführt. Instrumente, Ausrüstungsteile oder Funktionen welche nicht die Lufttüchtigkeit betreffen werden ebenfalls nicht aufgeführt. Ein Beispiel hierfür wären Gerätschaften in der Bordküche. Die MEL muss von den jeweiligen Luftfahrtbehörden für einen Betreiber genehmigt werden. Grundlage der MEL ist die auf das Flugzeugmuster bezogene MMEL (Master Minimum Equipment List).

Zweck der MEL[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die MEL ermöglicht es dem Halter bzw. seiner Besatzung, einen Flughafen anzufliegen, auf dem sich (eigenes) Wartungspersonal befindet. Es werden auch Wartungsbetriebe anderer Fluggesellschaften angeflogen, sofern ein Vertrag auf gegenseitige Hilfe besteht.